CSU sucht den Draht zur Jugend

Kreuth - Die CSU will bei jungen Menschen besser ankommen. Die Landtagsfraktion sucht mit einem Positionspapier den Draht zur Jugend. Es geht um mehr Bürgerbeteiligung und eine Willkommenskultur.

Mit einer sanften Kurskorrektur und besserer Eigenwerbung sucht die CSU den Draht zur Jugend. In einem in Kreuth beschlossenen Positionspapier der jungen Abgeordneten plädiert die CSU-Landtagsfraktion unter anderem für mehr Bürgerbeteiligung sowie eine „Willkommenskultur“ für ausländische Arbeitnehmer „insbesondere in den Berufszweigen, in denen großer Bedarf besteht“.

Außerdem sollen mehr Studenten aus Einwandererfamilien Lehrer werden. Ferner wirbt die CSU-Fraktion verstärkt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die CSU wolle einen „dritten Weg“ zwischen dem alten Ansatz des Wachstums um jeden Preis und Wachstumsskepsis gehen, sagte am Mittwoch Markus Blume, der Vorsitzende der Jungen Abgeordneten.

Gleichzeitig will die CSU mit besserer Eigenwerbung ihre Arbeit stärker herausstellen. Ein Kernthema dabei soll sein, dass Bayern für junge Menschen die besten Möglichkeiten biete - mit guten Bildungseinrichtungen und sehr niedriger Jugendarbeitslosigkeit. „Es gibt keinen Platz in Deutschland, der so viele Chancen für die Jugend bietet wie dieser Freistaat Bayern“, sagte Fraktionschef Georg Schmid.

dpa

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