Edelweiss-Thermen auf Erfolgskurs

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Bad Aibling - Gemeinsam sind wir stärker: Das Konzept der Edelweiss-Thermen geht auf. Die Zahlen, die jetzt offen gelegt werden, sprechen für sich.

Seit Herbst 2008 kooperieren die beliebten oberbayerischen Thermen Bad Endorf, Bad Aibling, Bad Reichenhall und Berchtesgaden unter dem Label EdelweissThermen, um ihren Besuchern Abwechslung und Entspannung zum Wohl ihrer Gesundheit zu bieten. Bestens etabliert hat sich die gemeinsame Bonuscard, die Vorteile für die Gäste und die Thermen gleichermaßen schafft. Längst ist der Thermenverbund ein schlagkräftiges, zukunftsorientiertes Gesundheitsnetzwerk, das auch 2011 neue Akzente setzt.

Thomas Jahn, Kurdirektor von Bad Aibling, lobt die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und verweist auf den wirtschaftlichen Erfolg der Kooperation: "Im Jahr 2010 wurden über 300 Bonuskarten eingelöst, 2009 waren es 162 Karten. Damit können wir für das Gesamtjahr 2010 von einer Verdoppelung ausgehen, mit hochgerechnet 14.000 bis 15.000 Euro Einnahmen. Dem stehen Werbeausgaben in Höhe von rund 23.000 Euro gegenüber -  es sind aber noch viele uneingelöste Bonuskarten in Umlauf, die den einzelnen Thermen schon jetzt mehr Besucher und damit mehr Umsätze gebracht haben." Die Partner erwarten, dass der Rücklauf an Bonuscards weiter deutlich steigen wird. Allein im Raum München wurden 56.000 Karten verteilt. Ab 2011 will man in der gesamten Region zwischen München und Salzburg verstärkt aktiv werden.

Doch laut Dirk Sasse, Bad Reichenhalls stellvertretendem Kurdirektor und Geschäftsführer der RupertusTherme, geht die Zusammenarbeit inzwischen über gemeinsame Werbe- aktionen weit hinaus: "Seit 2010 legen wir unsere Zahlen offen und führen detaillierte Kennziffernvergleiche durch, etwa zum Umsatz, zu Betriebs- und Energiekosten und den Aufwendungen für Personal und Gastronomie." Der neue Sprecher der EdelweissThermen ist vom betriebswirtschaftlichen Nutzen des Benchmarkings überzeugt. So konnte beispielsweise in der RupertusTherme der Wasserverbrauch durch gezielte Maßnahmen in kurzer Zeit gesenkt werden, nachdem der erhöhte Verbrauch über den Zahlenvergleich deutlich wurde.

Den Vorteil solcher Erfolge spüren und sehen in erster Linie die Gäste, denn über die Einsparungen werden die nötigen Mittel für eine weitreichende Qualitätssicherung frei. Eine kontinuierliche Modernisierung, Pflege und Instandsetzung stark frequentierter Bereiche stellt sicher, dass sich die Gäste in den Thermen dauerhaft wohlfühlen.

Trotz der erfolgreichen Kooperation, die die Partner gemeinsam aufgebaut haben, wird sich die Therme Bad Aibling ab 2011 auf ein eigenes Konzept konzentrieren. Eine Entscheidung, die Bad Aiblings Kurdirektor Thomas Jahn ausdrücklich bedauert. Gäste können ihre Bonuscard jedoch bis Ende 2011 auch noch in Bad Aibling abstempeln lassen oder in Form eines Gratisbesuchs einlösen. Ab sofort zahlen die Bonuscard-Gäste nur noch zweimal, bereits der dritte Besuch ist gratis. Seit Januar 2011 sind die neuen Bonuscards in den Thermen direkt erhältlich oder können unter www.edelweiss-thermen.de heruntergeladen und personalisiert werden.

WatzmannTherme, ChiemgauThermen und RupertusTherme wollen ihr Angebot künftig auch für Urlaubsgäste noch interessanter gestalten und damit aktiv zur Erhöhung der Übernachtungszahlen in der Region beitragen. Ab 1. März 2011 sind Übernachtungs- pauschalen online über das gemeinsame Portal buchbar.

Neben zwei Übernachtungen sind zwei Thermeneintritte inklusive: Wahlweise können die Besucher einen Tag lang im Familienparadies WatzmannTherme Berchtesgaden Spiel, Spaß und Sole erleben, in den ChiemgauThermen Bad Endorf mit einer der stärksten Jod-Thermalsolequellen Europas Körper, Geist und Seele verwöhnen oder in Bad Reichenhall im Spa & Fitness Resort RupertusTherme die wohltuende Wirkung von Alpensalz und Alpensole genießen.

(Pressemitteilung Edelweiss-Thermen)

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