Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Ehedrama in Schongau: 64-Jährige tötet Ehemann und dann sich selbst

Schongau - Am Donnerstag (21. Februar) wurde der Polizei ein Ehedrama mitgeteilt. Die 64-jährige Ehefrau tötete wohl ihren Ehemann und nahm sich anschließend das Leben. Die Kripo Weilheim übernahm unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen.

Am Donnerstagvormittag, 21. Februar 2019, meldete eine Angehörige über Notruf, dass sie ihren Verwandten tot in der Wohnung aufgefunden habe. Im Rahmen des sofort anlaufenden Einsatzes stellten der alarmierte Notarzt und die Beamten des Fachkommissariats für Spurensicherung der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim eine massive Gewalteinwirkung auf das tödlich verletzte Opfer fest. 

Nur eine Stunde vorher war im Lech eine Frauenleiche gefunden worden. Bei der Frauenleiche handelte es sich um die 64-jährige Ehefrau des Opfers. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden ist sie verantwortlich für den Tod ihres Mannes. Laut den ersten Ermittlungen des Fachkommissariats für Tötungsdelikte der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim nahm sich die Ehefrau anschließend das Leben. 

Zur Klärung der genauen Umstände der Tat gab die sachleitende Staatsanwaltschaft München II zwei Obduktionen in Auftrag. Die Kriminalpolizei Weilheim führt die noch andauernden Ermittlungen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Berichterstattung bei Suizid 

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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