+++ Eilmeldung +++

„Eurovision Song Contest“

Michael Schulte fährt zum ESC 2018 - das Netz spottet über Entscheidung

Michael Schulte fährt zum ESC 2018 - das Netz spottet über Entscheidung

Sohn und Ehefrau unter Mordverdacht

Eingemauerte Leichen: Jetzt ist klar, wer die zweite Tote ist - Ergebnis da

+
Auf dem Anwesen des Ehepaars wurden zwei Leichen gefunden, bei denen es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um das vermisste Ehepaar handelt.

Nach dem Mord an einem Ehepaar in Schnaittach bei Nürnberg ist inzwischen auch die zweite Leiche identifiziert.

Update 29.01. 13.00 Uhr:

Es handle sich um die vermisste 66 Jahre alte Frau, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Nürnberg am Montag. Dies habe nun mit Hilfe eines DNA-Tests bewiesen werden können. Die Sprecherin bestätigte damit Medienberichte.

Bereits am vergangenen Dienstag hatten Rechtsmediziner nachgewiesen, dass es sich bei der männlichen Leiche um den 70 Jahre alten Ehemann handelte. Die Polizei hatte die beiden Leichen vor einer Woche auf dem Grundstück des Paars gefunden. Sie waren in einem Nebengebäude der Garage eingemauert worden. Der Tat verdächtig sind der 25-jährige Sohn der Eheleute sowie dessen 22 Jahre alte Ehefrau. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

Das Ehepaar war seit Mitte Dezember vergangenen Jahres nicht mehr gesehen worden. Der Sohn hatte seine Eltern Ende Dezember als vermisst gemeldet und danach sowohl auf Facebook als auch über einen regionalen Fernsehsender einen Suchaufruf gestartet.

Schnaittach: Das Paar ist erschlagen worden

Schnaittach - Das eingemauerte Ehepaar aus Schnaittach nahe Nürnberg ist erschlagen worden. Nach dem vorläufigem Obduktionsergebnis seien beide an einem Schädel-Hirn-Trauma gestorben, sagte Anita Traud von der Staatsanwaltschat Nürnberg-Fürth am Mittwoch. Auf die Köpfe der beiden Opfer sei mit einem stumpfen Gegenstand massiv eingeschlagen worden. Nach dpa-Informationen handelt es sich bei der Tatwaffe um ein Werkzeug.

Leichen in Nebengebäude eingemauert

Des gemeinschaftlichen Mordes verdächtig sind der 25 Jahre alte Sohn der Eheleute sowie dessen 22-jährige Ehefrau. Beide sitzen in Untersuchungshaft.

Die Polizei hatte die Leichen am Montag auf dem Grundstück des Paars im Landkreis Nürnberger Land gefunden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen der Sohn und dessen Frau die Leichen zuerst in Folie eingewickelt und über die Gesichter Plastiktüten gestülpt haben. Bevor sie die Leichen in der Garage eingemauerten, sollen sie zwischen Wand und Körper Salz geschüttet haben – offenbar, um damit die austretenden Körperflüssigkeiten zu binden, heißt es im Bericht.

Wie die Bild zudem berichtet, soll das Paar die Spuren ganz gezielt versucht haben zu beseitigen. So sollen sie im „völlig blutverschmierten Schlafzimmer“ die Fußböden ausgewechselt, die Wände gestrichen und die Möbel lackiert haben. Traud sagte dem Blatt: „Das geschah aber so amateurhaft, dass es auffiel.“

Ehepaar seit Dezember vermisst

Rechtsmediziner bestätigten am Dienstag, dass es sich bei der männlichen Leiche um den Vater des 25-Jährigen handelt. Am Mittwochvormittag wurde die weibliche Leiche obduziert. Bei der Toten handele es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die 66 Jahre alte Mutter, sagte Traud. Es seien jedoch noch weitere Untersuchungen notwendig, um ganz sicher gehen zu können.

Das Ehepaar war seit Mitte Dezember vergangenen Jahres nicht mehr gesehen worden. Der Sohn, der sogar eine Facebook-Seite für die Suche nach dem vermissten Ehepaar gründete und ein Fernsehinterview gab, hatte seine Eltern jedoch erst Ende Dezember als vermisst gemeldet.

dpa/lby/mke/Video: Glomex

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser