Eine Stunde nach der Tat

Doppelmord in Traunreut: Hier schaut der Verdächtige einfach zu

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Traunreut - Nach seiner schrecklichen Tat stand der mutmaßliche Todesschütze scheinbar noch seelenruhig beim Tatort und beobachtete die Arbeit der Polizei.

Wie ein Foto aus der Tatnacht belegt, schaute der Todesschütze in der Tatnacht scheinbar völlig unbehellligt der Polizei bei ihrer Arbeit zu. Schon zuvor war bekannt gewesen, dass er sich kurz nach der schrecklichen Tat am Samstagabend vor dem Lokal noch unter die Menge der Schaulustigen gemischt hatte, ehe er wenig später von der Polizei festgenommen werden konnte. Bei seiner Verhaftung lächelte er die Polizisten an.

Bilder von der Verhaftung des mutmaßlichen Täters

Zuvor hatte er noch das Gewehr zu sich nach Hause gebracht, mit dem er zwei 31-Jährige in einem Traunreuter Lokal getötet und die Wirtin und eine Freundin schwer verletzt hatte. 

Gegenüber unserem Partnerportal tz.de wollte sich die Polizei am Dienstag nicht mehr zu dem Fall äußern. Die Ermittlungen laufen weiterhin. Eine Verwandte der Wirtin erklärte der tz gegenüber jedoch, der 62-jährige Ferdinand F. sei zunächst alleine in den Gasträumen gesessen. Nach einem Getränk sei er gegangen, ohne dass es zu einem Streit gekommen sei.

Die Wirtin, ihre Freundin und die zwei 31-Jährigen seien noch kurz vor der Tat beim Rauchen vor dem Lokal gestanden. Kurz nachdem sie wieder hineingegangen waren, sei die Tür auf einmal geöffnet worden und der Täter eröffnete das Feuer.

Zwei Männer in Traunreut erschossen

Ermittlungen nach der Gewalttat von Traunreut gehen weiter 

Quelle: chiemgau24.de

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