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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Nach Eisregen und Schnee: So sind die Wetteraussichten für die kommenden Tage

Wetter in Südostbayern ab 11. Dezember.
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Wetter in Südostbayern ab 11. Dezember.

Nach einer Woche voll von Eisregen, Schneeschauer und frostiger Temperaturen prognostizieren die Aussichten für die kommenden Tage wärmeres Wetter. Doch zu Weihnachten stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass es weiß werden könnte.

Landkreis – Für die Kinder war das Wetter der letzten Woche ein Traum - für viele Auto- und Kraftfahrer war es eher ein Alptraum. Nach dem Eisregen vom Wochenende konnten wir zum Beginn der Woche die erste weiße Überraschung genau rechtzeitig zum Berufsverkehr erleben. Besonders am Dienstag führte der teils sehr ergiebige Schneefall zu vielen Problemen auf den Straßen wie zum Beispiel auf der A8 am Irschenberg.

Und auch der Donnerstag war von widrigen Straßenverhältnissen durch langanhaltende Schnee- und Schneeregenfälle geprägt. Nachdem sich am Freitag dann örtlich die Sonne gezeigt hat, setzten zum Abend erneut Schneefälle ein, die den Start ins Wochenende winterlich gestalten. Doch lange wird der Schnee nicht bleiben, denn schon zu Beginn der nächsten Woche wird es wärmer und die Niederschläge fallen - die höheren Lagen und die Berge ausgenommen - durchwegs als Regen. Zusammen mit teils kräftigem Westwind wird die weiße Pracht schnell dahinschmelzen. Doch momentan schaut es so aus, als wäre diese Erwärmung nicht dauerhaft.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Samstag (11. Dezember): Am Samstag zieht erneut ein Schneefallgebiet durch unsere Region. In ganz tiefen Lagen mischt sich aber auch mal Regen oder Schneeregen dazu. Die Temperaturen steigen auf 3 Grad in Rosenheim, 2 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und in Mühldorf, um die 1 Grad erreichen wir in Traunstein. In der Nacht auf Sonntag gehen weitere Schneeschauer nieder, das Thermometer sinkt auf 1 Grad in Rosenheim, und bis zu -1 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein.
  • Sonntag (12. Dezember): Ab Sonntag wird es langsam milder in der Region. Es kann sich auch mal die Sonne zeigen. Der Niederschlag der am Abend kommt geht immer mehr in Schneeregen oder Regen über. Die Temperaturen steigen auf 4 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim, 3 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land und bis 2 Grad im Landkreis Traunstein. In der Nacht auf dem Montag sinkt das Thermometer auf 1 Grad in Altötting und Mühldorf, 0 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim und bis -1 Grad im Landkreis Traunstein.
  • Montag (13. Dezember): Am Montag hat uns die Milderung voll erfasst, die Schneefallgrenze steigt auf Lagen bis zu 1200 Meter an. Es regnet also verbreitet. Die Temperaturen steigen auf 5 Grad im Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim, 4 Grad erreichen wir in Altötting und Traunstein. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 2 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein, und auf bis zu 1 Grad in Mühldorf zurück.
  • Dienstag (14. Dezember): Dienstag ist eine Wetterberuhigung in Sicht, ein mächtiges Hoch baut sich wohl langsam über Mitteleuropa auf. Aber die bedeutet nicht wie im Sommer Sonnenschein und Wärme. Uns ereilen wohl eher kühlere Temperaturen mit Werten zwischen 3-5 Grad und meist bedecktem Himmel. Die Sonne hat wohl nur im Berchtesgadener Land etwas mehr Chancen sich blicken zu lassen. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 1 bis 0 Grad zurück.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

So hoch sind die Chancen für weiße Weihnachten

Danach kommt das warme Hoch. Wobei „warm“ jetzt nicht wörtlich zu nehmen ist, denn auch wenn in der Höhe relativ warme Luftmassen herangeführt werden, ist es „bei uns herunten“ um diese Jahreszeit meist kalt. Das Wetter beruhigt sich, es sind so gut wie keine Niederschläge oder Wind zu erwarten, und so werden die Temperaturen bis zum nächsten Wochenende tagsüber doch nur zwischen 2 und 6 Grad liegen. Nachts ist dann durchwegs Frost zu erwarten. Besonders wenn es klar ist und dann eventuell noch Schnee liegt können in den Nächten locker zweistellige Minusgrade erreicht werden.

Meteorologe Kai Zorn hat aber noch Zweifel, ob der aktuell prognostizierte „Wärmeberg“ so stark ausfällt wie momentan berechnet: „Dann kommt da so ein fummelliger Wärmeberg. Ob der wirklich so ausgeprägt ist? Hm, das wage ich zu bezweifeln.“ Es sind auch einige eher kalte Rechenläufe dabei, die eine durchaus realistische Möglichkeit der weiteren Wetterentwicklung darstellen.

Wo sich aber momentan alle ziemlich sicher sind: pünktlich zu Weihnachten gehen die Temperaturen zurück und es sind dann auch wieder Niederschläge zu erwarten. In unserer Region würden diese - nach jetzigem Stand - großteils als Schnee berechnet. „Die Weihnachtstage sind tendenziell relativ kalt und es gibt auch viele Niederschlagssignale, die dann insgesamt alle als Schnee runterkommen würden“, resümiert Zorn beim Blick auf die Modelle für den Süden Deutschlands. Weiße Weihnachten 2021 haben also noch eine realistische Chance wahr zu werden.

mh/Himmel im Südosten

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