58-Jährige Wanderin tot aufgefunden

+
Die 58-jährige Johanna R. aus Erding wurde tot aufgefunden.

Erding - Die vermisste Johanna R. wollte  nach Venedig wandern und die Alpen überqueren. Doch ihre Familie konnte sie auf einmal nicht mehr erreichen. Nun wurde sie tot aufgefunden.

UPDATE: Dienstag, 18.55 Uhr

Seit dem 5. August wurde eine 58-Jährige aus Erding vermisst. Laut Angaben des Ehemannes wollte sie einen Teil des Traumpfades von Tölz nach Kufstein gehen. Nach einem Presseaufruf am 11., bzw. 12. August meldete sich die Wirtin der Stie-Alm (Brauneck) am 12. August bei der Polizeiinspektion Bad Tölz und teilte mit, dass die Frau vom 04.08./05.08. auf der Stie-Alm übernachtet hatte und am Morgen die Hütte in Richtung Benediktenwand und Jachenau verlassen hatte.

Aufgrund der Hinweise wurde der Weg mit einem Polizeihubschrauber abgesucht. Um 12.55 Uhr konnte die Leiche einer weiblichen Person unterhalb der Achselköpfe auf eine Höhe von ca. 1500 Höhenmeter gefunden. Sie war bei der Überschreitung der Achselköpfe vom Weg abgekommen und ca. 80 Höhenmeter abgestürzt.

Die Leiche wurde gegen 15 Uhr durch zwei Polizeibergführer mit dem Hubschrauber geborgen. Ein Fremdverschulden dürfte auszuschließen sein.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Mittenwald

Erstmeldung: Montag, 20 Uhr

Die 58-jährige Johanna R. aus Erding befand sich auf einer Wandertour von München nach Venedig und wird nun vermisst.

Die Frau aus Erding war am Montag, den 4. August von München aus zu ihrer Wanderung aufgebrochen. Sie hatte vor, auf dem „Traumpfad München – Venedig“ die Alpen zu überqueren. Entgegen ihrer üblichen Gepflogenheiten nahm die Frau bei dieser Wanderung nicht regelmäßig Kontakt mit der Familie auf. Obwohl die Frau ein Handy mitführt konnte sie trotz wiederholter Kontaktversuche nicht von ihren Angehörigen erreicht werden, woraufhin diese Vermisstenanzeige erstatteten.

Die bisherigen Recherchen von Angehörigen und Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass die Vermisste wohl am 4. August im Raum Bad Tölz übernachtete. Eine Standortermittlung des Handys erbrachte, dass dieses zuletzt am 6. August im Raum Achenkirch/Achensee eingeloggt war. Weitere Hinweise auf den Aufenthaltsort von Frau R. gibt es bisher nicht.

Aufgrund des ermittelten letzten Handystandortes ist nicht auszuschließen, dass sie von der ursprünglich vorgesehenen Route abgewichen ist. Aufgrund der Umstände kann ein Unglücksfall oder eine Straftat nicht ausgeschlossen werden.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser