Mysteriöser Fall in München-Thalkirchen

Leiche in Lkw-Servicekasten: Polizei identifiziert Iraker (34)

München - In einem rätselhaften Fall ermittelt derzeit die Münchner Polizei: Ein Lkw-Fahrer fand am Sonntag einen Toten in einem Servicekasten seines Lastwagens.

UPDATE, 22. Juli, 13.25 Uhr - Toter identifiziert

Wie bereits berichtet, wurde am 23. Juni gegen 21.15 Uhr in der Schäftlarnstraße im Servicekasten eines Lkw eine bislang unbekannte tote Person aufgefunden. Die Person konnte nun über einen DNA-Abgleich mit Verwandten identifiziert werden. Es handelt sich um einen 34-Jährigen aus dem Irak. Die Angehörigen im Irak wurden bereits verständigt. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

Pressemeldung Polizei München

Update, Dienstag 15.42 Uhr: Mann verstarb aufgrund Überhitzung

Wie bereits berichtet, stellte am Sonntag (23. Juni) ein 53-jähriger Lkw-Fahrer bei der Ladetätigkeit eine tote Person mit bislang noch ungeklärter Identität und Herkunft in einem Hohlraum unterhalb seines Aufliegers fest. 

Im Rahmen der Ermittlungen durch das Kommissariat 34 wurde als vermutlicher Todeszeitpunkt der Vortag der Auffindung festgestellt. Die noch unbekannte männliche Person (augenscheinliches Alter 20-30 Jahre alt) verstarb mit hoher Wahrscheinlichkeit an einer durch die beengten Verhältnisse und der warmen Witterung verursachten Überhitzung. 

Die Ermittlungen insbesondere hinsichtlich der Identität und der näheren Umstände der Auffindung dauern an.

Erstmeldung

Am Sonntag (23. Juni) gegen 21.50 Uhr, stellte ein 53-jähriger Lkw-Fahrer aus Griechenland bei Ladetätigkeiten eine tote Person in einem Servicekasten unterhalb seines Aufliegers fest. Wo und unter welchen Umständen die Person in das Fach gelangte, ist derzeit unklar. 

Die Route des Lkw führte vom europäischen Ausland nach München. Die Umstände, die zum Tod der aufgefundenen Person führten, sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen durch das Kommissariat 34 des Polizeipräsidiums München.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © dpa

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