21-Jähriger erschießt ELTERN UND SICH selbst

Familiendrama in Starnberg: Ergebnisse der Obduktion bekannt

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In diesem Haus ereignete sich am Wochenende die Tragödie.
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Starnberg - Ein Familiendrama hat sich am Wochenende (12./13. Januar) in Starnberg abgespielt. Weil Angehörige das Ehepaar länger nicht erreichen konnten, schalteten sie die Polizei ein. Die machte einen grausamen Fund. Die Obduktion bestätigte nun den traurigen Verdacht der Ermittler.

Update, Dienstag (15. Januar): Obduktionsergebnisse bestätigen traurigen Verdacht

Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaares und ihres Sohnes in ihrem Einfamilienhaus in Starnberg wurden die Leichen obduziert. Diese ergab nun, dass die drei Toten in Starnberg durch Schussverletzungen gestorben sind. Dies berichtet unser Partnerportal merkur.de. 

Demnach habe sich der Sohn mit einer Kugel in den Kopf selbst gerichtet,  zu den Verletzungen der Eltern macht die Polizei laut Münchner Merkur keine Angaben.

Noch immer forschen die Ermittler nach dem Motiv und der Herkunft der beiden gefundenen Tatpistolen. "Wir sind mit Hochdruck dran, die Herkunft der Waffen zu klären. Wir gehen davon aus, dass sie illegal sind", sagte Polizeipressesprecher Hans-Peter Kammerer am Dienstag gegenüber der dpa.

"Wir sind mittendrin in Befragungen und Vernehmungen im Umfeld, um möglicherweise herauszufinden, was das Motiv für das Familiendrama war", sagte Kammerer. Der Tatort sei weiter abgesperrt.

Ermittler suchen noch nach Spuren wie auch Dokumenten, die Aufschluss über mögliche Hintergründe der Tat geben könnten. Auch nach der Obduktion ist der Tatzeitpunkt nicht ganz klar. Der bisher letzte bekannte Kontakt der Frau nach außen war ein Telefonat mit einer guten Bekannten am Freitag gewesen.

Vorbericht

In einem Starnberger Einfamilienhaus haben Ermittler drei Tote gefunden. Sie entdeckten eine 60 Jahre alte Frau und ihren 64 Jahre alten Mann sowie den erwachsenen Sohn erschossen in dem Anwesen. Die Kripo geht derzeit davon aus, dass der 21-jährige Sohn zunächst seine Eltern und dann sich selbst tötete, sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Zwei Faustfeuerwaffen seien als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt worden.

Anleitung zum Waffenumbau aus dem Darknet?

Sohn Vincent, der im zweiten Jahr seiner Ausbildung zum Büchsenmacher war, sei laut einer engen Freundin der Familie gegenüber bild.de ein "totaler Waffennarr" gewesen. Sie berichtet davon, dass sich der 21-Jährige immer wieder Waffen selber gebaut habe. Die Anleitungen dafür hätte Vincent aus dem Darknet heruntergeladen. Der mutmaßliche Täter von Starnberg besaß laut Süddeutscher Zeitung weder Waffenbesitzkarte noch einen Waffenschein.

Das Motiv ist noch unklar. "Die Ermittlungen stehen noch am Anfang", teilte die Polizei mit. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass weitere Menschen an der Tat beteiligt waren. Nachbarn gaben gegenüber der Bild an, dass die Beziehung zwischen Vater und Sohn angespannt gewesen soll. Offenbar waren die Drogenprobleme des Sohnes der Auslöser.

Eine Polizeistreife hatte die drei Toten am späten Sonntagnachmittag in dem Wohnhaus gefunden. Angehörige hatten die Beamten informiert. "Die Tochter hat sich Sorgen gemacht, weil die Eltern über einige Zeit nicht erreichbar waren", sagte Kammerer. Sie habe deshalb die Polizei verständigt. 

Polizei und Spurensicherung sicherten den Tatort in Starnberg ab.

Hund wachte bei seinen Herrchen

Laut Informationen der Bild sollen die Ermittler die Eltern in ihrem Schlafzimmer gefunden haben, der Hunde der Familie soll auch dort gefunden worden sein. Sohn Vincent fanden die Beamten in seinem Zimmer - neben ihm offenbar eine Kurzfeuerwaffe. Dabei soll es sich laut Bild um einen umgebauten Gasrevolver handeln. Die Beamten sperrten den Tatort ab, Ermittler sicherten noch in der Nacht Spuren.

Bisher ist unklar, was genau zu welchem Zeitpunkt in dem Haus geschah. "Wir gehen davon aus, dass die Tatzeit am Wochenende gewesen sein muss", sagte Kammerer. Weitere Informationen erhoffen sich die Ermittler von der Obduktion, die für Montag am Institut für Rechtsmedizin geplant war. Ergebnisse wurden bisher noch nicht veröffentlicht.

Hinweis der Redaktion:

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

mh

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