Stimme der Wiesn: Klaus Wendel im Käfer

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Klaus Wendel tritt in Käfer’s Wiesn-Schänke auf.

München - Die Arbeit als Zimmerer war wohl nicht für Klaus Wendel bestimmt. Mit 15 Jahren stand er bereits zum ersten Mal auf der Bühne. Während der Wiesn singt er täglich im Käfer-Zelt.

1987 wurde er Frontsänger und Keyboarder der Band Lollipop. Ein Jahr später gab er seinen Beruf im elterlichen Baugeschäft auf. „Musiker zu sein ist schon immer mein Traumberuf gewesen“, erzählt der 43jährige aus Kulmbach, Chef und Bandleader der California-Band.

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Während der Wiesn singt er täglich von 12.15 bis 18.15 Uhr in Käfer’s Wiesn-Schänke. Dabei richtet er sich bei der Songauswahl komplett nach dem Publikum – von Viva Colonia, Fliegerlied und Hände zum Himmel bis hin zu We speak no Americano ist alles im Programm. „Es ist ein Knochenjob und sehr belastend für die Stimme, wenn man 17 Tage lang sechs Stunden am Stück auf der Bühne steht. Aber es macht immer wieder aufs Neue Spaß, vor allem wenn man die Stimmung des Publikums hautnah miterleben kann.“

Wendel, der mittlerweile auch als Solokünstler sein erstes Schlager-Album Lampenfieber rausgebracht hat, braucht keine spezielle Wiesn-Vorbereitung. Geübt wird das ganze Jahr automatisch, wenn er auf Tour geht. Nur neu erschienende Lieder werden vorher kurz geprobt. „Wichtig ist es, ausgeruht zu sein und es vor der Wiesn etwas langsamer anzugehen“, sagt Wendel. „Dann kann nichts schief laufen.“ 

Nina Bosiljanoff

Quelle: oktoberfest.bayern

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