Feuerwehreinsatz bei Egling

Waldbrand zerstört 6,5 Hektar in Naturschutzgebiet

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Die Flammen schlagen in einem Wald bei Egling hoch.

Egling - Ein Flächenbrand brach am Donnerstag im Naturschutzgebiet nahe der Isar in Egling aus. Inzwischen musste die Polizei mitteilen, dass der Schaden sehr viel größer ist als zunächst angenommen. *Neu: Bilder*

UPDATE, 13.49 Uhr: Bilder vom Waldbrand

Bilder: Waldbrand in Naturschutzgebiet bei Egling

UPDATE, 12.25 Uhr: Pressemeldung der Polizei

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Nach Rücksprache mit den Bayerischen Staatsforsten, die eine genaue Vermessung des betroffenen Brandgebietes durchführten, wurde eine Fläche von 6,5 Hektar in Mitleidenschaft gezogen. Angaben zur Schadenshöhe sind derzeit noch nicht möglich, eine voraussichtliche Berechnung erfolgt im Laufe des heutigen Tages.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Erstmeldung, 11 Uhr:

Rund 130 Helfer der Feuerwehr und mehrere Hubschrauber beteiligten sich an dem Löscheinsatz, bis die Flammen nach mehreren Stunden schließlich erfolgreich bekämpft waren. Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Euro betragen, verletzt wurde zum Glück niemand. Jetzt untersucht die Kripo Weilheim, wie das Feuer ausbrechen konnte und bittet in diesem Zusammenhang auch um Zeugenhinweise.

Kranarbeiter bemerkt Brand

Gegen 12 Uhr hatte ein Arbeiter von einem Kran aus Rauch aus dem Waldgebiet nahe der Pupplinger Au aufsteigen sehen und dies sofort weitergemeldet. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort stellten dann fest, dass tatsächlich ein Brand in dem Naturschutzgebiet zwischen der Staatsstraße 2073 und der Isar ausgebrochen war. Die Flammen schlugen bis zu 30 Meter hoch aus dem Wald. Zahlreiche Feuerwehren aus der Region rückten mit insgesamt rund 130 Helfern an, dazu noch mehrere Rettungsfahrzeuge, die Wasserwacht und etliche Streifenwagenbesatzungen der Polizei.

Löscharbeiten dauern mehrere Stunden an

Die Löscharbeiten waren schwierig, denn die Feuerwehr musste sich in dem unwegsamen Gebiet durch dichtes Gestrüpp kämpfen und kilometerlange Schlauchleitungen verlegen. Mehrere Hubschrauber bekämpften die Flammen zeitgleich aus der Luft und ließen aus Außenlastbehältern große Wassermengen über dem Brandgebiet ab. Nach rund 3 Stunden konnte die Feuerwehr melden: "Feuer aus!". Bis letzte Glutnester bekämpft worden waren und die Komplettsperrung der Staatsstraße wieder aufgehoben werden konnte vergingen letztlich gut 4 Stunden.

Sachschaden wird wohl mehrere Zehntausende betragen

Der entstandene Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, dazu müssen in den kommenden Tagen Fachleute Stellung nehmen. Es wird aber davon ausgegangen, dass der Schaden in die Zehntausende geht. Die Ursache für den Brandausbruch zu erforschen ist nun Aufgabe der Weilheimer Kriminalpolizei. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) begannen deshalb noch während der Löscharbeiten mit ihren Ermittlungen.

Die Beamten bitten auch Zeugen, sich bei der Polizei zu melden:

Wer hat im Zusammenhang mit dem Brand Feststellungen machen können? Wem fielen dort im Laufe des Tages Fahrzeuge oder Personen auf? Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter der Telefonnummer (0881) 6400 oder der Polizeiinspektion Wolfratshausen unter der Telefonnummer (08171) 42110 in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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