Kunden um 30 Millionen geprellt

Ex-Bankerin gesteht nach acht Monaten

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Am Landgericht in Hof geht es um 30 Millionen Euro, die eine Ex-Bankerin zweckwidrig verwendet hat.

Hof - Sie hat ihre Kunden um insgesamt 30 Millionen Euro gebracht: Das hat eine Ex-Bankerin nun acht Monate nach Prozessauftakt zugegeben.

Mehr als acht Monate nach Prozessauftakt hat eine Ex-Bankerin vor dem Landgericht Hof eingeräumt, Kunden um insgesamt rund 30 Millionen Euro geprellt zu haben. Sie habe das Geld zweckwidrig verwendet, ließ sie über ihren Verteidiger am Donnerstag mitteilen. Als Grund gab sie an, dass bislang unbekannt gebliebene Hintermänner aus der Bankenwelt ihr große Renditeversprechen gemacht haben sollen. Demnach hatte sie gehofft, das Geld wiederzubekommen. Nachfragen ließen die Anwälte nicht zu.

Bislang hatte die 52 Jahre alte Angeklagte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Mit vor Gericht steht ihr Ehemann, ihm wird Geldwäsche vorgeworfen.

Nach Angaben eines Gerichtssprechers steht die Beweisaufnahme in dem Fall nun vor dem Abschluss. Am 24. Februar sollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Plädoyers halten. Die Anklagebehörde wirft der 52-Jährigen vor, das Geld der Anleger zum Großteil in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben.

dpa

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