An Schweinfurter Tankstelle

Kurios: Dieb dealt mit geklauten Roastbeef an Tankstelle

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Schweinfurt - Meistens geht es bei Fällen von illegalen Warenhandel um Drogen oder Waffen, nicht so bei diesem kuriosen Vorfall: Ein Mann (60) stahl hunderte Kilo Roastbeef und verkaufte es an einer Tankstelle.

Ein 60-jähriger Mann aus Schweinfurt hat den Delikt des Mundraubes etwas anders interpretiert und stellte damit einen rentablen, aber illegalen Geschäftszweig auf die Beine. Ihm wurde nachgwiesen, dass erin einem Supermarkt systematisch Rindfleisch klaute und dies an einer nebenan liegenden Tankstelle weiter "vertickte". 

Er vereinbarte mit seinen "Stammkunden" einen Termin und verkaufte das Fleisch für 10 Euro pro Kilo. Ob er dabei Grundregeln wie die Kühlkette beachtete, bleibt zu bezweifeln. Nach dem Ermittlungsstand der Polizei stahl der 60-Jährige in mindestens 16 Fällen etwa 370 Kilogramm Rindfleisch und verkaufte dies für einen Gesamtwert von 5.500 Euro weiter. 

Der "Fleisch-Dealer" wurde letzten Endes auf frischer Tat ertappt, als er eine große Menge Rindfleisch in einem Pommes-Karton versteckte und daraufhin versuchte die Ware nicht zu bezahlen. Diese wollte er einem 48-jährigen "Kunden" weiterverkaufen, den er, als er erwischt wurde, direkt an die Polizei verriet.

Der "Kunde" muss sich jetzt wegen Hehlerei vor Gericht verantworten. Mittlerweile befindet sich der Fleisch-Dealer in Haft und sein Geschäft hat sich wohl für alle Zeit erledigt.

fsp

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