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Das ist Porsches "TraumWerk"

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Hans-Peter Porsche in seiner Modelleisenbahn-Anlage.
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Anger - Die Pforten des "TraumWerks" in Anger öffnen sich für die Besucher erst am 20. Juni. Doch bgland24.de durfte jetzt schon einmal einen Blick in die Anlage werfen:

Wie bei jeder guten Probe ging auch an diesem Mittwoch - als das "TraumWerk" den Medienvertretern präsentiert wurde - erstmal etwas schief: Die elektronische Schiebetür zum Restaurant streikte plötzlich. Doch Hans-Peter Porsche nahm es mit Humor: Als der Motor wieder ansprang und die Tür im Schneckentempo aufging, meinte der 74-Jährige nur: "Dass ist aber nicht das Porsche-Tempo." Mit Hochdruck wird derzeit noch daran gearbeitet, die kleinen Macken zu beseitigen, so dass bis zur Eröffnung am 20. Juni alles für die Besucher bereit ist. "Rund 90 Prozent der Ausstellung sind schon fertig", so Porsche. Der Enkel des Unternehmensgründers Ferdinand Porsche hat nicht nur sich damit einen Traum erfüllt. "Ich hoffe, dass ich damit vielen Kindern eine Freude machen kann."

In dem Gebäude, dass sich über eine Fläche von rund 25.500 Quadratmetern erstreckt, sind aber nicht nur Spielzeug-Raritäten zu bewundern. Das Herzstück ist eine riesige Modelleisenbahn-Anlage, auf der Teile von Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen sind. "In 17 Minuten kann der Besucher hier Tag und Nacht in den Alpen erleben." In kürzester Zeit verdunkelt sich der Raum, der Mond steigt an der Wand auf und Blitze fahren über die Decke. Gleich darauf geht die Sonne wieder auf, ein Hahn kräht und das Alpenpanorama erstrahlt in vollem Glanz. Neben dem Spielzeug-Museum und der Modelleisenbahn-Anlage wird es auch einen extra Bereich mit echten Porsche-Fahrzeugen geben.

Einblicke in Porsches "TraumWerk"

Die meisten Exponate stammen noch aus Porsches persönlicher Sammlung. Angefangen hatte alles mit einem Teddy-Bär. "Mittlerweile habe ich 230 Bären und 580 verschiedene Bären-Krawatten." Auf die Züge stieß der 74-Jährige aber erst durch seinen Sohn: "Als Daniell vier Jahre alt war, habe ich ihm einen Zug geschenkt." Doch irgendwann wurde die Leidenschaft zu groß für das eigene Haus. "Wir hatten 450 Kisten auf dem Dachboden stehen." Daher entschied sich Porsche, sein Hobby mit der Öffentlichkeit zu teilen: So kam das "TraumWerk" zustande. Auch wenn das nicht ganz billig war, wie er selbst erklärte. "Die Kosten bewegen sich im niedrigen, zweistelligen Millionenbereich." Doch trotzdem will Porsche die Gewinne seines "TraumWerks" nicht für sich behalten. "Einen Teil werden wir an bedürftige Menschen und soziale Organisationen spenden."

Quelle: BGland24.de

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