Einsatz für Feuerwehr in Feldmoching/München

Opel macht sich selbstständig und rollt in See - Fahrer springt hinterher

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München - Am Mittwochvormittag (19. Februar) ist ein Opel Corsa des Baureferats in den Feldmochinger See gerollt und versunken.

Ein Auto ist am Mittwoch in den Feldmochinger See gerollt und fast vollständig versunken. Lediglich der hintere Teil des Daches blitzte noch aus dem Wasser. Doch wie konnte das passieren?


Ein Mitarbeiter der Abteilung Gartenbau hatte seinen Dienstwagen in der Wiese geparkt, beschreibt die Münchner Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite den Vorfall. Plötzlich rollte das Fahrzeug über die Liegewiese in Richtung See. 


Fahrer will Auto noch retten

Bei dem Versuch sein Fahrzeug noch zu retten, geriet der Fahrer ins kalte Wasser. Er konnte das Versinken des Autos jedoch nicht mehr verhindern. 

Die angerückten Feuerwehrtaucher kontrollierten sofort, ob sich weitere Personen im Fahrzeug befanden. Das war glücklicherweise nicht der Fall. Sie fanden den Corsa circa zehn Meter vom Ufer entfernt in etwa fünf Metern Tiefe. Der Taucher befestigte Bandschlingen an der Hinterachse, sodass der Unfallwagen mit einer Seilwinde aus dem See gezogen werden konnte. 

Der völlig durchnässte und unterkühlte Mitarbeiter des Baureferats musste vom Notarzt versorgt und in eine Klinik transportiert werden, so die Münchner Feuerwehr weiter. Betriebsstoffe, wie Treibstoff und Öle, sind bei dem Zwischenfall nicht ausgetreten. Bei dem Fahrzeug dürfte es sich um einen Totalschaden handeln.

mh/Feuerwehr München

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