Fabian hat gedrängelt - Geburt im Rettungswagen

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Die glückliche Familie Seifert aus Thundorf und Rettungsassistent Ludwig Wetzelsberger.

Teisendorf - Als bei Silke Seifert am 23. September die Wehen einsetzten, dachte sie noch, sie würde es rechtzeitig ins Krankenhaus schaffen - falsch gedacht. Fabian hatte es eilig.

Der kleine Fabian hatte es besonders eilig: Als bei Silke Seifert aus Thundorf am späten Donnerstagabend (23. September)die Wehen einsetzten, forderte ihre Hebamme Katja Halk für den Transport ins Klinikum Traunstein einen Rettungswagen des Roten Kreuzes an.

Doch Fabian wollte nicht mehr warten: Die Rettungsassistenten Andrea Schaffer und Ludwig Wetzelsberger mussten auf der B304 bei Teisendorf-West anhalten, wo der 2.540 Gramm schwere und 49 cm große Knirps um 23.11 Uhr bei Vollmond das Licht der Welt erblickte.

Noch zeigt sich der kleine Fabian vom Teddy relativ unbeeindruckt...

„Die Geburt verlief völlig ohne Komplikationen. Mutter und Kind sind wohlauf“, freut sich Schaffer. Und auch die Geschwister des neuen Erdenbürgers freuen sich sehr über ihr Brüderchen. Mutter Silke hatte Bedenken, als sie merkte, dass der Weg in die Geburtsklinik wohl nicht zu schaffen sei. „Man hat doch Panik, aber die Hebamme und die Rettungsassistenten strahlten Ruhe aus“ so die Mutter.

Nach der Entbindung wurden der „Storchenwagen“ von dem glücklichen Vater bereits im Klinikum Traunstein erwartet. Nach dem komplikationslosen Klinikaufenthalt besuchte Rettungsassistent Ludwig Wetzelsberger die Familie, um einen Blumenstrauß und einen kleinen Rettungsteddy zu überreichen und der Familie im Namen des Bayerischen Roten Kreuzes alle guten Wünsche zu überbringen.

ml/rb für das BRK BGL

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