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Eishallen-Prozess: Angeklagter sagt aus

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Rüdiger S. weist den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung von sich.

Traunstein/Bad Reichenhall - Der angeklagte Gutachter ist am Dienstag im Prozess um den Eishallen-Einsturz vor dem Landgericht vernommen worden.

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Gutachter Rüdiger S. soll Mitschuld haben am Einsturz der Bad Reichenhaller Eishalle. 2003 hatte er im Auftrag der Stadt Bad Reichenhall die Eishalle untersucht und ihr einen guten Zustand bescheinigt. Drei Jahre später stürzte das Dach ein und tötete 15 Menschen, die meisten davon Kinder.

Am Dienstag wurde Rüdiger S. vernommen. Laut Bayernwelle Süd Ost betonte er am zweiten Verhandlungstag erneut, dass er von der Stadt Bad Reichenhall beauftragt worden sei, lediglich ein kleines Gutachten zu erstellen. Das habe er gemacht. Zudem habe er die Stadtverantwortlichen in einer Notiz darauf hingewiesen, dass die Tragfähigkeit der Dachkonstruktion überprüft werden sollte. Diese Überprüfung sei nicht durchgeführt worden und die Notiz sei dann auch verschwunden.

Gedächtnislücken bei Vernehmung

Auch die ehemalige Stadtbaudirektorin Henrike Seitz sagte am Dienstag aus. Sie gab an, nichts über die Untersuchung gewusst zu haben. Laut Seitz war der damalige Leiter des Hochbauamtes für die Abwicklung dieses Gutachtens zuständig. Dieser wird auch noch vor Gericht aussagen. Wie Bayernwelle Süd Ost weiter berichtet, erklärte Seitz bei ihrer Aussage, einige Gedächtnislücken zu haben und verstrickte sich stellenweise in Widersprüche.

Quelle: Bayernwelle Süd Ost /red

Quelle: BGland24.de

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