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Von Pop über Metal bis Electronic

Endlich wieder Festival-Saison: Diese Musik-Events finden in Bayern statt

Rock am Ring (Archivbild)
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Im Jahr 2022 kann nach zwei Jahren Pause endlich wieder die Festival-Atmosphäre genossen werden. (Archivbild)

Auf diese Meldung haben wohl schon viele gewartet: Endlich wieder Festival-Saison in Bayern. Es soll wie vor Corona werden, auch wenn die Veranstalter noch nicht restlos entspannt sind.

München – Aufatmen für Musikbegeisterte jeglicher Coleur: Diesen Sommer stehen endlich wieder Festivals in Bayern an. Nach ganzen zwei Jahren, in denen die Freizeitbeschallung unter brennender Sonne inmitten eines Kuddelmuddels aus tanzenden Menschen, nicht möglich war, sind nun zahlreiche Events angesagt. Egal ob man nun Popmusik hören möchte, ein Freund des „echten“ Metal oder auch zu treibenden Technobeats stampfen möchte: Es dürfte jeder fündig werden.

Diese Festivals finden im Sommer in Bayern statt

  • Rock im Park in Nürnberg von 3. bis 5. Juni
    Rock, Pop, Metal - Website - Headliner: Volbeat, Green Day, Muse
  • Tollwood Festival in München von 16. Juni bis 17. Juli
    Pop, Rock - Website - Headliner: Sting, Lionel Richie, The Bosshoss
  • Summer Breeze in Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) von 17. bis 20. August
    Metal - Website - Headliner: Heaven Shall Burn, Blind Guardian, Arch Enemy, Eisbrecher
  • Brasswies‘n in Eching (Landkreis Freising) von 4. bis 8. August
    (Moderne) Blasmusik - Website - Headliner: Haindling, LaBrassBanda
  • Samba-Festival in Coburg von 8. bis 10. Juli
    Samba - Website - Headliner: AAINJAA, Roda de Samba, Nice Ferreira, Vando Oliveira
  • Afrika Festival in Würzburg von 26. bis 29. Mai
    Afrikanische Musik - Website - Headliner: Angelique Kidjo, Lira, Lura, Habib Koité, Nkulee Dube
  • Deutschrock-Festival Gond im oberpfälzischen Rieden (Landkreis Amberg-Sulzberg) von 27. bis 31. Juli
    Deutschrock - Website - Headliner: Kärbholz, Unantastbar, Krawallbrüder
  • Echelon in Bad Aibling von 19. bis 21. August
    Electronic - Website - Headliner: AKA AKA, Alle Farben, Blawan
  • Bardentreffen in Nürnberg von 29. bis 31 Juli
    Weltmusik - Website - Headliner: Vocal Sampling, Huun-Huur-Tu, Nomfusi
  • Umsonst & Draußen in Würzburg von 16. bis 19. Juni
    Gemischte Genres - Website - Auswahl aus den Acts: circle&wind, Ephemeral, Kollektiv Kowalsky
  • Stramu in Würzburg von 9. bis 11. September
    Gemischte Genres - Website - Stand 11. April keine Acts bekanntgegeben

Festival-Saison in Bayern endlich wieder nach zwei Jahren Pause – Veranstalter noch unsicher

Während bei Besuchern schon Vorfreude herrscht, bangen die Festivalbetreiber noch. „Die Veranstalter haben mit massiven Problemen zu kämpfen“, sagt der bayerische Rockintendant Bernd Schweinar vom Verband für Popkultur in Bayern in Alteglofsheim (Landkreis Regensburg). Die Probleme seien Personalmangel, gestiegene Kosten und ungewisse Einnahmen.

Egal ob Toningenieur, Pyrotechniker oder Caterer - ein Viertel der Soloselbstständigen im Veranstaltungsbereich ist laut Schweinar während der Pandemie aus der Branche ausgestiegen. Die Verbliebenen hätten ihre Preise angehoben. Auch um für schwierige Zeiten vorzusorgen. Zudem explodierten die Materialkosten. Ein Veranstalter habe berichtet, für mobile Toiletten nun statt 8000 Euro 32.000 Euro zahlen zu müssen. Ein anderer müsse 800.000 Euro draufzahlen, wenn er das für 2020 geplante Programm jetzt umsetzen wolle.

Das dritte Problem: Viele Festivals haben ihr 2020er-Programm auf dieses Jahr verschoben. Die alten Tickets sind noch gültig, können aber noch zurückgegeben werden. Schweinar berichtet, dass bei aktuellen Konzerten etwa ein Viertel der Ticketinhaber nicht erscheine. Er hofft auf die Loyalität der Besucher. „Die Menschen können sicher sein, dass Veranstalter alles tun, damit der Festivalbesuch sicher ist und sie sich wohl fühlen“, so Schweinar.

Trotz hoffnungsvoller Stimmung haben manche Veranstalter laut dem Rockintendanten Angst, dass die Behörden kurzfristig Corona-Auflagen wie zusätzliche Testkontrollen oder eine größere Anzahl von Eingängen anordnen könnten. Die Zusatzkosten könnten für die Veranstalter das Fass zum Überlaufen bringen.

mda/dpa

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