Donau muss ausgebaggert werden

Straubing - Wegen des häufigen Niedrigwassers auf der Donau müssen jedes Jahr rund 80 000 Kubikmeter Kies aus der Fahrrinne der Bundeswasserstraße zwischen Straubing und Vilshofen gebaggert werden.

Derzeit fänden wieder Baggerarbeiten statt, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt am Dienstag in Straubing mit. An dem bislang nicht ausgebauten Donaustück wurde im November wegen der wochenlangen Trockenheit ein Rekordniedrigwasser für die Jahreszeit registriert. Die niedrigen Pegelstände führen auch immer wieder zu Schiffsunfällen. Das Unfallrisiko an dem knapp 70 Kilometer langen Flussabschnitt ist laut Schifffahrtsamt mehr als doppelt so hoch wie am Rhein oder mit Staustufen ausgebauten Donauabschnitten.

Der Donauausbau in Niederbayern ist seit Jahrzehnten ein Streitthema. Umweltschützer lehnen eine Kanalisierung mit Stauwehren vehement ab. Obwohl bereits zweistellige Euro-Millionenbeträge für Studien zum Flussausbau ausgegeben wurden, läuft nun eine von der EU geförderte weitere Untersuchung für 33 Millionen Euro. Ende 2012 soll die Studie, die einen Ausbau ohne Staustufe und eine Variante mit einer Stauanlage vergleicht, abgeschlossen sein.

dpa

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