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CSU dementiert Medienbericht über Seehofer-Entscheidung

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31-Jähriger angeklagt

Doppelmord von Gersthofen: Hat der Nachbar die Frauen getötet?

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Der ehemalige Nachbar (31) der Frauen ist wegen Doppelmordes angeklagt. Noch schweigt er zu den Vorwürfen.

Der Mordfall von Gersthofen bei Augsburg sorgte für Entsetzen. Nun wurde der frühere Nachbar der beiden Frauen wegen Doppelmordes angeklagt. Bisher schweigt er.

Augsburg – Nach dem Gewaltverbrechen an zwei Frauen aus Gersthofen bei Augsburg hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Doppelmordes gegen den früheren Nachbarn erhoben. Dies sagte der Anwalt des Angeklagten, Walter Rubach, am Mittwoch. Zunächst hatte die Augsburger Allgemeine über die Anklage berichtet, von der Staatsanwaltschaft war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Leichen der Frauen aus Gersthofen in der Erde vergraben

Die 49 und 50 Jahre alten Frauen waren Anfang Dezember 2016 verschwunden. Etwa zweieinhalb Kilometer von dem Wohnhaus der Frauen entfernt wurden die Leichen des lesbischen Paares entdeckt. Sie waren in der Nähe eines Klärwerks etwa einen Meter tief vergraben. Die Polizei hatte mehrere Tage lang mit Hundertschaften das Gebiet abgesucht. Das Umfeld der bedien Frauen reagierte entsetzt. An einen tragischen Unfall hätte er gedacht, sagt ein guter Bekannter der beiden zur tz. „Dass sie verunglückt sind und keiner hat sie gefunden.“

Der damals festgenommene 31-Jährige schweigt bislang zu den Vorwürfen. Laut Verteidiger Rubach ist es auch ungewiss, ob er sich im Prozess äußern wird. Nach derzeitigem Stand könnte die Verhandlung Ende Oktober vor dem Augsburger Landgericht beginnen.

Mörder von Gersthofen soll mehrfach auf seine Opfer eingestochen haben 

Die Ermittler sehen den Mann aufgrund von Indizien als überführt an. Der 31-Jährige soll etliche Male in deren Haus auf die Frauen eingestochen, die Wohnung dann gereinigt und die Toten verscharrt haben. Wie die Kripo im Dezember bekanntgab, soll der Mann danach mit einer erbeuteten Bankkarte Geld vom Konto der Opfer abgehoben haben. Er soll auch den Spaten, mit dem die Leichen vergraben wurden, gekauft haben. Dieser wurde in der Nähe der Toten entdeckt.

dpa/lby

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