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Diese Kandidaten aus der Region wollen ins Europaparlament

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Die acht Kandidaten fürs Europäische Parlament aus der Region, von links: Florian Weber (Bayernpartei/Bad Aibling), Isabella Ritter (CSU/Kiefersfelden), Helmut Kauer (ÖDP/Traunreut), Maria Noichl (SPD/Rosenheim), Franz Farthofer (FDP/Berchtesgaden), Helmut Freund (Bayernpartei/Frasdorf), Ludwig Maier (ÖDP/Soyen). Nicht im Bild ist Katharina Klein (LKR/Grassau).
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Landkreis - Am Sonntag wird das neue Europäische Parlament gewählt. Auch acht Kandidaten aus der Region wollen einen der 751 Sitze ergattern.

Die Kandidatenliste der Parteien für die Europawahl am Sonntag, den 26. Mai 2019 stehen bereits fest. Acht Kandidaten aus der Region sind es, die über ihre Parteilisten ins Europäische Parlament einziehen wollen. Sie stammen aus den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land und treten für SPD, CSU, FDP, ÖDP, Bayernpartei und die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) an. Aus den Landkreisen Altötting und Mühldorf gibt es keine Kandidaten für die Wahl.

Die Tabelle lässt sich von links nach rechts verschieben.

Name

Partei

Wohnort

Listenplatz

Maria Noichl

SPD

Rosenheim

3

Isabella Ritter

CSU

Kiefersfelden

10

Franz Farthofer

FDP

Berchtesgaden

157

Helmut Kauer

ÖDP

Traunreut

26

Ludwig Maier

ÖDP

Soyen

28

Florian Weber

Bayernpartei

Bad Aibling

1

Helmut Freund

Bayernpartei

Frasdorf

2

Katharina Klein

LKR

Grassau

8

Die Rosenheimerin Maria Noichl ist aktuell die einzige Politikerin aus der Region, die im Europäischen Parlament vertreten ist. Nach der jüngsten Wahl 2014 zog sie als Achtzehnte der SPD-Liste ins Europaparlament ein. Aktuell hat das Parlament 751 Abgeordnete. Ursprünglich war geplant, das Parlament auf 705 Abgeordnete zu verkleinern. Weil Großbritannien nun aber doch mitwählt, werden wie bisher wieder 751 Abgeordnete nach Brüssel und Straßburg geschickt.

So funktioniert die Europawahl 2019

Wie auch beispielsweise bei der Bundestagswahl erfolgt die Zusammensetzung des Europaparlaments nach den Grundsätzen der Verhältniswahl. In Deutschland werden 40 Parteien bzw. Listen zur Wahl stehen. Nur die CSU hat eine eigene Liste für Bayern, bei allen anderen Gruppen handelt es sich um eine bundesweit einheitliche Liste der Kandidaten. Die Reihenfolge der Kandidaten wurde von den Parteien zuvor festgelegt und kann von den Wählern nicht verändert werden. Jeder hat eine Stimme.

Für Abgeordnete aus Deutschland sind im Europaparlament 96 Sitze reserviert. In Deutschland wahlberechtigt sind nicht nur volljährige Staatsbürger, sondern auch alle anderen Bürger der Europäischen Union, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Eine Sperrklausel, wie die Fünf-Prozent-Hürde im Bundestag, gibt es bei der Europawahl nicht. Durch die begrenzte Sitzzuteilung für deutsche Abgeordnete ergibt sich aber eine Hürde von etwa 0,5 Prozent der Stimmen.

Eine Einteilung in Wahlkreisen gibt es bei der Europawahl nicht. Nur zur besseren Organisation und Feststellung der Wahlergebnisse wurden in Deutschland Wahlleitungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten eingerichtet. Am 26. Mai sind die Wahllokale in Deutschland bis 18 Uhr geöffnet. Hier finden Sie das Muster eines Stimmzettels für die Europawahl in Bayern. Zur besseren Übersicht sind bei jeder Partei nur die Namen der ersten zehn Kandidaten der jeweiligen Liste abgedruckt. 

Wir werden demnächst die Kandidaten aus der Region jeweils mit Fragebogen genauer vorstellen.

xe

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