Umstrittene Isentalautobahn 

Feierliche Eröffnung auf A94 - Feuerwehreinsatz vor Beginn

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Dorfen - Am Montag wird der Teilabschnitt der A94 zwischen Heldenstein und Pastetten eröffnet. Bevor die Feierlichkeiten beginnen können, musste aber erst einmal die Feuerwehr wegen des Sturmes Mortimer anrücken.

Bis zuletzt wurde unter Hochdruck an der Fertigstellung des Ausbaus der Isentalautobahn A94 gearbeitet. Am Montag, den 30. September, wird nun der 33 Kilometer lange Teilabschnitt zwischen Heldenstein und Pastetten eröffnet. Zu diesem Anlass werden Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, sowie der bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Hans Reichhart erscheinen. Diese werden beim Parkplatz Fürtholz Nord das traditionelle Band durchschneiden und die Strecke so eröffnen. 

Kurz vor Beginn der öffentlichen Feier musste aber noch einmal die Feuerwehr auf dem Parkplatz Fürtholz an der A94 anrücken. Sturm Mortimer machte den geplanten Feierlichkeiten nämlich einen Strich durch die Rechnung. 

Feuerwehreinsatz vor Eröffnungsfeier von Abschnitt der Isentalautobahn

Die für die Veranstaltung aufgebauten Zelte und Schirme wurden wegen des aufkommenden Starkwindes verweht. Mehrere kleine Zelte mussten abgebaut und Schirme eingeklappt und gesichert werden. Die Feuerwehr aus Obertaufkirchen, sowie der Kreisbrandmeister aus dem Landkreis Erding waren im Einsatz. Nun steht der Einweihungsfeier aber nichts mehr im Wege. 

Doch nicht jeder wird sich über die Eröffnung freuen. Über 40 Jahre lang stellten sich Naturschützer und Anwohner gegen das Bauvorhaben. Seltene Pflanzen und Tiere besiedeln Teile der A94, bemängelten Gegner des Unterfangens. Auch die schwierigen Bodenbedingungen sprechen gegen die Isentalautobahn, so Kritiker. Unter Anderem der Verein "Bürgeraktion die bessere Lösung" hatte seit 1979 gegen den Bau gekämpft. 2018 löste er sich schließlich auf.

jv

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