Weitere Corona-Infizierte und Absagen in der Region

Gesundheitsamt Rosenheim rät: Alles nicht Notwendige absagen - Erste Zugangskontrollen in Kliniken ab Montag

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Soldaten der Schweizer Armee bringen einen Coronavirus-Patienten in die Notaufnahme des La Carita Krankenhauses in Locarno.

Landkreis/München - Das Coronavirus sorgt weiterhin für zum Teil große Verunsicherung und Besorgnis bei der Bevölkerung. Jeden Tag werden inzwischen zahlreiche weitere Fälle von Infizierten in Bayern bestätigt. Alle aktuellen Entwicklungen erfahren Sie in unserem News-Ticker:

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:


SERVICE:


UPDATE, 20.05 Uhr: Kliniken Südostbayern AG führen Zugangskontrollen ein

Vor dem Hintergrund der erhöhten Gefahr einer Weiterverbreitung des Corona-Virus durch nicht vertretbaren Publikumsverkehr, bittet die Kliniken Südostbayern AG für alle Standorte eindringlich darum, Besuche auf ein Minimum zu reduzieren bzw. ganz davon abzusehen.

Ab Montag den 16. März werden die Zugänge für sämtliche Patienten und Besucher an allen Häusern der Kliniken Südostbayern AG gebündelt und sind nur noch über die ausgeschilderte Zugangskontrolle möglich.

  • Klinikum Traunstein: Zentrale Notaufnahme
  • Kreisklinik Trostberg: Notaufnahme
  • Kreisklinik Bad Reichenhall: Nebeneingang Riedelstraße
  • Kreisklinik Berchtesgaden: Haupteingang
  • Kreisklinik Freilassing: Eingang Nothilfe
  • Kreisklinik Ruhpolding: Liegendanfahrt
Pressemeldung Kliniken Südostbayern AG

UPDATE, 18.45 Uhr: Stadtverkehr Rosenheim ändert den Fahrplan

Der Stadtverkehr Rosenheim fährt ab Montag, 16. März, wie an Ferientagen. Mit der Entscheidung der bayerischen Staatsregierung, den Schulbetrieb bis zum Ende der Osterferien einzustellen, zieht auch der Stadtverkehr nach und fährt ab Montag wie an Ferientagen. Für die Rosenheimer Bürger bedeutet dies, dass der Linienverkehr grundsätzlich fahrplanmäßig aufrecht erhalten bleibt. Nur die reinen Schülerkurse / Gelenkbusse und die Linie 4 fahren nicht, heißt es in einer Pressemitteilung.

Diese Kurse sind in den Aushangfahrplänen an der Haltestelle und in den Fahrplänen durch "ST" gekennzeichnet. Die Kurse mit dem Kennzeichen F(erien) fahren zusätzlich. Trotz der kurzfristigen Umsetzung sollte das Echtzeit-Auskunftssystem Bayern-Fahrplan.de korrekte Daten liefern. Die Systeme brauchen 10 Arbeitstage zum Einspielen das neuen Fahrplanstandes, daher werden dort noch die Schultage beauskunftet.

In Italien wurde durch Notstandsverordnung das Schließen der Tür 1 zum Schutz des Fahrpersonals und damit der Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs angeordnet. Bei aktuell 13 Fällen im Landkreis Rosenheim hält der Stadtverkehr Rosenheim eine solche Maßnahme noch nicht für erforderlich

Pressemeldung Stadtverkehr Rosenheim

UPDATE, 18.15 Uhr - Erzbistum München-Freising sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab

Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum 3. April.

Krankensalbungen und Krankenkommunion: Seelsorgerinnen und Seelsorger stehen auch in dieser Krisensituation an der Seite der Kranken und Sterbenden. Bei einer dringlichen Notwendigkeit (z.B. lebensbedrohlichen Situation) bringen sie – unter Beachtung der besonderen Hygienemaßnahmen – auch weiterhin die Kommunion und spenden die Krankensalbung. Im Allgemeinen wird die Hauskommunion und Krankensalbung aber eingestellt.

Beerdigungen finden selbstverständlich weiterhin statt, aber ohne ein Requiem (Totenmesse). Ein solches kann später nachgeholt werden. Die Erzdiözese bittet darum, den Kreis der Anwesenden bei Beerdigungen klein zu halten.

Taufen und Trauungen sind zu verschieben. In dringlichsten Ausnahmesituationen können Priester und Diakone das Taufsakrament im engsten Familienkreis spenden.

Firmungen sind, wie bereits mitgeteilt, für den Zeitraum bis Ostern zu verschieben.

Das Erzbistum empfiehlt, Veranstaltungen, die nicht unbedingt notwendig sind, unabhängig von der Teilnehmerzahl zu verschieben.

Pressemeldung Erzbistum München-Freising

UPDATE, 18.03 Uhr - Gesundheitsamt Rosenheim rät: Alles nicht Notwendige absagen

Die Zahl der positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteten Personen steigt inzwischen täglich an. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, rät der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl, nicht unbedingt notwendige Veranstaltungen, auch unter 100 Personen, abzusagen.

Zudem rät er: „Jeder sollte für sich überprüfen, wie wichtig es für ihn ist, an einer Veranstaltung teilzunehmen“. Keinesfalls sollen Senioren und Personen mit chronischen Grunderkrankungen, wie Diabetes oder Erkrankungen des Herzens und der Lunge oder einem akuten Atemwegsinfekt teilnehmen.

Auch Personen, die in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet wie z.B. Südtirol oder Elsass zurückgekommen sind, sollen der Veranstaltung fernbleiben. „Gleiches gilt“, so Dr. Hierl, „auch für den Besuch von Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen.“

Die Besuche sollten auf das Notwendigste beschränkt werden: „Mir ist es bewusst, dass soziale Kontakte für die Angehörigen in Alten- und Pflegeheimen sehr wichtig sind. Aber es gibt hier noch einen zweiten Aspekt, nämlich die Bewohner und auch das Pflegepersonal zu schützen.“

Bewohner sind bei Ansteckung aufgrund ihrer Vorerkrankungen besonders gefährdet für einen schweren Krankheitsverlauf. Zudem kann eine Ansteckung des Personals massive Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit einer solchen Einrichtung haben.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

UPDATE 17.47 Uhr: Mit "1928 Spendenticket" Starbulls unterstützen

Durch die Einstellung des Spielbetriebs haben die Starbulls Rosenheim mit einem hohen finanziellen Schaden zu kämpfen. Um diesem entgegenzutreten bietet der Eishockey-Verein seinen Fans die Möglichkeit, ihren Club mit einem virtuellen "1928 Spendenticket" zu unterstützen. In einer Pressemitteilung heißt es: "Mit dieser virtuellen Spendenaktion hat jeder Fan, egal ob mit großem oder kleinem Geldbeutel ausgestattet die Möglichkeit, die Starbulls Rosenheim in dieser nicht ganz einfachen Zeit zu unterstützen. Es bietet einen imaginären Platz auf der „Zamhoidn-Tribüne“, genauer gesagt in Reihe 19, Platz 28. Dieser entspricht exakt dem Entstehungsjahr des Rosenheimer Eishockey."

Marcus Thaller, Vorstand der Starbulls Rosenheim, äußerte sich zur Einführung des virtuellen Spendentickets: "Seit Tagen freuen wir uns bereits sehr über die große Unterstützung und Aufmunterung, die wir durch unsere Fans, Partner, Lieferanten und die hiesige Politik erfahren. Wie wir bereits via Pressemitteilung und in einer Pressekonferenz bekanntgegeben haben, ist dem Verein durch die abrupte, aber vollkommen richtige und notwendige Einstellung des Eishockey-Spielbetriebs ein enormer finanzieller Schaden entstanden, welcher nun durch diverse Maßnahmen abgemildert werden soll. Als erste Sofortmaßnahme haben wir mit dem „1928 Spendenticket“ für alle Grün-Weißen Fans eine Möglichkeit geschaffen, uns schnell, stressfrei und individuell unter die Arme greifen zu können. Das speziell designte virtuelle Ticket ist sicherlich auch optisch im heimischen Wohnzimmer oder im Hobbyraum ein absoluter Hingucker.

Die Spendenticket-Aktion endet am Sonntag, den 22. März. Der Grund hierfür liegt darin, dass wir schnellst möglich in Erfahrung bringen möchten, wie stark wir die finanziellen Verluste abfangen können. Mit diesem Wissen können wir im Anschluss unsere Kaderplanung für die kommende Spielzeit fortsetzen und je nach Spendenaufkommen intensivieren."

Die Tickets können ab sofort auf der Website der Starbulls gekauft werden.

UPDATE, 16.44 Uhr - Kommunen ermöglichen Stundung der Gewerbesteuer in Traunstein und BGL

Landrat Siegfried Walch und die Bürgermeister der Kommunen im Landkreis Traunstein haben im Rahmen einer Dienstbesprechung eine Vereinbarung über die Stundung der Gewerbesteuer für ansässige Unternehmen getroffen. Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Situation sollen dadurch die heimischen Unternehmen in dieser Ausnahmesituation unterstützt werden.

Dazu Landrat Walch: „Wir wollen, dass das Corona-Virus auch in unserer Wirtschaft und bei den Arbeitsplätzen in der Region langfristig keinen Schaden anrichtet. Deswegen versuchen wir als Kommunen unseren Teil dazu beizutragen, die Unternehmen in der derzeitigen Situation zu entlasten. Die Betriebe merken bereits jetzt einen Mittelabfluss. Wir haben uns darauf verständigt, dass die Gemeinden den Betriebe wegen des Corona-Virus unkompliziert die Gewerbesteuer stundet. Als Landkreis werden wir im Umkehrschluss den Gemeinden die Zahlung der Kreisumlage entsprechend stunden."

Landkreis Berchtesgadener Land:

Ebenfalls bei den Unternehmen aller Branchen im Berchtesgadener Land sind die Auswirkungen der Corona-Krise deutlich spürbar. Auch hier bieten die Kommunen durch die mögliche Stundung der Gewerbesteuer erste Hilfe an.

Der Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH (BGLW) Dr. Thomas Birner zur aktuellen Lage der heimischen Wirtschaft:

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise betreffen derzeit alle Branchen und Unternehmensgrößen. Das unterscheidet die aktuelle Situation gravierend von den Folgen der Finanzkrise 2008 in der Region. Damals waren die Auswirkungen nur für einige Branchen problematisch und aufgrund der heterogenen Wirtschaftsstruktur des Berchtesgadener Landes ohne größere Auswirkungen. Das ist derzeit leider nicht der Fall....

Durch die mögliche Stundung der Gewerbesteuer in begründeten Fällen bieten die Kommunen erste Hilfe an. Das hat Landrat Georg Grabner am Freitag in einer Dienstbesprechung mit den Bürgermeistern besprochen. Durch diese unbürokratische Möglichkeit wollen wir zur Stärkung der Liquiditätslage der Unternehmer beitragen. Das Antragsformular zur Einreichung bei Stadt oder Gemeinde finden Unternehmer unter www.berchtesgadener-land.de oder auf den Internetseiten der Gemeinden.

Pressemeldungen Berchtesgadener Land/ Landratsamt Traunstein

UPDATE, 16.25 Uhr - DFL sagt 26. Spieltag ab

Nun also doch: Nachdem die DFL heute Vormittag vermeldete, dass ab Dienstag die 1. und 2. Fußballbundesliga pausieren wird, korrigierte die DFL am Freitagnachmittag ihre Entschiedung. Die Deutsche Fußball Liga sagte alle Spiele mit sofortiger Wirkung ab.

UPDATE, 15.52 Uhr - Bad Reichenhall informiert wegen Schulschließungen

Nach Bekanntgabe der bayerischen Staatsregierung werden ab Montag, den 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, den 19. April 2020, alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. In Abweichung zu den Vorgaben reicht es für eine Notbetreuung in Bad Reichenhall und seinen Ortsteilen zunächst aus, wenn nur ein Elternteil einen systemkritischen Beruf ausübt.

>>> Coronavirus im Berchtesgadener Land: Aktueller Stand <<<

Elternteile aus den angesprochenen Berufsgruppen wie Polizei, Rettungskräfte sowie das Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Altenheimen können ihr Kind am Montagmorgen wie gewohnt im jeweiligen Kindergarten bzw. in der Kinderkrippe abgebeben. Das weitere Vorgehen wird dann abgestimmt und kommuniziert. Mit Ausnahme der beiden Rathäuser und des Wertstoffhofes werden auch alle kommunalen Einrichtungen geschlossen.

Betroffen sind die Volkshochschule, die Kunstakademie Bad Reichenhall sowie die Musikschule – bei Letzterer findet lediglich Einzelunterricht statt. Außerdem geschlossen werden auch das ReichenhallMuseum, das Haus der Jugend sowie sämtliche Sportstätten. Im Einvernehmen mit allen Bädern und Thermen des Landkreises wird über eine Schließung gemeinsam entschieden. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, möchte die Stadtverwaltung Bad Reichenhall den Parteienverkehr auf das Notwendigste reduzieren.

Darum werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, behördliche Angelegenheiten wenn möglich telefonisch abzuwickeln und nur in dringend notwendigen Fällen das Rathaus aufzusuchen. In diesem Fall wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten.

Pressemeldung Stadt Bad Reichenhall

UPDATE, 15.28 Uhr - IHK sagt Aus-und Fortbildungsprüfungen ab

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sagt die IHK für München und Oberbayern alle Aus- und Fortbildungsprüfungen in der Landeshauptstadt und im Regierungsbezirk bis einschließlich 24. April ab.

„Mehr als zehntausend Azubis und Fortbildungsteilnehmer haben sich seit Wochen auf die Termine vorbereitet und gelernt. Als IHK tragen wir aber die Verantwortung für die Prüflinge wie auch für die Prüfer, deren Gesundheit für uns an erster Stelle steht“, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern

UPDATE, 15.13 Uhr - Allgemeinverfügung des Landratsamtes Altötting

Das Landratsamt Altötting hat eine Pressemeldung zur Allgemeinverfügung zur Einschränkung von Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern herausgegeben:

"Auf Grund der Zuständigkeit für anzuordnende Maßnahmen des Infektionsschutzes  ergeht folgende Allgemeinverfügung:

1. Veranstaltungen aller Art ab einer Besucherzahl mit mehr als 100 Teilnehmern werden im Landkreis Altötting untersagt.

2. Für Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern gilt folgendes:

2.1 Der Veranstalter hat zu prüfen, ob die Veranstaltung notwendig ist und trotz des Infektionsrisikos durchgeführt werden kann.

2.2 Findet nach Risikoabwägung die Veranstaltung dennoch statt, gilt für sie folgendes:

Der Veranstalter hat die Besucher aktiv und in geeigneter Weise über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand halten und Husten- und Nies-Etikette zu informieren.

2.3 Veranstaltungen, die ohne Risikoabwägung durchgeführt werden oder nicht den Kriterien unter 2.2 entsprechen, sind verboten.

3. Besuchern von Veranstaltungen wird dringend empfohlen, sich zuvor über die Einhaltung der oben genannten Kriterien zu informieren und ggf. nicht den Kriterien entsprechenden Veranstaltungen fern zu bleiben bzw. diese zu verlassen.

4. Veranstaltern wird empfohlen, genau abzuwägen: Veranstaltungen, die nicht nötig sind, sollten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Erfolgt keine Absage, sollten die Besucher dennoch von der Teilnahme Abstand nehmen.

5. Die Anordnung tritt in Kraft mit Wirkung ab 14. März, 0 Uhr, und gilt bis einschließlich 19. April, 24 Uhr.

6. Die Anordnung ist sofort vollziehbar.

7. Bei Verstoß gegen Ziffer 1 oder 2 dieser Allgemeinverfügung kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 25.000 Euro festgesetzt werden."

Pressemeldung Landratsamt Altötting

UPDATE, 14.52 Uhr - Coronakrise im Landkreis Traunstein

Wie sieht die derzeitige Lage zum Coronavirus im Landkreis Traunstein aus? Gesundheitsamt und hochrangige Ärzte haben heute in einem Pressegespräch im GEsundheitssamt darüber informiert.

UPDATE, 14.29 Uhr - Vier neue Fälle in Rosenheim

Vier weitere Personen aus dem Landkreis Rosenheim wurden positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet. Das teilte das Landratsamt Rosenheim am Freitagmittag mit.

UPDATE, 14.22 Uhr - Veranstaltungen über 500 Personen in Rosenheim verboten

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, gilt seit 11. März bereits für Veranstaltungen über 1.000 Personen ein bayernweites Verbot.

Die Stadt Rosenheim hat seit 13. März per Allgemeinverfügung auch alle Veranstaltungen ab 500 Personen untersagt. Veranstaltungen dieser Größenordnung sind damit generell untersagt. Diese Vorgabe gilt zunächst bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020.

Bei Veranstaltungen unter 500 Personen soll es bis auf Weiteres Einzelfallentscheidungen geben. Hierzu ist vom Veranstalter entsprechend der Kriterien des Robert-Koch-Instituts eine Risikobewertung vorzunehmen.

Die entsprechenden Kriterien sind im Internet unter www.rki.de/covid-19 abrufbar. Im Einklang mit den heutigen Erklärungen von Ministerpräsident Dr. Söder appelliert die Stadt jedoch eindringlich an alle Veranstalter und Organisatoren, ihre Veranstaltungen abzusagen.

Hier sollte der Grundsatz gelten: Jede Veranstaltung, die nicht zwingend und unbedingt erforderlich ist, sollte verschoben oder abgesagt werden. Entsprechend wird die Stadt auch mit den Veranstaltungen verfahren, die sie selbst organisiert oder an denen sie beteiligt ist. So ist beispielsweise der Frühjahrsmarkt und der verkaufsoffene Sonntag Ende März abgesagt. Die Maßnahmen sind aufgrund der aktuellen Lage und der zunehmenden Zahl an Neuinfektionen dringend geboten.

UPDATE, 14.12 Uhr - Wie geht es in Österreich weiter

Pressekonferenz in Österreich: Bundeskanzler Sebastian Kurz, Innenminister Karl Nehammer und Gesundheitsminister Rudi Anschober informieren über die neuen Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus.

Österreich schränkt soziales Leben auf ein Minimum ein: Geschäfte bleiben geschlossen (ausgenommen: Banken, Lebensmittelgeschäfte etc.), alle Arbeitnehmer sollen in "Teleworking" übergehen, Lokale dürfen nur noch bis 15 Uhr geöffnet werden, alle Flüge von und nach Spanien, Italien, Frankreich und Schweiz werden gestrichen.

Österreich stellt das Paznauntal sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg unter Quarantäne

UPDATE, 13.26 Uhr - Gerüchte um Notstand in Österreich

Gerüchte um Notstand in Österreich: Ab Montag könnte das soziale Leben auf ein Minimum reduziert werden. Wie oe24.de berichtet, wurde aus Regierungskreisen bestätigt, dass eine komplette Schließung von Gasthäusern, Restaurants, Bars und Geschäften ab Montag bereits beschlossen sei. 

Mit einer Dauer von mindestens zwei Wochen ist zu rechnen. Kritische Infrastruktur wie Banken, Supermärkte, Apotheken sollen demnach auf alle Fälle geöffnet bleiben - die Regierung wolle keinesfalls ein Chaos provozieren.

UPDATE, 12.14 Uhr - Bayern schränkt soziales Leben wegen Coronakrise weitreichend ein

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließt Bayern Schulen und Kitas und verhängt weitreichende Auflagen für den Besuch von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. "Da es keine Medikamente gibt, sind wir darauf angewiesen, andere Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung zu verlangsamen", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München. 

Die bayerische Kommunalwahl am Sonntag soll aber stattfinden. Auch sind keine flächendeckenden Schließungen von Gaststätten, Restaurants und Bars wie in anderen Ländern wegen der Corona-Epidemie geplant.

Um die Kinderbetreuung zu gewährleisten, appellierte Arbeitsministerin Carolina Trautner (CSU) an die Arbeitgeber. Arbeitszeiten sollten flexibel gestaltet werden. Wo möglich, solle im Homeoffice gearbeitet werden. Wenn dies nicht möglich ist, solle zunächst Urlaub in Betracht gezogen werden. Es soll Notgruppen für Kinder geben, wenn die einzig verfügbare Betreuungsperson etwa in medizinischen Bereichen oder bei Hilfsorganisationen arbeitet. 

Weil gerade alte Menschen zur Hauptrisikogruppe zählen, soll die Betreuung von Kindern nicht bei den Großeltern organisiert werden, so Söder.

In Bayern wurden (Stand Donnerstag) mindestens 500 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Am Donnerstag war der erste Todesfall in Bayern wegen des Virus bekanntgeworden, in Würzburg starb ein über 80-Jähriger.

Auf vergleich.org finden Sie auch Infos zur richtigen Verwendung von Desinfektionsmittel zur Händehygiene.

UPDATE, 10.48 Uhr - Auswirkung auf Fußball in Deutschland und der Region

Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende solle aber so weit möglich weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL am Freitag mit.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) setzt als Vorsorgemaßnahme hinsichtlich der weiter steigenden Zahl von Corona-Infizierten und der dynamischen Lageentwicklung ebenfalls den kompletten Spielbetrieb bis einschließlich 23. März 2020 im ganzen Freistaat aus. Alle weitergehenden Informationen veröffentlicht der BFV im Laufe des heutigen Tages auf seinen Kommunikationskanälen.

Und auch die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat den Spielbetrieb in der Champions League und in der Europa League wegen der Coronavirus-Krise vorerst ausgesetzt. Das betrifft die verbleibenden Achtelfinal-Hinspiele der Champions League sowie die Rückspiele im Achtelfinale der Europa League. Auch Partien der Youth League fallen aus.

UPDATE, 10.45 Uhr - Coronavirus im Berchtesgadener Land: Aktueller Stand

Am Mittwochabend sind die ersten Coronavirus-Fälle im Berchtesgadener Land bekannt geworden. Der Freistaat Bayern hat die Schließung aller Schulen beschlossen. Was genau das im Landkreis bedeutet berichtet das Gesundheitsamt jetzt in einem Pressegespräch.

UPDATE, 10.23 Uhr - 2.369 Infizierte in Deutschland - 23 Prozent Steigerung 

Das Robert-Koch-Institut in Deutschland informierte seit 10 Uhr in einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage in Deutschland. Demnach gebe es aktuell 2.369 infizierte Personen in Deutschland. Das sei ein Zuwachs von über 10 Prozent im Vergleich zum Donnerstag.

Des Weiteren gaben die Experten bekannt, dass man in den nächsten Tagen und Wochen nicht mehr jede Neuerkrankung exakt erfassen werden könne. Generell gebe es aber höchstwahrscheinlich bereits jetzt eine hohe Dunkelziffer. "Irgendwann werden wir es nicht mehr schaffen jede infizierte Person direkt in Quarantäne zu stecken", erklären die Experten. 

Insgesamt werden sich am Ende wohl 60 bis 70 Prozent der Deutschen mit dem Virus infiziert haben. "Das ist das Einmaleins der Virusverbreitung", heißt es. 

Vier von fünf Personen, welche sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben, haben laut RKI nur geringe bzw. keine Symptome. An diesen Personen gehe die Krankheit fast "spurlos" vorbei. 

Österreich: Coronavirus-Steigerung von 23,2 Prozent täglich

Währenddessen liegt die erste Berechnung des Verlaufs der Covid-19-Erkrankungen auf der Basis realer Daten der Gesundheitsbehörden in Österreich vor. Wie salzburg24.de berichtet, gehen die Experten der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) von einer Steigerungsrate der Erkrankten von 23,2 Prozent pro Tag aus. 

Laut Berechnung steckt ein Infizierter im Durchschnitt 1,62 weitere Personen an. Die Verdopplungszeit dürfte so 3,3 Tage betragen.

UPDATE, 9.22 Uhr - Bayern erlässt Besuchsverbot für Pflege- und Altenheime

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag in München.

UPDATE, 9 Uhr - Bayern schließt Schulen - PK im Livestream

Bereits am Freitagmorgen war aus Regierungskreisen durchgesickert: Bayern schließt alle Schulen ab Montag. Ministerpräsident Söder will mit Gesundheitsministerin Melanie Huml, Sozialministerin Carolina Trautner (beide CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) über die Entscheidung offiziell informieren.

UPDATE, 8.47 Uhr - Tschechien kappt Zugverkehr nach Deutschland

Die tschechische Staatsbahn Ceske Drahy stellt ab der Nacht zu Samstag den Verkehr von und nach Deutschland ein. "Die Züge werden bis zur Staatsgrenze fahren und dann umkehren", teilte der Konzern am Donnerstag bei Twitter mit. Man reagiere damit auf die Ausrufung des Notstands durch die Regierung in Prag, um eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern.

Update, 8.32 Uhr - PK zur Coronakrise am Landratsamt Traunstein

Wie sieht die derzeitige Lage zum Coronavirus im Landkreis Traunstein aus? Gesundheitsamt und hochrangige Ärzte werden heute in einem Pressegespräch im Landratsamt darüber informieren. 

UPDATE, 8.15 Uhr - Rofa-Stadion in Rosenheim wird zugesperrt

Die Stadt Rosenheim stellt den Betrieb des ROFA-Stadions ab heute, Freitag, 13. März 2020, 13 Uhr für diese Saison ein.

Nachdem der Deutsche Eishockeybund die Playoff-Spiele der Eishockey-Oberliga abgesagt und der Bayerische Eissportverband den Eishockey-Jugendspielbetrieb eingestellt haben, hat sich die Stadt für die vorzeitige Schließung entschieden.

Die frühzeitige Schließung kommt den anstehenden Sanierungsarbeiten im Eisstadion zugute. Voraussichtlich können die Arbeiten im Umkleiden- und Funktionsbereich dadurch schneller und effizienter durchgeführt werden.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

UPDATE, 7.50 Uhr - Regierungskreise: Bayern schließt alle Schulen

Wie aus Regierungskreisen verlautet, wird Bayern ab Montag alle Schulen schließen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April sollen Kindergärten, Schulen und Kitas laut dpa geschlossen bleiben. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. Die Staatsregierung will Details zum Vorgehen am Freitag (9 Uhr) bei einer Pressekonferenz in München bekanntgeben.

Update, 7.35 Uhr - Formel-1-Auftakt abgesagt

Der für Sonntag geplante Saisonstart der Formel 1 in Melbourne ist am Freitag wegen eines Coronafalls im Fahrerlager abgesagt worden. Das teilten der Automobil-Weltverband FIA, die Königsklasse und der Promoter des Großen Preises von Australien mit. Die Formel 1 reagierte damit auf den positiven Test eines Mechanikers aus dem McLaren-Team, das deshalb schon am Donnerstagabend seinen Rückzug vom Grand Prix bekannt gegeben hatte.

UPDATE, 7.20 Uhr - Wintersaison in Österreich vorzeitig beendet

Die österreichischen Bundesländer Salzburg, Vorarlberg und Tirol verschärfen die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und beendet vorzeitig die Wintersaison. Die Seilbahnen haben am Sonntag den letzten Betriebstag, alle Beherbergungsbetriebe werden ab Montag behördlich geschlossen.

In Tirol gibt es bislang 110 Coronavirus-Erkrankte, im Land Salzburg 361 bestätigte Fälle.

In Vorarlberg und der Steiermark hätten am Sonntag Kommunalwahlen stattfinden sollen. Aufgrund der zu erwartenden weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Österreich und neuer von der Bundesregierung angekündigter Maßnahmen werden die Gemeinderatswahlen jedoch abgesagt, hat Landeshauptmann Markus Wallner verkündet. „Die Maßnahme ist eine notwendige Vorsichtsmaßnahme zum bestmöglichen Schutz der Bevölkerung und der Wahlkommissionen vor dem Coronavirus“, so Wallner gegenüber vol.at.

UPDATE, 7.02 Uhr - Feuerwehren sollen einsatzfähig bleiben

Die Feuerwehren als kommunale Einrichtungen sind im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung für den abwehrenden Brandschutz und die Technische Hilfeleistung verantwortlich. Darüber hinaus bilden die Einsatzkräfte eine zentrale Säule im Katastrophenschutz. Die Einsatzfähigkeit aller Feuerwehren im Landkreis Traunstein bildet also einen wesentlichen Baustein für die Sicherheit und den Schutz aller Bürgerinnen und Bürger.

Wie der Traunsteiner Kreisfeuerwehrverband in einer Pressemitteilung mitteilt, wurde den Feuerwehren im Landkreis Traunstein empfohlen, den Ausbildungs- und Übungsbetrieb auf Standortebene bis auf Weiteres einzustellen und Veranstaltungen wie Jahreshauptversammlungen oder Vereinsfeste abzusagen. Für die Einsätze wurden entsprechende Handlungsanweisungen herausgegeben. Darüber hinaus arbeiten die Feuerwehren ab sofort nach einem speziellen Einsatzkonzept. Diese Maßnahmen sind notwendig, damit mögliche Übertragungs- und Ausbreitungswege unterbrochen werden und somit eine Risikominimierung erfolgt.

UPDATE, 6.26 Uhr - Schulausfall wegen Coronavirus bis Ostern?

Als Folge der Ausbreitung des Coronavirus im Freistaat könnten von der kommenden Woche an in Bayern alle Schulen geschlossen bleiben. Die Staatsregierung will Details zum weiteren Vorgehen am Freitag (9 Uhr) bei einer Pressekonferenz in München bekanntgeben. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Donnerstag in Berlin bereits erklärt, dass landesweite Schulschließungen in Bayern notwendig werden könnten, um Situationen wie in Italien zu verhindern. Im Freistaat wurden (Stand Donnerstag) bisher mindestens 500 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet.

Allerdings erklärte Söder auch, dass eine solche Entscheidung viele Folgefragen aufwerfe, die beantwortet werden müssten. Auch der Umgang mit Kitas und Pflegeheimen soll in Anbetracht der Infektionslage möglicherweise neu bewertet werden. Dem Vernehmen stehen Schulschließungen bis zum Beginn der Osterferien am 6. April im Raum.

Wegen der Ausbreitung des Virus waren am Donnerstag mehr als 100 Schulen in Bayern vollständig geschlossen. Davon betroffen waren fast alle Schularten, wie es auf einer Homepage des Kultusministeriums hieß. Insgesamt gibt es im Freistaat rund 6000 Schulen. Am Donnerstag war der erste Todesfall in Bayern wegen des Virus bekanntgeworden, in Würzburg starb ein über 80-Jähriger, wie die Behörden mitteilten.

Vorbericht

Am Donnerstag, 12. März, hatte sich die Situation in der Region weiter verschärft. Aus den Landkreisen Rosenheim und Berchtesgadener Land waren insgesamt acht neue Infizierte gemeldet worden. Außerdem verstarb sowohl in Bayern als in Österreich erstmals je ein Coronapatient.

Auch weitere Veranstaltungen wurden abgesagt. Einen Überblick über abgesagte Veranstaltungen finden Sie in unseren Übersichtsartikeln unter "Das Wichtigste in Kürze". Österreich hatte zudem bekanntgegeben, dass ab Montag alle Schulen geschlossen werden. Zudem wird das Abitur (Matura) verschoben wird, kündigte Bildungsminister Faßmann an.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bevölkerung wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zu drastischen Einschnitten aufgefordert. Wo immer möglich sollten die Menschen auf Sozialkontakte verzichten, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstagabend nach Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder in Berlin. Auch "alle nicht notwendigen" Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern sollten abgesagt werden. Details nannte sie nicht.

Die vorübergehende Schließung von Kindergärten und Schulen etwa durch das Vorziehen der Osterferien sei eine Option, hatte Merkel gesagt. Eine bundesweite Schließung der Schulen beschlossen Bundesregierung und Ministerpräsidenten aber nicht.

Um die Krankenhäuser für Corona-Patienten in Deutschland freizuhalten, sollen nach dem Willen von Bund und Ländern alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe verschoben werden. Dies solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten, heißt es in einem Beschluss von Bundesregierung und den Ministerpräsidenten. Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) sagte, die gesamten Krankenhauslandschaft müsse so umgestellt werden, dass genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen. "Es darf auf keinen Fall dazu führen, dass wir wie in Italien und anderswo in die Situation kommen, dass in den Krankenhäusern Entscheidungen getroffen werden müssen, welcher Patient in welchem Alter behandelt wird."

Unterdessen schlossen weitere Länder faktisch ihre Grenzen, so zum Beispiel Tschechien. Betroffen davon sind auch Bürger aus Deutschland die keinen festen Wohnsitz in dem EU-Mitgliedstaat haben. Der internationale Bahn- und Fernbusverkehr in die genannten Länder wird eingestellt.

mh/mz/dpa

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