Fast alle Narren beachteten Promillegrenze

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Mit einer Beanstandungsquote von 1,4 % war nur etwa jeder siebzigste überprüfte Fahrzeugführer „benebelt“ unterwegs.

Rosenheim - Die Polizei zieht Fazit aus der Verkehrsüberwachung während der Faschingszeit: Der allergrößte Teil der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die Promilleregelungen.

Die Närrische Zeit 2011 ist vorüber und damit auch ein jährlich wiederkehrender Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung für die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Ganz nach dem Motto „Nur Narren fahren blau“ hielt sich der allergrößte Teil der Verkehrsteilnehmer an die Promilleregelungen.

Im Zeitraum von 28 Tagen wurden in den neun Landkreisen und der Stadt Rosenheim insgesamt über 13.300 Verkehrsteilnehmer besonders in Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum kontrolliert. Dabei wurden 4.126 Atemalkoholtests durchgeführt. Bei 187 davon ergab sich eine Alkoholisierung über dem gesetzlichen Limit. Für 129 Fahrer mit einer absoluten Fahruntüchtigkeit bedeutete dies eine Strafanzeige und Führerscheinentzug. Der „Spitzenreiter“ hatte 2,4 Promille Alkohol im Blut. 58 Alko-Lenker mit geringerem Promillegehalt kamen mit einem Bußgeld und einem einmonatigen Fahrverbot davon.

Mit einer Beanstandungsquote von 1,4 % war etwa jeder siebzigste überprüfte Fahrzeugführer „benebelt“ unterwegs. Dreimal wurde festgestellt, dass Personen unter Drogeneinfluss am Steuer saßen. 45 Führerscheininhaber hatten Glück, und wurden noch vor einem beabsichtigten Fahrantritt kontrolliert. Sie mussten lediglich ihren Autoschlüssel abgeben und kamen nochmals mit einer schriftlichen Verwarnung davon. 18 Verkehrsunfälle waren zu verzeichnen, bei denen Alkoholeinfluss eine Rolle spielte. „Ohne Führerschein ist das ganze Jahr Aschermittwoch“.

Der sicherste Schutz vor einem Verkehrsunfall oder Führerscheinverlust mit all seinen Folgen bleibt immer noch, nüchtern am Steuer zu sitzen oder im Fall des Falles auf andere „ungefährliche“ Alternativen umzusteigen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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