Nach Knochenfund

Fall Peggy: Spekulationen gehen weiter

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben.

Bayreuth - Nach dem Knochenfund reißen die Spekulationen im Fall Peggy nicht ab. Denn entgegen anderslautenden Berichten liegt der Polizei noch immer kein "abschließendes Ergebnis" der Untersuchung vor.

Im Fall Peggy reißen die Spekulationen nicht ab. Der Polizei liege kein „abschließendes Ergebnis“ der Knochenuntersuchung vor, sagte ein Sprecher am Freitag in Bayreuth. Der Bayerischen Rundfunk hatte unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Bayreuth berichtet, die Knochenfunde seien nicht Peggy zuzuordnen. Es stünden aber noch weitere Untersuchungen aus.

Das Mädchen war vor zwölf Jahren im oberfränkischen Lichtenberg (Landkreis Hof) spurlos verschwunden. Ende April begann die Polizei die neuerliche Suche nach der Leiche - und zwar in einem Anwesen in Lichtenberg. In einer Sickergrube wurden Knochenfragmente gefunden. Doch diese könnten auch von einem Tier oder von einem früheren Friedhof stammen, hatte es geheißen.

Hier sucht die Polizei nach Peggys Leiche

Hier sucht die Polizei nach Peggys Leiche

Als Peggys Mörder ist rechtskräftig der geistig behinderte Ulvi K. verurteilt. Doch an seiner Schuld gibt es Zweifel. Sein Anwalt hat auch einen Wiederaufnahmeantrag gestellt. Staatsanwaltschaft und Polizei Bayreuth hatten 2012 erneut mit Ermittlungen begonnen.

dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion

Live: Top-Artikel unserer Leser