Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit Blaulicht bei Deggendorf

Rettungswagen missbraucht Rettungsgasse - irre Aktion auf bayerischer Autobahn

Am Dienstag (11. Oktober) spielten sich auf der A3 bei Deggendorf unglaubliche Szenen ab. Ein Rettungswagen mit rumänischen Kennzeichen missbrauchte mit Sonder- und Wegerechten eine Rettungsgasse, um schnellstmöglich dem Stau zu entkommen.

Deggendorf - Im Rückstau eines Unfalls am Dienstag - ein Sattelzug mit Eisenspänen war auf der A3 umgekippt und hatte seine Ladung verloren - ging es einem rumänischen Rettungswagenfahrer offenbar nicht schnell genug.

Unglaubliche Szenen auf A3 bei Deggendorf

Wie die Verkehrspolizei Deggendorf berichtete, fuhr der 36-Jährige unter Einsatz von Blaulicht durch die Rettungsgasse bis zum Stauanfang und wollte sich dort auf die rechte Spur einordnen und am Unfall vorbeifahren - schaltete dabei auch sein Signallicht wieder aus.

Dieses Fahrmanöver in Kombination mit dem Kennzeichen fiel den Fahndern der VPI Deggendorf auf, die den Rettungswagen umgehend einer Verkehrskontrolle unterzogen. Grundsätzlich darf zwar auch ein ausländischer Rettungswagen vom „Sonderwegerecht“ Gebrauch machen, allerdings ist ein Krankentransport von Rumänen per Rettungswagen - und nicht per Helikopter - äußerst ungewöhnlich.

Zweiter Fahrer schläft auf Liege

So war es auch nicht verwunderlich, was sich in der Folge herausstellte. Auf der Liege des Krankenwagens hielt der zweite Fahrer gerade ein Nickerchen und der Rettungswagen hatte „keinen Grund, sich durch die Rettungsgasse nach vorne zu mogeln“.

Den Fahrer erwartet jetzt eine Anzeige und ein Bußgeld im mittleren dreistelligen Eurobereich. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung vor Ort durfte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen. 

Wasserburger Autofahrer (19) missbraucht „Rettungsgasse“ und hängt sich an Rettungswagen

Mitte September spielten sich auf der B15 zwischen Wasserburg und Rosenheim ähnliche Szenen ab. Damals setzte sich ein 19-jähriger Autofahrer direkt hinter einen Rettungswagen, der sich im Einsatz befand. Das Gespann überholte mehrere Autos und fuhr auch über eine rote Ampel.

mz/VPI Deggendorf

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

Kommentare