Möglichen Wiederaufnahme

Fall Peggy: Wichtiger Zeuge gestorben

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Bayreuth - Die Staatsanwaltschaft Bayreuth  will bald ihre Stellungnahme zu einer möglichen Wiederaufnahme im Fall Peggy abgeben. Ein wichtiger Zeuge im Fall ist gestorben - dessen Angaben bleiben aber verwertbar.

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth will im Oktober ihre Stellungnahme zu einer möglichen Wiederaufnahme im Fall Peggy abgeben. Man ermittle intensiv, bislang habe es 120 Vernehmungen gegeben, sagte Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Freitag in Bayreuth. Einen „durchschlagenden Erfolg“ allerdings habe man noch nicht erzielen können. Mit einem Wiederaufnahmeantrag will der Rechtsanwalt Michael Euler die Unschuld von Ulvi K. beweisen. Der Gastwirtssohn aus Lichtenberg (Landkreis Hof) war als Mörder des Mädchens Peggy verurteilt worden. Bis heute fehlt jedoch von der Leiche jede Spur.

Unterdessen wurde bekannt, dass ein Zeuge, der in Eulers Wiederaufnahmeantrag eine wichtige Rolle spielt, verstorben ist. Euler bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte. Da der Zeuge seine Angaben aber vor einem Ermittlungsrichter gemacht hatte, seien sie weiterhin verwendbar. Der verstorbene Zeuge hatte ursprünglich behauptet, Ulvi habe ihm den Mord gestanden, diese Aussage aber später widerrufen.

dpa

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