Passau

Fahnder mit gutem Riecher: 230 Kilo Marihuana in Hohlräumen

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Der Leiter der Polizeiinspektion Fahndung in Passau, Josef Kerschbaum, zeigt hinter dem gefundenen Marihuana ein Foto des Schmugglerfahrzeugs.

Passau - Der buchstäblichen Spürnase von Schleierfahndern ist der Fund der riesigen Menge von 230 Kilogramm Marihuana zu verdanken. 

Das Rauschgift war auf der Ladefläche eines Sattelzuges versteckt, wie das Landeskriminalamt am Donnerstag berichtete. Der Fahrer des Lasters wurde festgenommen.

Beamte hatten den Sattelzug am Montag an der Rastanlage Donautal-Ost der Autobahn 3 bei Passau kontrolliert. Als sie sich die Ladefläche ansahen, bemerkten sie Marihuanageruch und wurden stutzig. Sie beschlossen, den Inhalt des Aufliegers genau unter die Lupe zu nehmen.

Bei der Suche entdeckten sie die Droge in den hohlen Standbeinen von 72 leeren Transportboxen, in die fast 300 Plastikrohre geschoben worden waren. Die Rohre waren randvoll mit Rauschgift gefüllt, wie das LKA bei einer eigens zu dem Fahndungserfolg anberaumten Pressekonferenz in Passau erläuterte.

Die Drogen waren in Plastikrohren in den Hohlräumen von Gitterboxen versteckt.

Der 57 Jahre alte Lenker des obendrein defekten Lastwagens wurde festgenommen. Das Amtsgericht Passau erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Drogenkurier. Laut LKA wurden die Boxen in Italien auf den Laster mit albanischem Kennzeichen aufgeladen und sollten in die Niederlande gebracht werden.

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Passau zusammen mit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München übernommen.

dpa

Quelle: Merkur.de

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