NEWSTICKER ZUR CORONA-PANDEMIE

Über 2600 Corona-Tote in Frankreich in Kliniken - Fünf weitere Todesfälle in der Steiermark

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Das Coronavirus hat die Region, Bayern und Europa weiter fest im Griff. Seit Freitag, 20. März, gilt eine von der bayerischen Staatsregierung verhängte Ausgangsbeschränkung. Die Entwicklungen am Sonntag, 29. März, im News-Ticker:

CORONA - DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Infizierte Personen: Landkreis Rosenheim 873, Landkreis Traunstein 199, Landkreis Berchtesgadener Land 76, Landkreis Mühldorf 125, Landkreis Altötting 106
  • Bayern verhängt Ausgangsbeschränkung (vorerst bis 3. April)
  • Mindestens 389 Todesopfer in Deutschland (107 in Bayern)
  • Bereits Todesfälle in Kreisen Traunstein, Rosenheim, Altötting und Mühldorf
  • Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger in die EU
  • Öffentliches Leben in Bayern bis auf weiteres massiv eingeschränkt
  • In Italien inzwischen fast doppelt so viele Corona-Tote als in China
  • Im Landkreis Rosenheim müssen Personen mit höherem Infektionsrisiko in Quarantäne
  • Kanzleramtschef Helge Braun stellt klar: Wohl keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus vor dem 20. April

Die wichtigsten Informationen zum Thema Corona hat OVB24 in einem Übersichtsartikel zusammengefasst. Hier finden Sie alle Antworten, Fakten und Zahlen auf einem Blick. 


Hinweis der Redaktion: Bei den Zahlen in der Grafik handelt es sich um die bestätigten Fälle aus den Landratsämtern der Region. Wieder gesundete Personen werden aus den Zahlen nicht herausgerechnet. Fehlende Zahlen werden sofort nachgereicht, wenn sie vom jeweiligen Landratsamt übermittelt werden. Es kann auch sein, dass ein Landratsamt an einem Tag keine neuen Zahlen veröffentlicht. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr

Update, 22.33 Uhr: Über 2600 Corona-Tote in Frankreich in Kliniken

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, gibt es in Frankreich mittlerweile über 2600 Personen, die in einem Krankenhaus an dem Virus gestorben sind. Erst ab Montag sollen die Todesfälle, die es außerhalb von Kliniken gab, erfasst werden.

Update, 22 Uhr: Fünf weitere Corona-Todesfälle in der Steiermark

Laut oe24.at sind fünf weitere Menschen an dem Coronavirus verstorben. In der Steiermark gibt es somit 24 Corona-Todesfälle.

Update, 21.36 Uhr: Camp für Infizierte in New York errichtet

Im New Yorker Central Park wurde am Sonntag ein Camp für Corona-Infizierte errichtet. Der US-Virologe Dr. Anthony Fauci sagte "CNN" in einem TV-Interview, dass er mit Opferzahlen zwischen 100.000 und 200.000 in den USA rechne. Das berichtet Bild.de.

29.03.2020, USA, New York Manhattan.: In New York wird das erste behelfsmäßige Krankenhaus im Central Park, in der Nähe vom Mount Sinai Krankenhaus, aufgebaut. Der US-Ostküstenstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt.

Update, 21.09 Uhr: 838 Tote an einem Tag in Spanien

Innerhalb von 24 Stunden gab es in Spanien 838 Corona-Todesfälle. Das ist bislang die höchste Anzahl von Toten in Spanien an einem Tag. Mehr dazu hier.

Update, 20.34 Uhr: Keine weitere Patientenaufnahme im Klinikum Wolfsburg

In einem Alters- und Pflegeheim in Wolfsburg gibt es bereits mehrere Todesfälle aufgrund von Corona. Am Sonntag verstarben Bewohner im Alter von 80, 86 und 88 Jahren. Allein am Freitag wurden acht Todesfälle gemeldet. 

Die Stadt Wolfsburg informiert über die aktuelle Lage:

Mehr lest ihr hier.

Update, 20.15 Uhr: Krankenpflegerin rechnet mit Jens Spahn ab

In einem Facebookpost rechnet eine junge Krankenpflegerin mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ab. Dort schreibt sie: „Euer Klatschen könnt ihr euch sonst wo hinstecken, ehrlich gesagt... Tut mir leid, es so zu sagen, aber wenn ihr helfen wollt oder zeigen wollt, wie viel wir Wert sind, dann helft uns, für bessere Bedingungen zu kämpfen!“

Update, 19.55 Uhr: Moskau verhängt Ausgangssperre

Im Kampf gegen das Coronavirus verhängt die russische Hauptstadt Moskau eine Ausgangssperre. Von diesem Montag an dürfe man die Wohnung nur unter bestimmten Umständen verlassen, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit. Das berichtet die dpa. 

Update, 19.43 Uhr: Frankreich trauert um Politiker Patrick Devedjian

Frankreich trauert um einen bekannten Politiker: Am Mittwochabend war der französische Regionalpolitiker Patrick Devedjian, der während der Regierungszeit von Nicolas Sarkozy verschiedene Regierungsposten innehatte, in ein Krankenhaus gekommen, nachdem er positiv auf das Virus getestet worden war. In der Nacht auf Sonntag sei er dann verstorben. Zuletzt hatte Devedjian das Amt des Präsidenten des Départmentrats der französischen Region Hauts-de-Seine inne. Mehr dazu lest ihr hier.

Update, 19.25 Uhr: Asylsuchende sollen als Erntehelfer eingesetzt werden

Wie Bild.de berichtet, will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) arbeitslose Asylbewerber insbesondere aus Osteuropa als Erntehelfer einsetzen. Damit soll denjenigen, die ein Beschäftigungsverbot erteilt bekommen haben, eine kurzfristige Arbeitsaufnahme ermöglicht werden.

Update, 19.11 Uhr: Wegen Corona: Portugal verleiht Migranten Aufenthaltsrecht per Schnellverfahren

Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, erhalten Migranten, die bereits einen Antrag auf Bleiberecht gestellt haben, ein Aufenthaltsrecht per Schnellverfahren. Somit soll ihnen der Zugang zum Gesundheitssystem und den Sozialleistungen ermöglicht werden.

Update, 18.53 Uhr: Zahl der Neuinfizierten in Italien gebremst

Nun ist es bereits der dritte Tag in Folge, an dem die Zahl der Neuinfizierten in Italien nicht mehr so rasant anstieg wie die Tage zuvor. Derzeit gibt es 73.880 an dem Virus erkrankte Personen. 13.030 Italiener sind bereits wieder genesen, wie die Tiroler Tageszeitung schreibt.

Update, 18.43 Uhr: 53 neue Coronafälle im Raum Rosenheim

Pressemeldung im Wortlaut:

Der vorliegende Lagebericht soll die aktuelle Situation in Stadt und Landkreis Rosenheim zu Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (COVID-19) widerspiegeln. Die Daten beruhen auf den Meldedaten nach dem Infektionsschutzgesetz bis zum 28.03.2020 (Stand: 24 Uhr). Aufgrund von Aktualisierungen kann es zu Veränderungen kommen. 

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden dem Gesundheitsamt 873 Fälle von COVID-19 (53 Neu-Infektionen) gemeldet. Es werden seit zwei Tagen etwas weniger Fälle pro Tag gemeldet. Um einen Trend abzulesen, ist es allerdings derzeit noch zu früh. Bisher sind sieben Personen an der Erkrankung gestorben. Im Moment werden 31 COVID-19-Patienten auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim behandelt. Die Zahl an Intensivbetten in Stadt und Landkreis Rosenheim wird aufgestockt. 

Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Es sollten insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnsstörungen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

Kontaktpersonen: 

Das Landratsamt Rosenheim stellte bisher umfassende Ermittlungen an, um die Kontaktpersonen der Erkrankungsfälle darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich angesteckt haben können und in der Folge ein Erkrankungsrisiko besteht. Sie befinden sich zu überwiegendem Teil in 14-tägiger häuslicher Quarantäne. 

Durch die am 25.03.2020 in Kraft getretene Allgemeinverfügung im Landkreis Rosenheim und am 27.03.2020 in Kraft getretene Allgemeinverfügung in der Stadt Rosenheim wird für alle engen Kontaktpersonen der Kategorie I von bestätigten Erkrankungsfällen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Eine mündliche oder schriftliche Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörde ist dadurch nicht mehr notwendig. Näheres finden Sie in der Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim vom 24.03.2020 mit dem Titel „Personen mit höherem Infektionsrisiko müssen in Quarantäne“. 

Weitere Berichte zur Situation in Bayern und Deutschland finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Robert Koch- Instituts.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Update, 18.05 Uhr: Fetisch-Shop aus England verschickt OP-Kleidung

Ein britischer Fetisch-Versand spendete ein paar OP-Kleidungs-Sets an ein Krankenhaus. Sie erkannten die verzweifelte Lage und wollten diese unterstützen:

Update, 17.42 Uhr: Söder gibt Pressekonferenz am Montag

Am Montagmittag, 12.30 Uhr, wird Ministerpräsident Markus Söder eine Pressekonferenz geben. Inhalt der Pressekonferenz wird laut der Abendzeitung sein, ob und bis wann die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen verlängert werden. Derzeit gelten die Ausgangsbeschränkungen bis zum 3. April.

Update, 17.23 Uhr: TUIfly veröffentlicht Flugplan-Buchung für Sommer 2021

An Sommerurlaub ist dieses Jahr kaum zu denken. TUIfly hat nun den Flugplan für Sommer 2021 und die Buchungen freigeschaltet, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet. TUIfly teilte mit, dass alle Reisende so ihren Urlaub nun langfristig umplanen könnten.

Update, 17.12 Uhr: Trump ändert seine Meinung: Doch keine Quarantäne für New York

In New York fühle es sich an wie in "Kriegszeiten", sagt der Bürgermeister. Die Prognosen für die gesamte USA sehen düster aus. Drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus sind dennoch vorerst vom Tisch. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 17.03 Uhr: 14-Jähriger aus Portugal verstirbt an Corona

In Portugal verstarb ein 14-Jähriger nach einer Infektion mit dem Virus. Er habe an einer Vorerkrankung gelitten und sei positiv auf Corona getestet worden. Die genaue Todesursache werde ermittelt. Das berichtet dieBild-Zeitung.

Update, 17 Uhr: Geschichte von Salzburgerin geht viral

Die Plattform www.story.one veröffentlichte einen Aufruf, dem viele, darunter Sonja Schiff aus Salzburg, folgten. Sie verfasste eine Geschichte mit dem Titel  "Corona - nichts wird mehr sein, wie es war". Mittlerweile wurde ihr Text über 1,7 Millionen Mal innerhalb von zwei Wochen geklickt. Hier kann man den Text der Salzburger Altenpflegerin und Pflegemanagerin Sonja Schiff nachlesen. Darüber berichtet salzburg24.at.

Update, 16.40 Uhr: Scholz: Corona-Prämien bis 1500 Euro steuerfrei

An der Supermarktkasse, im Lkw oder im Krankenhaus sorgen viele Menschen in der Corona-Krise fürs Überleben aller. Bei Bonus-Zahlungen will das auch Finanzminister Scholz honorieren.

Update, 16.38 Uhr: Bayern nimmt in den nächsten Tagen Corona-Patienten aus Italien auf

Markus Söder auf Twitter: „Insgesamt nehmen wir in den nächsten Tagen zehn Patienten im Rahmen unserer Möglichkeiten auf“:

Update, 16.05 Uhr: 23 Neu-Infektionen im Raum Traunstein

Im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Gesundheitsamtes Traunstein liegen mittlerweile insgesamt 222 bestätigte Corona-Fälle vor (Stand Sonntag, 15 Uhr). Das Gesundheitsamt Traunstein ermittelt derzeit die Kontaktpersonen aller betroffenen Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Alle Personen werden medizinisch versorgt.

In den Standorten der Kliniken Südostbayern im Landkreis Traunstein werden derzeit insgesamt 26 Coronavirus-Patienten behandelt, davon befinden sich sechs Patienten in intensivmedizinischer Betreuung. Insgesamt gibt es zwölf geheilte Personen im Landkreis. 

Update, 16 Uhr: Elf Neu-Infektionen im Raum Mühldorf

Pressemeldung im Wortlaut: 

Im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Mühldorf a. Inn gibt eself neue bestätigte Corona-Fälle (Stand: 29. März 2020, 16 Uhr).

Dabei handelt es sich um drei Erwachsene über 60 Jahren und acht Erwachsene unter 60, drei davon werden stationär behandelt. Ein 71-jähriger Mann, der unter Corona-Verdacht stand, ist verstorben.

Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen der Patienten und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Insgesamt liegen damit im Landkreis Mühldorf aktuell 136 bestätigte Fälle vor, 29 davon werden stationär behandelt

Für die Klinik Mühldorf, welches als Corona-Zentrum für die Landkreise Altötting und Mühldorf festgelegt wurde, ergeben sich zum Stichdatum-/zeitpunkt folgende Zahlen:

  • Stationäre Corona-Verdachtsfälle: 56 
  • Stationäre Corona-Positivfälle: 64 
  • Davon intensivpflichtige Corona-Patienten: 15

Pressemeldung Landratsamt Mühldorf a. Inn

Update, 15.50 Uhr: Zahlen in München steigen weiterhin

Am Sonntag (Stand 13.30 Uhr) gibt es derzeit 176 neue bestätigte Corona-Fälle. Das berichtet die Abendzeitung. Insgesamt sind es nun 2256 Infektionen, die gemeldet wurden. Darunter gibt es drei Todesfälle, aber auch 250 genesene Personen.

Update, 15.38 Uhr: Zwei Corona-Tote innerhalb 24 Stunden in Salzburg

Wie Salzburg24.at berichtet, vermeldete das Uniklinikum Salzburg am Sonntag einen weiteren Verstorbenen. Dabei handelt es sich um eine 70-Jährige, die in der Klinik verstorben ist. Somit gibt es derzeit zwei Corona-Tote innerhalb 24 Stunden in Salzburg, insgesamt sind es nun sechs Verstorbene. Mittlerweile gibt es auch 800 registrierte Corona-Fälle in der Stadt. 

Update, 15.16 Uhr: Ausgangsbeschränkung in Österreich bis 13. April

Laut der Tiroler Tageszeitung gilt die Ausgangsbeschränkung für ganz Österreich bis zum 13. April. Auch alle 279 Gemeinden in Tirol befinden sich bis 13. April in Quarantäne. In Tirol sind derzeit 1981 Personen positiv auf Corona getestet. In Österreich sind es 8552 positive Fälle. Zehn Todesfälle gibt es in Tirol, 86 in Österreich. Die Zahlen aus Tirol sind von Sonntag 8.30 Uhr, die Zahle naus Österreich stammen von Sonntag 10 Uhr.

Update, 15 Uhr: Klinikdirektor: "Kitas und Schulen sollen bald wieder öffnen"

In einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärte Ansgar Lohse, Klinikdirektor des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf: "„Ohne eine Impfung, die vor 2021 nicht kommen wird, kann die unkontrollierte Ausbreitung des Virus nur gestoppt werden, wenn eine ausreichende Zahl von Menschen eine Immunität entwickelt.“

Wir müssen zulassen, dass sich diejenigen, für die das Virus am ungefährlichsten ist, zuerst durch eine Ansteckung immunisieren“, so Lohse. Da Kinder und junge Eltern als weniger gefährdet gelten, sei es laut dem Klinikdirektor wichtig, Kitas und Schulen bald wieder zu öffnen. Risikopatientin sollen aber laut Lohse gleichzeitig besser geschützt werden.

Update, 14.26 Uhr: Fußwallfahrt wegen Corona abgesagt

Die Regensburger Diözesanfußwallfahrt die über das Pfingstwochenende stattfinde sollte, fällt aufgrund des Coronavirus aus. Das berichtet die PNP. Jährlich machen sich circa 700 Pilger von Regensburg auf den Weg nach Altötting. Die Fußwallfahrt findet bereits seit über 190 Jahren statt.

Update, 14.25 Uhr: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Seit Samstag, den 21. März, gilt für den Freistaat Bayern eine vorläufige Ausgangsbeschränkung zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie. Seit Beginn der Beschränkung kontrollierte die Polizei im südlichen Oberbayern 20.744 Mal deren Einhaltung. Die gesamte Pressemeldung zur polizeilichen Bilanz lest ihr hier.

Update, 14.12 Uhr: Tregler Alm schimpft auf Facebook

Die Tregler Alm im Landkreis Rosenheim hat einen Facebook-Post veröffentlicht, um die Menschen zur Besinnung zu rufen. In dem Post heißt es unter anderem: "Keiner denkt dabei an die Gastronomen und Einzelhändler, die um ihre Existenz bangen und schauen müssen, wie alles bewältigt werden kann. Es ist an der Zeit - auch wenn das Wetter schön ist und ein Ausflug lockt - jetzt mal nicht nur an sich zu denken sondern an die Gemeinschaft und an andere."

Update, 13.40 Uhr - Neue Zahlen aus dem Berchtesgadener Land

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es mittlerweile insgesamt 76 bestätigte Coronafälle im Landkreis Berchtesgadener Land gibt (Meldestand: 29. März, 13 Uhr). Im Vergleich zum Vortag hat sich somit die Gesamtzahl der Coronainfektions-Fälle um 8 erhöht.

Bei allen betroffenen Patienten ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein (z. B. häusliche Quarantäne und medizinische Versorgung). Aktuell befinden sich 356 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne.

Die gemeldete Zahl der bestätigten Coronafälle gibt die Summe aller jemals gemeldeten, infizierten Patienten im Landkreis Berchtesgadener Land, die hier auch ihren Wohnsitz haben, wieder. Darin enthalten sind auch Personen, die bereits wieder gesund und virenfrei sind. Die Gesamtzahl kann also nur steigen, von ihr werden die wieder genesenen und virenfreien Fälle nicht abgezogen.

Aktuell sind in den drei Kreiskliniken im Berchtesgadener Land (Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Freilassing) insgesamt 30 Covid19-Patienten in stationärer Behandlung, 4 davon befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung. Diese 30 Patienten haben aber nicht alle ihren Wohnsitz im Berchtesgadener Land und gehören somit nicht automatisch zu der Gruppe der aktuell 76 bestätigten BGL-Coronafälle.

Besorgte Bürger werden gebeten, sich bei Fragen zum Coronavirus an die Hotline des Gesundheitsministeriums zu wenden: Telefon 0049 9131 6808-5101. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter der Nummer 116 117 erreichbar.

Bürgertelefon eingerichtet Im Landratsamt Berchtesgadener Land wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Bei Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus können sich die Bürgerinnen und Bürger unter Telefon 0049 8651 773-151 an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons wenden.

Das Bürgertelefon ist Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr sowie Freitag bis Sonntag von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus sind alle Informationen stets aktuell auf der Internetseite des Landratsamtes www.lra-bgl.de abrufbar.

Pressemeldung Berchtesgadener Land

Update, 13 Uhr - Tag der Entscheidung in Österreich

Seit zwei Wochen herrschen in Österreich Ausgangsbeschränkungen. Am Wochenende nun wird mit Virologen und weiteren Experten über den Erfolg der Maßnahmen beratschlagt. Auch über weitere Schritte soll am Sonntag entschieden werden. Am Montag plant die Regierung laut oe24.at dann die Bevölkerung darüber zu informieren, wie erfolgreich die Maßnahmen waren und wie lange die aktuellen Maßnahmen aufrecht erhalten werden. 

Update, 12 Uhr - Münchner Polizei im Einsatz 

Im Zeitraum von Samstag, 28. März, 6 Uhr, bis Sonntag, 29. März, 6 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München als auch der dazugehörige Landkreis), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen. 

Über 7.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 344 Verstöße angezeigt, von denen allein 324 die Ausgangsbeschränkung betrafen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen zur Einhaltung der aktuellen Regelungen wurden aufgrund erhöhten Freizeitaufkommens an der Ruderregatta Lautsprecherdurchsagen vorgenommen. Hierbei wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass ein längeres Verweilen an einer Örtlichkeit nicht gestattet ist. Eine vierköpfige Personengruppe zeigte sich jedoch davon unbeeindruckt und lag weiterhin auf einem Steg am Ostufer der Regattastrecke. Als sie die Polizei näher kommen sahen, sprangen plötzlich alle auf und fingen an “Hampelmänner“ an Ort und Stelle zu praktizieren. Auch diese plötzliche sportliche Betätigung half hier aber nicht. Alle vier wurden eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Pressemeldung Polizei München

Update, 11.15 Uhr - SPD fordert: Keine Gebühr bei geschlossener Kita

Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Doris Rauscher spricht sich in einem Brief an Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) angesichts der aktuellen Corona-Krise dafür aus, von Kita-Schließungen betroffene Eltern von den Gebühren zu befreien. „Gerade Familien sind derzeit vielfach hohen Belastungen ausgesetzt. Viele Eltern müssen ihre Erwerbstätigkeit am Arbeitsplatz oder im Homeoffice und gleichzeitig die Betreuung ihrer Kinder bewerkstelligen. Oftmals sind sie zudem durch Lohneinbußen mit finanziellen, teils sogar existentiellen Sorgen konfrontiert,“ weiß die Sozialpolitikerin.

Entlastet werden sollen neben Kita-Eltern auch Eltern, deren Kinder einen Hort oder eine Tagespflege besuchen. „Mit einem sozial gerechten und dennoch einfachen Verfahren zur Rückerstattung der Kita-Gebühren soll die Staatsregierung die betreffenden Familien von zusätzlichen finanziellen Belastungen befreien. Bereits geleistete Beiträge könnten über die Vertragspartner zurückerstattet werden, für die Zeit der noch bevorstehenden Schließungen sollen keine Elternbeiträge mehr eingezogen werden“, schlägt die Sozialdemokratin vor.

Pressemeldung BayernSPD Landtagsfraktion

Update, 10.20 Uhr - Huml: "Notfallplan Corona-Pandemie" für Krankenhäuser in Bayern erfolgreich angelaufen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml sieht die bayerischen Krankenhäuser auch für den Fall eines starken Anstiegs der Zahl der Corona-Patienten vorbereitet. Huml betonte am Sonntag in München: "Für die Verteilung der Patienten auf die Akutkrankenhäuser brauchen wir effiziente Strukturen. Um bei Bedarf schnell entscheiden zu können, gibt es seit vergangenem Freitag in allen 26 bayerischen Leitstellenbereichen Mediziner mit dem Titel 'Ärztliche Leiter'. Sie sollen Patientenströme in den Landkreisen und kreisfreien Städten dezentral innerhalb der regionalen Krankenhausstrukturen steuern."

Die Ministerin erläuterte: "Die Funktion des 'Ärztlichen Leiters Führungsgruppe Katastrophenschutz' (FüGK) wurde auf der Ebene der Zweckverbände für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung geschaffen. Diese Leiter sind mit weitreichenden Entscheidungsbefugnissen ausgestattet. Sie werden zum Beispiel mit der übergeordneten Steuerung der Patientenströme betraut und bestimmen auch die Krankenhäuser, die vorrangig zur Versorgung von Corona-Patienten mit herangezogen werden."

Huml verwies darauf, dass das bayerische Gesundheitsministerium gemeinsam mit dem Innenministerium eine sogenannte Allgemeinverfügung zu diesem Thema erlassen hat. Die Ministerin erläuterte: "Die Krankenhäuser werden darin verpflichtet, alle geeigneten Maßnahmen zum Ausbau insbesondere der Intensivbehandlungsplätze mit Beatmungsmöglichkeit zu ergreifen."

Huml betonte: "Für die Zeit der Krise gilt eine weitreichende Kooperationspflicht. Das heißt: Krankenhäuser, die zunächst nicht vorrangig mit der Behandlung von Corona-Fällen betraut werden, müssen die anderen Krankenhäuser mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entlasten. Dies betrifft in erster Linie die Übernahme von Patienten, kann aber auch in der Bereitstellung von Personal oder Ausstattung erfolgen."

Die Ministerin unterstrich: "Nach den getroffenen Vorgaben sind zunächst sämtliche Behandlungen, die aus medizinischer Sicht Aufschub dulden, zurückzustellen. So sollen die Kapazitäten in den Kliniken für den zu erwartenden Patientenandrang kurzfristig erhöht werden."

Grundsätzlich auf Ebene der Kreisverwaltungsbehörden werden zusätzlich Covid-19-Koordinierungsgruppen der Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen eingerichtet, in denen die Kooperation der Einrichtungen untereinander auf kurzen Entscheidungswegen und in enger Abstimmung mit niedergelassenen Ärzten, der Integrierten Leitstelle und dem Ärztlichen Leiter FüGK abgesprochen werden kann.

Huml ergänzte: "Um für den Fall einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten gewappnet zu sein, erarbeiten das bayerische Gesundheitsministerium und das bayerische Innenministerium darüber hinaus ein Konzept zum temporären Aufbau sogenannter Not- oder Hilfskrankenhäuser. Derzeit werden mögliche Einrichtungsvarianten sowie die damit zusammenhängenden logistischen, personellen und organisatorischen Fragen geprüft. Konkrete Standortfestlegungen gibt es aber noch nicht."

Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Update, 10 Uhr - RKI: 12.881 Fälle in Bayern

Laut Robert Koch Institut haben sich am 28. März 3.965 Menschen Deutschlandweit am Coronavirus angesteckt. Damit steigt die Zahl bundesweit auf 52.547 Infizierte. In Bayern wurden 1.731 Neuinfizierte gemeldet, die Zahl der Gesamtinfektionen liegt damit bei 12.881. 107 Menschen starben in Bayern bereits an der Krankheit, 389 Todesopfer gab es in Deutschland (Stand: 29. März, 00 Uhr). Das Landratsamt Altötting meldet insgesamt 106 Infektionsfälle, elf mehr als am Vortag.

Update, 9.16 Uhr - Corona-Krise wird bayerischen Arbeitsmarkt stark beeinträchtigen

Experten äußern die Annahme, dass die Corona-Krise starke Auswirkungen auf den bayerischen Arbeitsmarkt haben wird, berichtet unserPartnerportal merkur.de. Sie sei stärker spürbar als die Finanzkrise 2009, habe ein Experte des Arbeitsministeriums verlauten lassen. Genau könne man die Zahlen der Arbeitslosen und Kurzarbeiter noch nicht prognostizieren, vor allem letztere werden aber wohl deutlich ansteigen. Jetzt hänge alles von der Wirksamkeit der Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung ab.

Update, 8 Uhr - Baby stirbt nach Coronaerkrankung

Traurige Nachrichten aus den USA: Wie die Chicago Sun Times berichtet, verstarb nun offenbar ein Säugling im Bundesstaat Illinois, nachdem er an Covid-19 erkrankt war. Bis dahin galt eine 16-jährige Französin als jüngstes Opfer der Pandemie. Vorerkrankungen wurden zunächst bei dem Säugling nicht festgestellt. Weitere Untersuchungen müssen nun endgültig klären, ob das Baby an den Folgen des Virus starb, berichtete das Gesundheitsamt in Illinois.

Update, 7.30 Uhr - Segelmacher aus Seeon-Seebruck wird erfinderisch: Schutz vor Tröpfchen selbst konstruiert

Normalerweise dreht sich in der Segelmacherei von Christoph Langer alles ums Boot. Doch weil der Chiemsee wegen der Corona-Krise gesperrt ist und Aufträge zurück gehen hat er sich spontan umorientiert: In seiner Werkstatt entsteht nun Spuckschutz für Kassen und Theken.

Erstmeldung

Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es vor dem 20. April wohl keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus geben werde. "Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen. Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen", sagte der CDU-Politiker gegenüber dem Tagesspiegel. 

Das Skigebiet Westendorf in Tirol ist ein Teil der "SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental" und auch bei Skifahrern aus unserer Region beliebt. Jetzt hat die zuständige Bezirkshauptmannschaft in Kitzbühel diesbezüglich einen offiziellen Appell an alle Personen/Skisportler gerichtet, die sich im Zeitraum zwischen 10. und 15. März in der Skihütte "Alte Mittel" aufgehalten haben. Dort waren wohl in diesem Zeitraum zwei Männer über einen längeren Zeitraum mit grippeähnlichen Symptomen tätig, die nun positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Im Bezirk Kufstein starben zwei Personen an dem Virus, im Kreis Rosenheim steigt die Zahl der Todesopfer auf sieben. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seit Freitag, 27. März, 6.294 neue Corona-Fälle registriert. Damit steigt die Zahl der Infektionen bundesweit auf 48.582 an. Die Anzahl der Todesfälle aufgrund von Corona ist in Frankreich nun auf 2314 gestiegen. Das berichtet die Tiroler Tageszeitung.

Wegen der anhaltend dramatischen Notlage norditalienischer Krankenhäuser in der Coronavirus-Krise fliegt die Luftwaffe Patienten nach Deutschland aus.

Auf Anordnung von Landrat Siegfried Walch hat jetzt das Landratsamt Traunstein, in enger Abstimmung mit dem Ärztlichen Kreisverband Traunstein und mit Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigung, im Kreisbauhof Litzlwalchen ein COVID-19-Testzentrum errichtet. Dort werden jedoch ausschließlich Personen getestet, die von ihrem Hausarzt mit dem Anmeldeschein und einer Terminbestätigung des Gesundheitsamtes dorthin verwiesen werden.

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