CSU-Mandatsträger und Landräte erzielen Fortschritte

Nägel mit Köpfen beim Straßen- und Bahnausbau

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Landkreis Traunstein - Mit dem Dezember-Beschluss der Ausbaugesetze für Straße und Schiene im Deutschen Bundestag wird der neue Bundesverkehrswegeplan nunmehr gesetzlich umgesetzt. Nun wird ein Résumé gezogen:

MdB Peter Ramsauer, MdL Michaela Kaniber und Klaus Steiner sowie die Landräte Georg Grabner und Siegfried Walch sehen dabei Fortschritte für die bedarfsgerechte Entwicklung wichtiger Verkehrswege: Wichtige Verkehrsprojekte, vor allem die dringenden Ortsumgehungen in der Region sind im vordringlichen Bedarf und stehen bis zum Jahr 2030 nun zur Verwirklichung an. 

Beim Autobahn- und Bahnausbau habe man gegenüber dem ursprünglichen Entwurf noch Entscheidendes nachbessern können. Endgültig in den vordringlichen Bedarf eingestuft sind nun die Ortsumfahrungen Altenmarkt, Trostberg, Obing, Matzing/Nunhausen, Bad Reichenhall, Laufen und Hammerau. "Diese Einstufungen begrüßen wir ausdrücklich", so die CSU-Politiker. "Diese höchste Einstufung verleiht diesen Projekten die hinreichende Priorität in unserer Region, auch in überörtlicher Hinsicht." 

Ausbau der Autobahn A8

Zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A8 zwischen Rosenheim und Walserberg (Bundesgrenze) konnte eine wesentliche Klarstellung erreicht werden, wenngleich der Abschnitt Siegsdorf-Walserberg (Bundesgrenze) trotz der immer wieder vorgebrachten Problemlagen nicht im vordringlichen Bedarf berücksichtigt wurde: Für den gesamten Ausbau zwischen Rosenheim und Walserberg sei ein ÖPP-Projekt vorgesehen, was eine Verwirklichung "aus einem Guss" sichert

Hier gelte es, mit Nachdruck auf eine Weiterplanung und die zügige Realisierung des Ausbaus zu drängen. Die seit langem diskutierte Grenzbrücke über die Salzach südlich von Laufen war zunächst in den weiteren Bedarf eingestuft. Dass dafür nunmehr Planungsrecht erreicht worden sei, wertete Landrat Georg Grabner als Erfolg: "Damit können wir jetzt endlich mit der Standortsuche und den Vorplanungen für diese dringend notwendige Verkehrsverbindung beginnen." 

Zugstrecke bald zweigleisig?

Auch was den Bahnausbau München-Mühldorf-Freilassing (sog. ABS 38) anlangt, wurden Fortschritte erzielt. Dies vor allem deshalb, weil für diesen gesamten Streckenbereich nunmehr die durchgängige Elektrifizierung im vordringlichen Bedarf vorgesehen ist. Bezüglich der Zweigleisigkeit unterstrich Ramsauer, dass im Ausbaugesetz nunmehr die durchgehende Zweigleisigkeit als Ziel festgeschrieben ist

Im Entwurf sollte diese zunächst nur von München bis Tüssling gelten, zwischen Tüssling und Freilassing jedoch nur für einen etwa 11 km langen Begegnungsabschnitt zwischen Kirchweidach und Wiesmühl/Tittmoning. Auch hier sei man noch nicht am Ziel: Hier werde man weiter „am Ball“ bleiben, damit die Voraussetzungen für einen durchgehenden zweigleisigen, elektrifizierten Ausbau der Bahnstrecke von Mühldorf bis Freilassing geschaffen und realisiert werden. 

Insgesamt hätte der intensive Einsatz, so die Mandatsträger, bis auf einige Punkte, bei denen man noch nicht am Ziel sei, Früchte getragen.

Pressemitteilung Wahlkreis Dr. Peter Ramsauer

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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