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Sprung ins leere Becken

Freibad-Drama: Obduktionen nach Todessprüngen

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Kulmbach - Im Fall der tödlich verunglückten Männer in einem Freibad hat die Staatsanwaltschaft für Montag eine Obduktion angeordnet. Das Bad soll demnächst wieder eröffnet werden.

Die Kriminalpolizei Bayreuth habe die Ermittlungen übernommen. „Wir gehen aber davon aus, dass zeitnah keine belastbaren Ergebnisse zu erwarten gibt“, sagte der Polizeisprecher. Die Obduktion solle helfen, den Unfallhergang zu klären.

Bekannt ist bisher, dass sich die beiden Männer aus Bayreuth und Himmelkron in der Nacht zum Sonntag Zugang zum abgesperrten Teil des Kulmbacher Freibads verschafft hatten. Der dortige Sprungturm war aufgrund von Sanierungsbedarf geschlossen worden. Die Männer kletterten trotz abmontierter Leiter auf den Turm und sprangen in das leere Becken. Beide starben noch am Unfallort. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Sprung in das fünf Meter tiefe Becken mindestens vom Drei-Meter-Brett erfolgt sein muss. Nachdem das Bad am Sonntag und am Montag geschlossen blieb, soll es nach aktuellem Stand am Dienstag wieder öffnen.

Tödlicher Sprung in leeres Freibad-Becken

Zwei Männer springen in leeres Schwimmbecken und sterben

dpa

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