Vierte geschützte Käse aus Bayern

EU-Kommission: Obazda muss aus Bayern kommen

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Obazda muss zumindest in Teilen im Freistaat hergestellt werden, urteilt die EU-Kommission.

München - Es ist ein echtes Markenzeichen für Bayern: A Obadza. Allerdings darf er nur diesen Namen tragen, wenn er in Teilen im Freistaat hergestellt wurde.

Echter Obazda muss zumindest in Teilen im Freistaat hergestellt werden, sonst darf der beliebte Biergartenkäse so nicht genannt werden. Das hat die Europäische Kommission entschieden. Die bayerische Spezialität trägt damit jetzt das Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“. Mindestens eine der Produktionsstufen - Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung - müsse in Bayern erfolgen, teilte die Kommission am Freitag mit. Nach Angaben der Bayerischen Milchwirtschaft ist der Obazda damit der vierte geschützte Käse aus Bayern. Auch Allgäuer Emmentaler, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Weißlacker tragen Ursprungsbezeichnungen.

dpa

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