News-Ticker zur Corona-Pandemie

Keine Neuinfektionen in Mühldorf am Inn

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Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Inzwischen gibt es allerdings deutliche Lockerungen. Ein "Bayern-Plan" wurde entwickelt, die lange bestehende Ausgangs- in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Die Entwicklungen am Dienstag, 26. Mai, im News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


  • Infizierte Personen: Landkreis Rosenheim 2757, Landkreis Traunstein 1296, Landkreis Berchtesgadener Land 305, Landkreis Mühldorf 497, Landkreis Altötting 597
  • Todesfälle: Rosenheim 203, Traunstein 86, Berchtesgadener Land 24, Mühldorf 25, Altötting 55
  • Mindestens 8302 Todesopfer in Deutschland (2401 in Bayern) 
  • Ausgangsbeschränkung (bis einschl. 5. Mai) wird zu Kontaktbeschränkung (ab 6. Mai)
  • Der "Bayern-Plan" gegen Corona: Alle Lockerungen im Überblick
  • Maskenpflicht in Bayern in Geschäften und ÖPNV ab 27. April
  • Alle wichtigen Artikel zum Thema Coronavirus


Hinweis der Redaktion: Bei den Zahlen in der Grafik handelt es sich um die bestätigten Fälle aus den Landratsämtern der Region. Wieder gesundete Personen werden aus den Zahlen nicht herausgerechnet. Fehlende Zahlen werden sofort nachgereicht, wenn sie vom jeweiligen Landratsamt übermittelt werden. Es kann auch sein, dass ein Landratsamt an einem Tag keine neuen Zahlen veröffentlicht. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Update, 17.38 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Rosenheim 

Am 25. Mai wurden dem Gesundheitsamt 3 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Bisher sind insgesamt 2760 SARS-CoV-2-Fälle in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 2254, Stadt: 506). Mittlerweile wurde bei mindestens 1892 Personen eine Genesung dokumentiert. 207 Personen sind bis zu diesem Zeitpunkt an der Erkrankung gestorben.

Von den Verstorbenen waren 7 Personen unter 60 Jahren. 139 Verstorbene waren über 80 Jahre alt. 78 COVID-19-Patienten werden aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim stationär behandelt. Hiervon befinden sich 15 Patienten auf einer Intensivstation. Die 7-Tage-Inzidenz liegt für die Stadt Rosenheim bei 4,74 und für den Landkreis Rosenheim bei 11,50 (Meldestand: 26.05.2020, 0:00 Uhr).

Update, 16.51 Uhr - Abschluss trotz Corona geschafft

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Trotz der gegebenen Umstände konnten zwanzig Auszubildende der Klasse 17/20 A der Pflegeschule an der RoMed Klinik Wasserburg am Inn ihre Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in erfolgreich abschließen.

Und die Umstände waren wirklich eine besondere Herausforderung: ein Tag vor der geplanten mündlichen Abschlussprüfung mussten alle Veranstaltungen wegen des Lock Down´s abgesagt werden. Das bedeutete, dass die Auszubildenden – eigentlich ja Absolventen – nur unter Vorbehalt ihre bereits feststehenden Arbeitsplätze antreten konnten, sich aber für die mündliche Prüfung noch bereithalten mussten. Für wie lange konnte keiner damals wissen.

Nach Klärung aller Bedingungen, technischer Voraussetzungen und der Zustimmung der Regierung von Oberbayern konnte am 20. April die mündliche Abschlussprüfung digital abgenommen werden. Ein dickes Kompliment an alle Beteiligten und besonders an alle Auszubildenden, die mit Bravour ihre Ausbildung bestehen konnten. Und auch dieses Jahr konnten vier Staatspreise vergeben werden!

Von den zwanzig Absolventen stammen drei aus dem Landkreis Mühldorf am Inn - dem Kooperationspartner der Ausbildung der Aprilklassen. Im RoMed-Verbund bleiben neun Absolventen, die gleich ihr fundiertes Wissen und Können in einer besonderen Zeit anwenden können.

Pressemitteilung RoMed Kliniken

Update, 16.39 Uhr - Keine neuen Fälle in Mühldorf am Inn

Die Pressestelle Landratsamt Mühldorf am Inn hat uns heute darüber in Kenntnis gesetzt, dass es seit gestern keine neuen bestätigten SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gibt. Insgesamt liegen damit im Landkreis Mühldorf aktuell 497 bestätigte Fälle vor, davon sind inzwischen 463 inf izierte Personen wieder genesen. (Meldestand: 26.05.2020, 14.00 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz, die den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen entspricht, liegt zum heutigen Zeitpunkt bei 1,7.

Die Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt derzeit bei 7, davon werden 4 stationär behandelt. Die noch ausstehenden Ergebnisse der Reihentestung von vergangener Woche am Putenschlachthof in Ampfing liegen nun ebenfalls vor und sind negativ, so dass bislang kein positiver Fall verzeichnet werden durfte.

Update, 16.12 Uhr - Aktuelle Zahlen aus Traunstein

Das Staatliche Gesundheitsamtes Traunstein informiert, dass es momentan noch 141 SARS-CoV-2-Fälle gibt. Am heutigen Tag sind beim Gesundheitsamt zwei Neuinfektionen eingegangen. Es gibt somit insgesamt 1298 bestätigte Fälle, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet wurden. (Meldestand: 26.05.2020, 15.00 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für Traunstein liegt momentan bei 11.29.

Von den insgesamt 1298 Personen die in Traunstein mit dem Virus positiv getestet wurden, sind bisher 1071 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Das sind acht Personen mehr als gestern. 

In den Kliniken im Landkreis Traunstein werden derzeit insgesamt neun COVID-19-Patienten behandelt, davon befindet sich ein Patient in intensivmedizinischer Betreuung im Klinikum Traunstein.

Update, 15.43 Uhr - 30-Millionen-Rettungsschirm für Erwachsenenbildung 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Volkshochschulen und andere Einrichtungen der Erwachsenenbildung können unter Wahrung der vorgeschriebenen Hygieneregelungen ab dem 30. Mai teilweise wieder öffnen. Der Ministerrat hat einer entsprechenden Vorlage des Kultusministeriums zugestimmt.

Kultusminister Michael Piazolo begrüßt diesen Beschluss ausdrücklich: „Im Zuge der behutsamen Öffnung der Schulen war es mir ein großes Anliegen, auch den Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung die Wiederaufnahme des Betriebs zu ermöglichen. Die Erwachsenenbildung ist wichtig für unsere Gesellschaft. Gerade in Zeiten der Pandemie kommt der Erwachsenenbildung große Bedeutung zu.“ Zusätzlich wurde ein Rettungsschirm von 30 Millionen Euro für die Einrichtungen der Erwachsenenbildung und für dort tätige Solo-Selbstständige bewilligt.

„Gerade für die Dozenten, die oft mit großem persönlichen Einsatz in der Erwachsenenbildung tätig sind, ist das ein wichtiges Signal: Wir nehmen sie wahr und helfen. Denn wir wissen, dass für viele der Solo-Selbstständigen die Situation wirtschaftlich außerordentlich schwierig ist“, so Piazolo.

Pre ssemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Update, 15.35 Uhr - Quarantäne in zwei Asylbewerberunterkünften aufgehoben

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Die Quarantäne in den beiden Asylbewerberunterkünften in Babensham und Bad Aibling konnte heute aufgehoben werden. Die Bewohner beider Unterkünfte wurden am Vormittag und Mittag darüber informiert, dass alle zuletzt durchgeführten Abstriche auf das neuartige Coronavirus negativ waren. Die Bauzäune wurden bereits geöffnet und werden in den kommenden Tagen komplett abgebaut.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Update, 15.18 Uhr - Neuste Fallzahlen des LGL

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat heute Morgen wieder die aktualisierten Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gibt es in Deutschland nun knapp über 179.000 registrierte Infektionen und 8302 Todesfälle (Stand: 26. Mai, 10 Uhr). Der Freistaat Bayern ist dabei nach wie vor das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland (46.745 Fälle, 2419 Tote).

Region

Fälle

Todesfälle

Welt

5.370.375

344.454

EU / EEA / UK

1.357.015

162.531

Deutschland

179.002

8.302

Bayern

46.745

2.419

Update, 14.14 Uhr - Aktuelle Zahlen aus dem Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern keine neuen bestätigten SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis gibt. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionsfälle verbleibt somit auf 305 (Meldestand: 26.05.2020, 10:00 Uhr). Der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land bleibt weiterhin bei 4,7.

Von den insgesamt 305 mit Wohnsitz im Berchtesgadener Land registrierten SARS-CoV-2-Fällen sind bisher 274 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Insgesamt sind aktuell weiterhin noch sieben SARS-CoV-2-Infizierte in medizinischer Behandlung. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung Verstorbenen bleibt ebenfalls unverändert bei 24.

Erfreulich ist die Entwicklung bei den in den Kliniken im Berchtesgadener Land stationär behandelten Covid-19-Patienten: derzeit sind dies weiterhin nur noch zehn Personen, zwei weniger im Vergleich zum Freitag. Es werden derzeit keine Patienten mehr intensivmedizinisch betreut.

Im Video: Söder-PK am Dienstag

Update, 13.43 Uhr - Nach Pfingstferien eventuell weitere Lockerungen

Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und Kommunen sei "existenziell" für die Bekämpfung der Pandemie, so Söder. Das Thüringen diese Verantwortung auf die Kommunen abwälzen wolle, störe ihn am meisten an dem Vorstoß aus Thüringen zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. 

"Wir als Politiker müssen uns Sorgen machen", mahnte Söder gegen Ende der Pressekonferenz an. Nach den Pfingstferien soll über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen entschieden werden.

Den Wettlauf um die Lockerung der Corona-Maßnahmen in den Ländern kritisierte Söder. Das habe das Vertrauen der Bürger in die Politik nicht gestärkt, so Markus Söder auf der Pressekonferenz in München. "Du kannst mit Corona keine Plan machen", sagte Markus Söder, "auch wenn sich viele Menschen Planungssicherheit wünschen". Es sei klüger, Schritt für Schritt zu gehen, so der bayerische Ministerpräsident.

Update, 13.32 Uhr - Sibler: Spielstätten sollen erhalten bleiben

Die Kulturszene soll im Juni wieder zum Leben erwachen. Zuerst sind 50 Personen in geschlossenen Räumen und 100 Personen im Freien zugelassen, so Bernd Sibler. Weiter soll ein Förderprogramm für Kunst und Kulturschaffende aufgelegt werden. 140 Millionen Euro sind dafür vorgesehen.

Ein nächster Schritt könnte sein, dass Veranstaltungen mit 350 bis 500 Personen erlaubt werden. Dafür müsse man aber schauen, wie die Maßnahmen greifen, so Sibler.

Update, 13.25 Uhr - Aiwanger: Biergärten ab 2. Juni bis 22 Uhr

Nach Ministerpräsident Markus Söder hat nun Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger das Wort. Ab 2. Juni dürfen auch die Biergärten bzw. die Gastronomie im Außenbereich bis 22 Uhr öffnen. Ab 30. Mai dürfen Reisebusse wieder Individualreisen anbieten, allerdings mit Maskenpflicht. Ein Vorschlag des Wirtschaftsministers sieht so aus, dass sich eventuell ab dem 5. Juni dürfen sich wieder Gruppen mit bis zu 10 Personen in Bayern treffen könnten. Das steht aber noch nicht fest. 

Die bayerische Corona-Soforthilfe wird nur noch bis Ende Mai laufen. Im Juni können dann keine Anträge mehr gestellt werden, bis der Bund sich auf ein neues Hilfspaket geeinigt hat. "Wir müssen in Zukunft besser vorberietet sein", so Hubert Aiwanger. Deswegen wurde die Lagerhaltung von wichtiger Ausrüstung für zukünftige Krisen beschlossen.

Update, 13.15 Uhr - Fahrplan für Kinos, Fitnessstudios und Schulen

Ab 15 Juni sollen Theater, Konzerte und Kinos wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Angelehnt an die Verordnung für Kirchen sollen 50 Personen im Innenbereich und 100 Personen im Außenbereich erlaubt sein. 

Ab dem 8. Juni dürfen Freibäder, Fitnessstudios, Tanzschulen und Reha-Einrichtungen wieder öffnen.

Söder kann sich vorstellen, dass nach den Sommerferien Kitas und Schulen wieder den Regelbetrieb aufnehmen. Voraussetzung dafür seien natürlich die weiter positive Entwicklung der Zahl der Corona-Infektionen.

Die Regierung arbeite rund um die Uhr und versuche jeden Lebensbereich abzudecken, so Söder. Lebensfreude und Vernunft schließen sich nicht aus, so der Ministerpräsident.

Update, 13.12 Uhr - Patient erhält innerhalb 48 Stunden Testergebnis

Für Bayern soll es eine Test-Garantie für Personen mit Covid19-Symptomen kommen. Innerhalb von 24 Stunden sollen Personen mit akuten Symptomen getestet werden. Personen ohne Symptome sollen bei Verdacht innerhalb von 24 Stunden getestet werden. Innerhalb von 48 Stunden sollen möglich Infizierte somit Gewissheit haben.

Zugleich kündigte der Ministerpräsident erneut umfangreiche Tests für Beschäftigte in Kliniken, Pflege-, Altenheimen, Kindergärten und Schulen an.

Update, 13.04 Uhr - Klare Absage an Thüringer Modell

Die Zahlen sind sehr positiv für Bayern, sagte Markus Söder zu Beginn der Pressekonferenz in München. Die bayerischen Zahlen seien stabil, so Söder. Trotzdem wolle man nichts überstürzen. Auch seien die guten Zahlen kein Grund zur Entwarnung

"Corona bleibt tödlich", so Markus Söder. Ruhig, besonnen und Schritt für Schritt soll reagiert werden. Thüringens Vorstoß kritisierte Söder, ein solches Vorgehen sei für Deutschland schädlich. Dem Weg von Thüringens Ministerpräsident erteile Söder eine "klare Absage". Man möchte keine zweite Welle durch "unbedachtes Vorgehen" riskieren.

Update, 12.35 Uhr: Pressekonferenz mit Markus Söder ab 13 Uhr im Livestream

Das Bayerische Kabinett berät über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Freistaat. Es werden Entscheidungen zu den Themen Kultur, Freibäder, Kinderbetreuung und Öffnungszeiten in der Gastronomie erwartet. Auch eine Entscheidung über die weitere Handhabe der Kontaktbeschränkungen wird erwartet.

Um 13 Uhr tritt Markus Söder vor die Kameras und informiert die Öffentlichkeit über die Entscheidungen. 

rosenheim24.de berichtet wie gewohnt live.

Update 12.25 Uhr - Inzell belohnt Corona-Helden

Inzell im Chiemgau startete auf Facebook die Suche nach dem Corona-Helden. Zu gewinnen gab es einen Urlaub zum Entspannen. Über 1.000 Einsendungen liefen ein, darunter auch sehr berührende und inspirierende Geschichten, heißt es auf der Facebookseite der Gemeinde. 

Als Dankeschön haben 50 Gastwirte jeweils zwei Personen einen siebentägigen Entspannungsurlaub geschenkt. 

Update, 11.55 Uhr - Museum Wasserburg wieder geöffnet 

Das Museum Wasserburg freut sich wieder seine Besucher begrüßen zu dürfen. Aktuell ist das Haus von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Auch an Pfingstmontag steht das Museum allen offen. Ein Hygienekonzept sorgt für einen sicheren und weitgehend einschränkungsfreien Besuch von Familien, Älteren und Freunden. Führungen und Veranstaltungen können allerdings vorerst nicht angeboten werden. Die aktuell die Sonderausstellung “In Memoriam. "Euthanasie" im Nationalsozialismus“ wurde bis zum 21. Juni verlängert. 

Pressemeldung Museum Wasserburg

Update, 11.45 Uhr - Masken-Spende für Hilfsorganisationen in Berchtesgaden

Die Firma Trans-Textil GmbH aus Freilassing unterstützt die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Berchtesgadener Land mit einer großzügigen Materialspende. Kürzlich nahmen Staatsministerin Michaela Kaniber und Landrat Bernhard Kern insgesamt 7.500 waschbare und somit wiederverwendbare Mund-Nasen-Schutzmasken entgegen, die an verschiedene Hilfsorganisationen im Landkreis weiterverteilt werden. 

„In der aktuellen Ausnahmesituation rund um das Coronavirus gibt es in unserer Region viele kleine und große Gesten bzw. Zeichen der Solidarität und gegenseitigen Hilfe. Dieses Engagement der Trans-Textil GmbH reiht sich hier als ein weiteres beeindruckendes Beispiel ein“, so Staatsministerin Kaniber bei der Spendenübergabe im Landratsamt Berchtesgadener Land zu den Geschäftsführern der Trans-Textil GmbH. „Ich bin Ihnen allen dafür in erster Linie sehr dankbar. Es erfüllt mich aber auch sehr mit Stolz auf unsere Unternehmen, wieder einmal zu sehen, wie leistungsstark, kreativ und flexibel unsere Betriebe gerade in Krisenzeiten sind.“

Landrat Bernhard Kern bedankte sich ebenfalls bei Dipl.-Ing. Wilhelm Krings, Matthias Krings, Manfred Hänsch und Mag. Andreas Hänsch von Trans-Textil: „Sie zeigen ein großes Herz für unsere ehrenamtlich in den Hilfsorganisationen tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürger. So funktioniert gesellschaftlicher Zusammenhalt und gegenseitiges Unterstützen, dafür gebührt Ihnen mein großer Dank und Respekt!“

Die Masken werden an alle Freiwilligen Feuerwehren im Berchtesgadener Land sowie das THW, das Bayerische Rote Kreuz und an die Malteser im Landkreis verteilt, damit die ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer der Organisationen weiterhin gut geschützt ihren Dienst leisten und entsprechend arbeiten können.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

Update, 11.30 Uhr - Positive Tests auf Münchener Schlachtbetrieben

Die Stadt München hat das Personal der Schlachtbetriebe auf dem Schlachthofgelände auf Corona testen lassen, berichtet die Abendzeitung. Bei der Rinderschlachtung waren alle getesteten Mitarbeiter gesund. Bei der Schweineschlachtung jedoch waren von 69 getesteten Personen zwei an Corona erkrankt. Sie stammen aus dem Münchner Umland und wurden isoliert. 

Update, 10.55 Uhr - Chiemsee Alpenland mit Mund-Nasen-Schutz für Gästeführer

Rechtzeitig vor den Ferien hat Chiemsee-Alpenland Tourismus die rund 65 Gästeführer der Region mit Mund-Nasen-Schutz ausgestattet, sodass die Natur- und Gästeführer bald wieder sicher unterwegs sein können. Nach den aktuellen Bestimmungen sollen unter Einhaltung der entsprechenden Vorgaben voraussichtlich ab 30. Mai wieder Führungen stattfinden dürfen. 

Unser Bild zeigt Dagmar Mayer aus der Gruppenabteilung von Chiemsee- Alpenland Tourismus bei der Übergabe der Masken an Karin Wiesböck, stellvertretend für die Rosenheimer Stadtführerzunft sowie an Jürgen Pohl, stellvertretend für die Chiemsee-Naturführer. Die Masken an die weiteren Gäste-, Stadt-, Natur-, Moor-, Berg-, Alm- und Chiemseeführer der gesamten Region Chiemsee-Alpenland werden aufgrund der aktuellen Situation postalisch versandt. 

In Folge der sehr positiven Resonanz wurde von Chiemsee-Alpenland Tourismus zudem eine Sammelbestellung von wiederverwendbaren Schutzmasken für touristische Leistungsträger der Region organisiert. So hatten Unterkünfte, Gastro-Betriebe, Tourist-Infos und Ausflugsziele die Möglichkeit den Mund-Nasen-Schutz über Chiemsee-Alpenland Tourismus zum Einkaufspreis zu bestellen.

Pressemeldung Chiemsee Alpenland

Update 10.30 Uhr - Ende der Reisewarnung in Sicht?

Die Bundesregierung bereitet ein Ende der weltweiten Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten vor, wenn die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt.

Neben den 26 Partnerländern Deutschlands in der Europäischen Union gehören dazu das aus der EU ausgetretene Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Das geht aus dem Entwurf für ein Eckpunktepapier mit dem Titel "Kriterien zur Ermöglichung des innereuropäischen Tourismus" hervor, der möglicherweise bereits am Mittwoch (27. Mai) im Kabinett beschlossen werden soll vorliegt.

Die Aufhebung der Reisewarnung soll nun gerade rechtzeitig vor der Ferienzeit das Startsignal für grenzüberschreitenden Sommerurlaub in Europa geben. Man lasse sich dabei von dem Gedanken leiten, "dass die Wiederbelebung des Tourismus wichtig ist sowohl für Reisende und die deutsche Reisewirtschaft als auch für die wirtschaftliche Stabilität in den jeweiligen Zielländern", heißt es in dem schon weitgehend abgestimmten Entwurf aus dem Auswärtigen Amt.

Um einen möglichst guten Schutz der Touristen vor einer Corona-Infektion zu gewährleisten, will sich die Bundesregierung in der EU für eine Reihe gemeinsamer Kriterien einsetzen. Unter anderem schlägt sie die Übernahme der Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen durch die anderen europäischen Länder vor. In Deutschland führt eine Überschreitung dieser Grenze zu einer Wiedereinführung von bereits abgeschafften Anti-Corona-Maßnahmen.

Zudem sollen die einzelnen Länder "tragfähige Konzepte" zur Einhaltung von Abstandsregeln und zur Handhygiene, zum Tragen von Masken und zur Belüftung und Desinfektion von Räumen entwickeln. Die Schutzkonzepte sollen auch Pläne für den Fall der Erkrankung von Urlaubern enthalten sowie hinreichende Testkapazitäten, Quarantäne- und Behandlungsmöglichkeiten nachweisen. Zudem müssten die Empfehlungen der EU-Kommission für die Sicherheit von Passagieren und Personal in Transportmitteln wie Flugzeugen umgesetzt werden, heißt es in dem Papier aus dem Außenministerium.

dpa

Update, 10.15 Uhr - 22-Jähriger pöbelt Busfahrer wegen Maske an

Am Montag, den 20. Mai, gegen 11.30 Uhr teilte eine 45-jährige Frau bei der Polizeiinspektion Dorfen mit, dass sie sich in einem Bus in Taufkirchen (Vils) befinde, welcher Richtung Erding fahre. Dort wollte ein anderer Fahrgast vor Betreten des Buses seinen Mund-Nasen-Schutz nicht aufsetzen und pöbelte den Busfahrer an. 

Beamte der Polizeiinspektion Dorfen konnten den Bus an einer Haltestelle kurz vor Erding antreffen und die Personalien des 22-Jährigen feststellen. Dieser zeigte kein Verständinis für die derzeitige Situation und notwendigen Maßnahmen. Nach Absprache mit dem Busfahrer musste der 22-Jährige den Bus verlassen. Es wurde eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.

Pressemeldung Polizei Dorfen

Update, 9. 44 Uhr - 50 Prozent der Hotels im Bayerischen Wald bleiben zu

Ab dem 30. Mai ist es soweit: Auch Hotels dürfen nach langer Corona-Pause wieder öffnen. Doch über die Hälfte aller Hotels in Ostbayern soll laut einem Bericht der PNP geschlossen bleiben, vor allem im Bayerischen Wald. Besonders Wellnesshotels haben demnach ihre Eröffnung um zwei Wochen verschoben, weil die meisten Gäste ohnehin nur für das Wellnessprogramm anreisen. Und das darf noch nicht wieder angeboten werden. 

Von 1.200 Betrieben mit zehn Betten oder mehr im Bayerischen Wald öffnet so gerade einmal die Hälfte am 30. Mai ihre Türen. Der Rest wartet lieber noch einen Moment ab, um wirtschaftliche Unkosten zu vermeiden. Auch die Frage wie man den nötigen Sicherheitsabstand durchsetzen kann lasse viele Hoteliers zögern. 

Update, 9.03 Uhr - Neueste Fallzahlen des RKI

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Vormittag wieder die aktualisierten Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gibt es in Deutschland nun knapp über 179.000 registrierte Infektionen und 8302 Todesfälle (Stand: 26. Mai, 0 Uhr). Der Freistaat Bayern ist dabei nach wie vor das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland (46.456 Fälle, 2401 Tote).

Bundesland

Fälle

+/- zum Vortag

Fälle/100.000 Einwohner

7-Tage-Inzidenz

Todesfälle

Baden-Württem­berg

34.466

+35

368

3,3

1.707

Bayern

46.456

+130

738

5,6

2.401

Berlin

6.652

+10

155

4,1

191

Brandenburg

3.236

22

29

1,2

154

Bremen

1.313

+1

75

11,0

42

Hamburg

5.069

0

23

1,2

241

Hessen

9.804

34

336

5,4

462

M.-Vor­pommern

760

0

10

0,6

20

Niedersachsen

11.646

68

361

4,5

574

Nordrhein-West­falen

37.395

+97

769

4,3

1.571

Rhein­land-Pfalz

6.600

+4

82

2,0

228

Saarland

2.727

+11

22

2,2

158

Sachsen

5.236

+5

89

2,2

207

Sachsen-Anhalt

1.698

+4

19

0,9

54

Schles­wig-Holstein

3.067

+5

64

2,2

139

Thüringen

2.877

+6

120

5,6

153

Gesamt

179.002

+432

3.260

3,9

8.302

Update, 8.23 Uhr - Reihentests für bestimmte Berufsgruppen?

Am Dienstagvormittag tritt wieder das bayerische Kabinett zusammen. Die Staatsregierung berät dabei über die weitere Entwicklung und das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Unter anderem befasst sich der Ministerrat mit der Frage von Reihentests für bestimmte Berufsgruppen. Damit gemeint sind besonders gefährdete Personen im medizinischen und pflegerischen Bereich und möglicherweise auch Lehrer/innen oder Erzieher/innen. Im Anschluss ist gegen 13 Uhr eine Pressekonferenz geplant, bei der auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Öffentlichkeit informieren wird.

rosenheim24.de berichtet von der Pressekonferenz natürlich wieder live!

Update, 7.09 Uhr - "Nur" sechs neue Fälle in München

In München wurden jetzt (Stand: 25. Mai, 13.30 Uhr) sechs neue Coronafälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.746 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 5.682 Personen, die bereits genesen sind, sowie 212 Todesfälle. Seit drei Tagen wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bekannt. Die Reproduktionszahl liegt in München nach Angaben der Stadt derzeit bei 0,76, die Sieben-Tage-Inzidenz bei 6,25.

Update, 6.10 Uhr - Kontaktbeschränkungen bis Anfang Juli?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis Anfang Juli für richtig. Auch wenn es "unterschiedliche Differenzierungen in der Ausführung" gäbe, seien "Distanzgebot und Maskenpflicht unverzichtbar". Der CSU-Politiker sprach in diesem Zusammenhang am Montagabend im ZDF auch von der "Mütter aller Fragen".

Söder unterstützt damit den neuesten Vorschlag aus dem Kanzleramt, die Kontaktbeschränkungen bis 5. Juli in Kraft zu lassen. Die dpa berichtet davon, dass in einer neueren Version des Plans nur noch "von bis zum 29. Juni" die Rede sei. Damit machte Söder auch nochmal deutlich, dass er die Lockerungen in Thüringen für ein "fatales Signal" hält. Hier würde die Politik den Menschen eine "falsche Normalität" einreden, wenn sie "das ganze Regelwerk" außer Kraft setze.

Reproduktionszahl wieder leicht gesunken

Bundesweit sind bis zum späten Montagabend (News-Ticker Montag, 25. Mai) mehr als 178.800 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Stand Vortag: 178.500 Fälle). Mindestens 8281 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Vortag: 8252). Das geht aus der neuesten Auswertung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hervor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 0,83 (Stand: 25. Mai) und ist dabei im Vergleich zum Vortag (0,94) wieder gesunken. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Stand: 25. Mai) bei 0,84. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 161.200 Menschen die Infektion überstanden. Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46.600 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2402 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 37.200 Fällen und mindestens 1564 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34.400 bestätigten Fällen und mindestens 1707 Toten.

mh/mw/dpa

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