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Im Alter von 72 Jahren verstorben

„Freundlich, bescheiden, hilfsbereit“ – Ski-Legende Rosi Mittermaier ist tot

Ski-Ikone Rosi Mittermaier ist tot
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Die ehemalige Skirennläuferin und Olympiasiegerin Rosi Mittermaier, aufgenommen auf der Alpspitze oberhalb von Garmisch-Partenkirchen.

Der deutsche Sport trauert um eine seiner erfolgreichsten Sportlerinnen: Ski-Legende Rosi Mittermaier (†72) ist tot. Das bestätigte die Familie.

Deutschlands einstige Ausnahme-Skirennläuferin Rosi Mittermaier ist tot. Das bestätigte die Familie der zweimaligen Olympiasiegerin am Donnerstag dem Bayerischen Rundfunk sowie dem Sportinformationsdienst (SID). Mittermaier sei am Mittwoch nach schwerer Krankheit in Garmisch-Partenkirchen „im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen“, sie wurde 72 Jahre alt. Wie die „Bild“ berichtet, soll Mittermaier einer Krebserkrankung erlegen sein.

„Wir als Familie geben die traurige Nachricht bekannt, dass unsere geliebte Ehefrau, Mama und Oma am 04.01.2023 nach schwerer Krankheit im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen ist.“

Christian, Ameli und Felix Neureuther

Mittermaier hinterlässt ihren Mann Christian Neureuther (73), ebenfalls früherer Skirennläufer, die gemeinsamen Kinder Ameli (41) und Felix Neureuther (38) sowie die Enkelkinder. Sohn Felix fuhr als Slalomspezialist mehrere WM-Medaillen ein und beendete seine aktive Karriere vor knapp vier Jahren. Tochter Ameli arbeitet als Modedesignerin.

Von der Winklmoos-Alm an die Spitze des Skirennsports

Am 5. August 1950 erblickte Rosa Katharina („Rosi“) Mittermaier-Neureuther in der bayerischen Landeshauptstadt das Licht der Welt. Sie wächst jedoch nicht in der Großstadt München auf, sondern auf der idyllischen Winkelmoosalm. Oberhalb von Reit im Winkl hatten ihre Eltern dort eine Gaststätte mit angeschlossener Skischule. Sie wurde von ihrem Vater trainiert.

Zur Erinnerung an Rosi Mittermaier - ein Bilderbogen ihres Lebens

Die ehemalige Skirennläuferin und Olympiasiegerin Rosi Mittermaier, aufgenommen auf der Alpspitze oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die deutsche Ski-Ikone Mittermaier ist tot. Die frühere Skirennfahrerin starb am Mittwoch "nach schwerer Krankheit" im Alter von 72 Jahren, wie ihre Familie am Donnerstag mitteilte.
Die ehemalige Skirennläuferin und Olympiasiegerin Rosi Mittermaier, aufgenommen auf der Alpspitze oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Die deutsche Ski-Ikone Mittermaier ist tot. Die frühere Skirennfahrerin starb am Mittwoch «nach schwerer Krankheit» im Alter von 72 Jahren, wie ihre Familie am Donnerstag mitteilte. © Peter Kneffel/dpa
Rosi Mittermaier in Aktion während eines Slalomrennens (Archivfoto vom 21.01.1971)
Rosi Mittermaier in Aktion während eines Slalomrennens (Archivfoto vom 21.01.1971) © Sanden/dpa
 Rosi Mittermaier schreibt lachend Autogramme für japanische Zuschauer in Sapporo (Archivfoto vom 08.02.1972).
Rosi Mittermaier schreibt lachend Autogramme für japanische Zuschauer in Sapporo (Archivfoto vom 08.02.1972). © Bendrihem/epu
Der Nordisch-Kombinierte Ulrich Wehling (l) für die DDR und die alpine Skirennläuferin Rosi Mittermaier (Mitte) für die BRD tragen beim Einzug der Fahnenabordnungen zur Abschlussfeier der XII. Olympischen Winterspiele von Innsbruck jeweils die Flagge ihres Landes ins Berg-Isel-Stadion (Archivfoto vom 04.02.1976)
Der Nordisch-Kombinierte Ulrich Wehling (l) für die DDR und die alpine Skirennläuferin Rosi Mittermaier (Mitte) für die BRD tragen beim Einzug der Fahnenabordnungen zur Abschlussfeier der XII. Olympischen Winterspiele von Innsbruck jeweils die Flagge ihres Landes ins Berg-Isel-Stadion (Archivfoto vom 04.02.1976) © Heinz Wieseler/dpa
Rosi Mittermaier aus Reit im Winkl fährt bei den Olympischen Winterspielen von Innsbruck im Spezialslalom auf der Axamer Lizum einer Goldmedaille entgegen.
Rosi Mittermaier aus Reit im Winkl fährt bei den Olympischen Winterspielen von Innsbruck im Spezialslalom auf der Axamer Lizum einer Goldmedaille entgegen.  © dpa
Stolz zeigt Rosi Mittermaier aus Reit im Winkl im Februar 1976 ihre Medaillen. Mit zweimal Gold und einmal Silber war sie die erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck/Österreich und damit gleichzeitig die erfolgreichste Skiläuferin der Spiele.
Stolz zeigt Rosi Mittermaier aus Reit im Winkl im Februar 1976 ihre Medaillen. Mit zweimal Gold und einmal Silber war sie die erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck/Österreich und damit gleichzeitig die erfolgreichste Skiläuferin der Spiele. © Heinz Wieseler/dpa
Dieses Archivbild vom 28.08.1999 zeigt Rosi Mittermaier mit Ehemann Christian Neureuther.
Dieses Archivbild vom 28.08.1999 zeigt Rosi Mittermaier mit Ehemann Christian Neureuther. Die früheren populären frühere Ski-Asse machen sich für den bayerischen Dialekt stark. Sie traten in den Förderverein «Bairische Sprache und Dialekte» ein. Die Organisation mit über 1 700 Mitgliedern hat es sich zur Aufgabe gemacht, für die Eigenheit der bayerischen Sprache zu kämpfen. So soll «Sahne» wieder «Schlagrahm» heißen, zu «Karotten» soll man in Bayern «Gelbe Rüben» sagen. Das Ehepaar hat aus seiner bayerischen Herkunft noch nie ein großes Geheimnis gemacht.  © Ursula Düren/dpa
Ski-Legende Rosi Mittermaier und Christian Schenk, Olympiasieger 1988 im Zehnkampf, besuchen am Samstag (16.10.1999) im Münchner Klinikum Großhadern im Rahmen der ersten Mitgliederversammlung des Vereins Sportler für Organspende e.V. (VSO) die 13jährige Simona auf der Kinderstation.
Ski-Legende Rosi Mittermaier und Christian Schenk, Olympiasieger 1988 im Zehnkampf, besuchen am Samstag (16.10.1999) im Münchner Klinikum Großhadern im Rahmen der ersten Mitgliederversammlung des Vereins Sportler für Organspende e.V. (VSO) die 13jährige Simona auf der Kinderstation.  © Ursula Düren/dpa
Mit einem Händedruck gratuliert der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), der Spanier Juan Antonio Samaranch (r), der ehemaligen Olympiasiegerin Rosi Mittermaier-Neureuther.
Mit einem Händedruck gratuliert der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), der Spanier Juan Antonio Samaranch (r), der ehemaligen Olympiasiegerin Rosi Mittermaier-Neureuther, nachdem er ihr am Samstag (06.11.1999) auf dem Petersberg bei Bonn den Olympia-Orden in Silber übereicht hatte. Auch der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl (M), der zuvor von Samaranch mit dem Olympia-Orden in Gold ausgezeichnet worden war, gratuliert der Skifahrerin.  © Martin_Athenstädt/dpa
Die Fackel mit dem olympischen Feuer trägt die zweifache Goldmedaillengewinnerin der Winterolympiade von 1976, Rosi Mittermaier, im Jahr 2000 durch die Münchner Innenstadt. Das Feuer war am Vortag auf seinem Weg nach Atlanta in München angekommen.
Die Fackel mit dem olympischen Feuer trägt die zweifache Goldmedaillengewinnerin der Winterolympiade von 1976, Rosi Mittermaier, im Jahr 2000 durch die Münchner Innenstadt. Das Feuer war am Vortag auf seinem Weg nach Atlanta in München angekommen. © Frank Leonhardt/dpa
Der Schauspieler Richard Chamberlain (r) am Donnerstag abend im Deutschen Theater in München mit den Skiläuferinnen Christa Kinshofer (l) und Rosi Mittermaier. Zuvor hatte der 60jährige mit dem Musical „My Fair Lady“ seine Premiere in München gegeben.
Archivbild: Der Schauspieler Richard Chamberlain (r) am Donnerstag abend im Deutschen Theater in München mit den Skiläuferinnen Christa Kinshofer (l) und Rosi Mittermaier. Zuvor hatte der 60jährige mit dem Musical „My Fair Lady“ seine Premiere in München gegeben.  © Ursula_Düren/dpa
Rosi Mittermaier mit rheumakranken Kindern
Rosi Mittermaier (l), ehemalige Skirennläuferin und Schirmherrin der bundesweiten Kinder-Rheumastiftung, am Donnerstag (30.03.2000) mit den Rheumakranken Schwestern Daniela (r, 3 Jahre) und Birgit (2 Jahre). Unter dem Motto „Jungen Menschen Zukunft schenken“ will sich die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen dafür einsetzen, dass sich die Lebensituation und die Zukunftsaussichten rheumakranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland verbessern.  © Jan Nienheysen/dpa
Sportpresseball Klinsmann und Mittermaier
Jürgen Klinsmann (l) und Rosi Mittermaier (r) erhalten am Samstag (04.11.2000) auf dem Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt/Main die Auszeichnung „ Sportlern mit Herz“. Mehr als 2500 Gäste aus Sport Politik und Showbusiness kamen zum Sportpresseball in die Alte Oper.  © Oliver Berg/dpa
Die Preisträger des Georg von Opel-Preises 2000, Jens Weisflog (l) und Rosi Mittermaier
Die Preisträger des Georg von Opel-Preises 2000, Jens Weisflog (l) und Rosi Mittermaier, posieren am Dienstag (14.11.2000) in der Alten Oper in Frankfurt/Main für die Fotografen. Die Preise für Athleten und ehrenamtliche Helfer, die sich in besonderer Weise um den Sport und die Gesellschaft verdient gemacht haben, sind mit jeweils 10.000 DM dotiert. Die Auszeichnungen wurden zum fünften Mal durch eine Jury unter Vorsitz von Franz Beckenbauer vergeben.  © Frank May/dpa
Rosi Mittermaier (r) und Christian Neureuther fahren am Mittwoch (03.01.2001) mit Schwung die neue Skipiste der größten Indoor-Wintersport-Anlage Europas in Neuss herunter.
Rosi Mittermaier (r) und Christian Neureuther fahren am Mittwoch (03.01.2001) mit Schwung die neue Skipiste der größten Indoor-Wintersport-Anlage Europas in Neuss herunter.  © Achim Scheidemann/dpa
Rosi Mittermaier steht am Freitag (25.05.2001) in Berlin nach der Ehrung mit der Goldenen Sportpyramide neben ihrem Ehemann Christian Neureuter, ZDF Intendant Dieter Stolte und Bundesinnenminister Otto Schily (v.l.) auf der Bühne. Die Sporthilfe ehrte die zweifache Olympiasiegerin für ihr sportliches, berufliches und soziales Lebenswerk auf einer Galaveranstaltung im Hotel Adlon.
Rosi Mittermaier steht am Freitag (25.05.2001) in Berlin nach der Ehrung mit der Goldenen Sportpyramide neben ihrem Ehemann Christian Neureuter, ZDF Intendant Dieter Stolte und Bundesinnenminister Otto Schily (v.l.) auf der Bühne. Die Sporthilfe ehrte die zweifache Olympiasiegerin für ihr sportliches, berufliches und soziales Lebenswerk auf einer Galaveranstaltung im Hotel Adlon. © Bernd_Settnik/dpa
Die ehemalige Skisportlerin Rosi Mittermaier verhüllt am Donnerstag (11.10.2001) mit einem Band, das die Aufschrift „Vermeidbare Blindheit überwinden!“ trägt, die Augen eines steinernen Löwens vor der Feldherrnhalle in München. Mit dieser Aktion wollen der Deutsche Lions Club, die Christoffel-Blindenmission und das Komitee zur Verhütung von Blindheit zum internationalen Word Sight Day (Welttag des Augenlichts) am 11. Oktober auf die Probleme blinder Menschen aufmerksam machen. Weltweit leben derzeit rund 45 bis 50 Millionen blinde Menschen - die meisten von ihnen in Ländern der Dritten Welt. Noch bis zum 15. Oktober sollen die bayerischen Löwen ihre Augenbinden behalten.
Die ehemalige Skisportlerin Rosi Mittermaier verhüllt am Donnerstag (11.10.2001) mit einem Band, das die Aufschrift „Vermeidbare Blindheit überwinden!“ trägt, die Augen eines steinernen Löwens vor der Feldherrnhalle in München. Mit dieser Aktion wollen der Deutsche Lions Club, die Christoffel-Blindenmission und das Komitee zur Verhütung von Blindheit zum internationalen Word Sight Day (Welttag des Augenlichts) am 11. Oktober auf die Probleme blinder Menschen aufmerksam machen. Weltweit leben derzeit rund 45 bis 50 Millionen blinde Menschen - die meisten von ihnen in Ländern der Dritten Welt. Noch bis zum 15. Oktober sollen die bayerischen Löwen ihre Augenbinden behalten.  © Ken Liu/dpa
Rosi Mittermaier entzündet im Jahr 2004 auf dem Münchner Marienplatz ein olympisches Feuer.
Rosi Mittermaier entzündet im Jahr 2004 auf dem Münchner Marienplatz ein olympisches Feuer. © Todd Warshaw/dpa
Die drei Freundinnen, Ski-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier (v.r.), Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund, die Moderatorinnen Alida Gundlach und Ramona Leiß, posieren am Dienstag (12.04.2005) in Hamburg anlässlich einer Pressekonferenz der Initiative gegen Knochenschwund für einen "Freundinnen-Talk".
Die drei Freundinnen, Ski-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier (v.r.), Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund, die Moderatorinnen Alida Gundlach und Ramona Leiß, posieren am Dienstag (12.04.2005) in Hamburg anlässlich einer Pressekonferenz der Initiative gegen Knochenschwund für einen «Freundinnen-Talk». © Wolfgang Langenstrassen/dpa
Christian Neureuther (l), Skilegende Gucci Lantscher und Rosi Mittermaier posieren am Samstag (05.11.2005) während der Jubiläums-Gala zum 100jährigen Bestehen des Deutschen Skiverband in München mit alten Holzskiern.
Christian Neureuther (l), Skilegende Gucci Lantscher und Rosi Mittermaier posieren am Samstag (05.11.2005) während der Jubiläums-Gala zum 100jährigen Bestehen des Deutschen Skiverband in München mit alten Holzskiern. © Peter Kneffel/dpa
Die Skifahrerin und Olympiasiegerin Rosi Mittermaier-Neureuther (r) wird am Donnerstag (17.11.2005) in München durch Ministerpräsident Edmund Stoiber mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Die Skifahrerin und Olympiasiegerin Rosi Mittermaier-Neureuther (r) wird am Donnerstag (17.11.2005) in München durch Ministerpräsident Edmund Stoiber mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. © Frank Mächler/dpa
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (2.v.r) lässt sich bei seinem Besuch im Deutschen Haus am Freitag (24.02.2006) in Sestriere von Rosi Mittermaier (l-r), Evi Sachenbacher-Stehle, Markus Wasmeier und Peter Schlickenrieder in die Mitte nehmen.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (2.v.r) lässt sich bei seinem Besuch im Deutschen Haus am Freitag (24.02.2006) in Sestriere von Rosi Mittermaier (l-r), Evi Sachenbacher-Stehle, Markus Wasmeier und Peter Schlickenrieder in die Mitte nehmen. © Jörg Carstensen/dpa
(V.l.) Rosi Mittermaier, Karin Stoiber, Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, der Präsident des Deutschen Ski Verbands (DSV) Alfons Hörmann und Christian Neureuther freuen sich am Donnerstag (25.05.2006) auf dem Kongress des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Vilamoura (Portugal) über die Bekanntgabe der FIS, die bayerische Ortschaft Garmisch-Partenkirchen als Ausrichtungsort für die FIS-Ski-Welt-Meisterschaft 2011 zu bestimmen. Garmisch-Partenkirchen war bereits 1978 Austragungsort der Ski-WM.
(V.l.) Rosi Mittermaier, Karin Stoiber, Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, der Präsident des Deutschen Ski Verbands (DSV) Alfons Hörmann und Christian Neureuther freuen sich am Donnerstag (25.05.2006) auf dem Kongress des Internationalen Skiverbandes (FIS) in Vilamoura (Portugal) über die Bekanntgabe der FIS, die bayerische Ortschaft Garmisch-Partenkirchen als Ausrichtungsort für die FIS-Ski-Welt-Meisterschaft 2011 zu bestimmen. Garmisch-Partenkirchen war bereits 1978 Austragungsort der Ski-WM. © Peter Kneffel/dpa
Die Skistars Rosi Mittermaier und ihr Mann Christian Neureuther gehen am Samstag (22.07.2006) in Going (Tirol) zur Hochzeitsfeier von Franz Beckenbauer beim Stanglwirt. Beckenbauer feierte seine Hochzeit mit Heidi Burmester vom 23. Juni.
Die Skistars Rosi Mittermaier und ihr Mann Christian Neureuther gehen am Samstag (22.07.2006) in Going (Tirol) zur Hochzeitsfeier von Franz Beckenbauer beim Stanglwirt. Beckenbauer feierte seine Hochzeit mit Heidi Burmester vom 23. Juni. © Frank Leonhardt/dpa
ARCHIV - Die ehemaligen alpinen Skiläuferin Christian Neureuther und seine Frau Rosi Mittermaier sind auf dem Schachen im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen mit Nordic-Walking-Stöcken unterwegs (Archivfoto vom 08.08.2006)
ARCHIV - Die ehemaligen alpinen Skiläuferin Christian Neureuther und seine Frau Rosi Mittermaier sind auf dem Schachen im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen mit Nordic-Walking-Stöcken unterwegs (Archivfoto vom 08.08.2006) © Ursula Düren/dpa
Doppelolympiasiegerin Rosi Mittermaier läuft am Freitag (18.05.07) während der Eröffnung der Aktion „Laufend Helfen- New Balance Speedrun 2007“ in Hamburg mit einem kleinen Kind um die Wette. Die Kinder-Rheumastiftung, deren Schirmherrin Mittermaier ist, und der Sportschuhhersteller New Balance veranstalten zum dritten Mal den „New Balance Speedrun“, bei dem auf einer 20 Meter langen Sprintstrecke der schnellste Sprinter Deutschlands gesucht wird.
Doppelolympiasiegerin Rosi Mittermaier läuft am Freitag (18.05.07) während der Eröffnung der Aktion „Laufend Helfen- New Balance Speedrun 2007“ in Hamburg mit einem kleinen Kind um die Wette. Die Kinder-Rheumastiftung, deren Schirmherrin Mittermaier ist, und der Sportschuhhersteller New Balance veranstalten zum dritten Mal den „New Balance Speedrun“, bei dem auf einer 20 Meter langen Sprintstrecke der schnellste Sprinter Deutschlands gesucht wird. © Ulrich Perrey/dpa
Die Skilegenden Rosi Mittermaier und Markus Wasmeier werden am Mittwoch (11.07.2007) in der Residenz in München (Oberbayern) mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Der Orden wird zum 50. Male verliehen. Ihn erhalten Persönlichkeiten, die sich um die Heimat und das Gemeinwesen verdient gemacht haben.
Die Skilegenden Rosi Mittermaier und Markus Wasmeier werden am Mittwoch (11.07.2007) in der Residenz in München (Oberbayern) mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Der Orden wird zum 50. Male verliehen. Ihn erhalten Persönlichkeiten, die sich um die Heimat und das Gemeinwesen verdient gemacht haben.  © Frank Mächler/dpa
Die Olympiasieger Christian Neureuther (l-r), Rosi Mittermaier und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude posieren am Mittwoch (08.08.2007) im Münchner OIympiastadion vor einem Logo für die Olympischen Spiele 2018. Im Zusammenhang mit der geplanten Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 treffen sich Sportler und Politiker an der Sortstätte, an der 1972 die Olympischen Sommerspiele stattgefunden haben.
Die Olympiasieger Christian Neureuther (l-r), Rosi Mittermaier und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude posieren am Mittwoch (08.08.2007) im Münchner OIympiastadion vor einem Logo für die Olympischen Spiele 2018. Im Zusammenhang mit der geplanten Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 treffen sich Sportler und Politiker an der Sortstätte, an der 1972 die Olympischen Sommerspiele stattgefunden haben. © Matthias Schrader/dpa
Umweltminister Otmar Bernhard (CSU) verleiht am Freitag (25.07.2008) in München (Oberbayern) an die Ski-Olympiasiegerin von 1976, Rosi Mittermaier-Neureuther, die Staatsmedaille für Umwelt und Gesundheit, die sie für ihre Aktivitäten, insbesondere im Bereich Nordic Walking, verliehen bekam.
Umweltminister Otmar Bernhard (CSU) verleiht am Freitag (25.07.2008) in München (Oberbayern) an die Ski-Olympiasiegerin von 1976, Rosi Mittermaier-Neureuther, die Staatsmedaille für Umwelt und Gesundheit, die sie für ihre Aktivitäten, insbesondere im Bereich Nordic Walking, verliehen bekam. © Frank Leonhardt/dpa
Die ehemaligen Skirennfahrer Markus Wasmeier (l-r), Christian Neureuther und Rosi Mittermaier fahren mit einem historischen Traktor und einem hölzernen Wagen am Sonntag (12.07.2009) in Schliersee (Oberbayern) beim Benefiztag der Jose Carreras Leukämie-Stiftung.
15054260.jpg © Felix Hörhager/dpa
Der frühere Skirennläufer Christian Neureuther und seine Frau Rosi Mittermaier-Neureuther posieren in der Generalprobe der Volksmusik-Sendung „Musikantenstadl“ im Olympia Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen (Archivfoto vom 12.03.2010).
Der frühere Skirennläufer Christian Neureuther und seine Frau Rosi Mittermaier-Neureuther posieren in der Generalprobe der Volksmusik-Sendung „Musikantenstadl“ im Olympia Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen (Archivfoto vom 12.03.2010).  © Ursula Düren/dpa
Rosi Mittermaier (l-r) empfängt Thomas Bach, DOSB-Präsident, Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, und Franz Beckenbauer am Montag (02.08.2010) bei einer Geburtstagsgala für Mittermaier in München (Oberbayern).
Rosi Mittermaier (l-r) empfängt Thomas Bach, DOSB-Präsident, Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, und Franz Beckenbauer am Montag (02.08.2010) bei einer Geburtstagsgala für Mittermaier in München (Oberbayern). © Frank Leonhardt/dpa
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther halten nach der Feierstunde zur Ernennung zu Ehrenbürgern von Garmisch-Partenkirchen ihre Ehrenbürger-Urkunden in den Händen.
Rosi Mittermaier und Christian Neureuther halten nach der Feierstunde zur Ernennung zu Ehrenbürgern von Garmisch-Partenkirchen ihre Ehrenbürger-Urkunden in den Händen. © Angelika Warmuth/dpa
Die früheren Skirennläufer Rosi Mittermaier-Neureuther (r) und Christian Neureuther (l) kommen zum Beginn der Bayreuther Festspiele 2019 an und werden von der Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und deren Mann Thomas begrüßt. In Bayreuth beginnen am Donnerstag die Richard-Wagner-Festspiele.
Die früheren Skirennläufer Rosi Mittermaier-Neureuther (r) und Christian Neureuther (l) kommen zum Beginn der Bayreuther Festspiele 2019 an und werden von der Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und deren Mann Thomas begrüßt. In Bayreuth beginnen am Donnerstag die Richard-Wagner-Festspiele.  © Tobias Hase/dpa

Bei zwei Skiunfällen mit zwölf Jahren brach sie sich erst einen Knöchel, kurz vor der Verheilung den Unterschenkel am selben Bein und konnte mehrere Monate nicht Ski fahren. In den folgenden Wintern nahm sie an deutschen Jugendmeisterschaften teil und trainierte im Herbst 1965 erstmals mit der Nationalmannschaft.

Mittermaier gewann Gold bei Olympischen Winterspielen 1976

Mittermaier debütierte in der Saison 1966/1967 international, ihr erfolgreichster Winter sollte zehn Jahre später folgen. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewann sie Gold in der Abfahrt und im Slalom, zudem Silber im Riesenslalom. Seitdem wurde sie liebevoll „Gold-Rosi“ genannt.

Rosi Mittermaier gewann bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck zweimal Gold und einmal Silber.

Diese Erfolge zählten damals gleichzeitig als WM-Medaillen, die Alpinen Skiweltmeisterschaften waren in die Winterspiele integriert. Hier gewann Mittermaier auch den Titel in der nichtolympischen Kombination. Zudem holte sie in diesem Winter den Sieg im Gesamtweltcup, am Saisonende trat Mittermaier im Alter von 25 Jahren zurück.

„Das reine Skifahren ist für mich immer noch das Schönste, was es gibt und wo mir immer das Herz aufgehen wird.“

Rosi Mittermaier an ihrem 70. Geburtstag

„Gold-Rosi“ für Herzlichkeit bekannt

Mittermaier war für Engagement und Herzlichkeit bekannt. Nach ihrer Karriere bleib sie nicht nur wegen ihrer Traum-Ehe mit Christian Neureuther und dem gemeinsamen Sohn Felix präsent. Sie war Schirmherrin der Deutschen Kinderrheuma-Stiftung, die 1999 gegründet wurde, und Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund. Mittermaier brachte gemeinsam mit Ehemann Christian viele Menschen zum Sport, indem sie Tipps zum Nordic Walking und Skifahren teilte. 

Rosi Mittermaier wurde 72 Jahre alt.

Söder: „Großes Herz und unvergessliche Zugewandtheit“

Der Deutsche Skiverband hat seine einstige Spitzensportlerin Rosi Mittermaier als „außergewöhnliche Persönlichkeit“ gewürdigt. „Rosi Mittermaier war freundlich und bescheiden, immer hilfsbereit, für jede gute Sache zu haben - ungeachtet der Funktion, in der sie unterstützen konnte. Der Sport hat ihr Werte wie Freundschaft und Fairness vermittelt, und diese Werte hielt sie ihr Leben lang hoch“, äußerte DSV-Präsident Franz Steinle in einer Verbandsmitteilung am Donnerstag. 

Söder: „Botschafterin unseres Landes in der Welt“

Auch Ministerpräsident Markus Söder fand warme Worte für Rosi Mittermaier: „Mit tiefer Bestürzung nehmen wir die Nachricht vom Tod von Rosi Mittermaier auf. In ganz Bayern trauern wir um unsere Gold-Rosi, eine Botschafterin unseres Landes in der Welt. Sie war nicht nur erfolgreiche Sportlerin, sondern Vorbild für alle von uns. Ihr Einsatz für ihre Mitmenschen, ihr großes Herz und ihre unvergessliche Zugewandtheit wird uns allen fehlen.

Ganz persönlich erinnere ich mich an viele schöne Begegnungen, die immer von Herzenswärme und Engagement für den Nächsten geprägt waren. Sie war ein Musterbeispiel dafür, wie man trotz atemberaubender Erfolge bodenständig und zugänglich bleiben kann. Sie stand in vorbildlicher Weise für die Liebe zur Heimat, Sportsgeist, Toleranz und Fair Play. In Gedanken sind wir bei ihrer Familie. Bayern wird ihr immer ein ehrendes Andenken bewahren.“

mh

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