Erstmals seit 2004

Hochansteckende Schweineseuche in Bayern

Donauwörth - Bei einer Routineuntersuchung an knapp 100 Wildschweinen wurde eine hochansteckende Seuche nachgewiesen. Das Landratsamt warnt deshalb Hunde- und Katzenbesitzer.

Eine hochansteckende Schweineseuche ist erstmals seit 2004 wieder in Bayern nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt Donau-Ries am Freitag in Donauwörth mitteilte, wurde bei Routineuntersuchungen an knapp 100 Wildschweinen festgestellt, dass zwei der Tiere Antikörper gegen die sogenannte Aujeszkysche Krankheit entwickelt hatten.

 Die Krankheit kann bei Schweinen zu Fruchtbarkeitsstörungen und Fehlgeburten, in Einzelfällen auch zum Tod führen. Für Menschen ist die Seuche völlig ungefährlich, während sie bei Haustieren tödlich verläuft. Das Landratsamt warnte deshalb Hunde- und Katzenbesitzer, ihre Tiere nicht mit Wildschweinen in Kontakt kommen zu lassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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