Bombendrohung an Volksschule

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Die Kirchseeoner Volksschule wurde weiträumig abgeriegelt.

Kirchseeon - Es war ein übler Scherz, den am Mittwochmorgen um 7.45 Uhr ein Anrufer über die Notrufnummer abgab. Der Mann sprach von einer Bombe in der Volksschule in Kirchseeon.

Wie die tz berichtet, wurde das Schulhaus nach dem Anruf sofort geräumt. Die Polizei riegelte das Gelände ab, über 250 Schüler wurden vorübergehend in der angrenzenden Turnhalle untergebracht. Sprengstoff-Hunde durchkämmten das Schulgebäude.

Bombendrohung an der Volksschule Kirchseeon

Nach rund zwei Stunden war der Spuk zu Ende: Verdächtige Gegenstände oder gar eine Bombe wurden nicht gefunden. „Es war ein ganz, ganz übler und mieser Scherz“, sagte Bürgermeister Udo Ockel. Ein mieser Scherz, der viel Aufregung und viel Geld gekostet habe. „Ich bin erleichtert, dass in der Schule keinerlei gefährliche Gegenstände gefunden wurden“, sagte Rektor Ulrich Feibauer.

Der Vormittagsunterricht fällt am heutigen Mittwoch aus, aber für die Mittagsbetreuung soll das Schulgebäude schon wieder genutzt werden, erklärte Feibauer. Über den anonymen Anrufer gibt es bisher noch keine Erkenntnisse.

Über Feuerwehrfunk waren gegen 8.10 Uhr Einsatzkräfte der umliegenden Wehren angefordert worden. "Bombendrohung an Schule" hieß es. Der Anrufer hatte sich aus einer Telefonzelle in der Nähe der Schule gemeldet. Die Polizei hat die Telefonzelle ausfindig gemacht.

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