2013 war er aus dem Priesterseminar geflogen

Er ahmte Hitler nach: Priesteramtskandidat zum Diakon geweiht

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Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke weihte den umstrittenen Anwärter zum Diakon.

Eichstätt - Trotz antisemitischer und rassistischer Äußerungen wurde ein Priesteramtsanwärter in Eichstätt zum Diakon geweiht.

Im Jahr 2013 war er wegen antisemitischer Äußerungen aus einem Würzburger Priesterseminar geflogen, berichtet der BR. Er habe Adolf Hitler nachgeahmt und sich über Konzentrationslager lustig gemacht. Trotzdem bekam er eine zweite Chance und wurde nun in Eichstätt zum Diakon geweiht. 

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke verteidigt aber seinen Diakon: Er wolle kein Antisemit sein und bereue seine Äußerungen. Hanke betonte, Christen sei es verboten, Juden mit Ablehnung zu begegnen - nicht aus "political correctness", sondern "unsere eigene Berufung, Kirche des neuen Bundes zu sein, die im Glauben Israels wurzelt" untersage dies.

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