Aufregung am Freitagmittag

Kurzzeitiger Ebola-Alarm am Hauptbahnhof

München - Kurzzeitige Aufregung am Münchner Hauptbahnhof am Freitagmittag: Ein Somalier übergab sich im Zug und auf einer Polizeiwache. Ein Ebola-Verdacht stand im Raum.

Zwei Somalier wurden gegen 11 Uhr am Münchner Hauptbahnhof kontrolliert. Einer der Männer übergab sich im  Zug und erneut auf der Wache. Laut BILD-Zeitung teilte Polizeisprecher Thomas Baumann zunächst mit: "Es besteht Verdacht auf eine Tropenkrankheit."

Das Gesundheitsamt konnte aber kurze Zeit später schon wieder Entwarnung geben. Der Mann kam mit Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung ins Krankenhaus. Der Bahnverkehr sei nicht beeinträchtigt worden.

Nach Polizeiangaben schilderten die Flüchtlinge, sie seien auf dem Seeweg von Afrika nach Italien gebracht worden. Während der mehrtägigen Überfahrt hätten sie weder Essen noch Trinken bekommen, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Am 19. August sorgte ein Verdachtsfall in einem Berliner Jobcenter für Schlagzeilen. Auch dort konnte schnell Entwarnung gegeben werden.

Archiv: Ebola-Verdacht in Berlin

Ebola-Verdacht in Jobcenter in Berlin-Pankow

mg/ro24 / dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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