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Studie über Bevölkerung in Deutschland

Fast jeder Vierte in Bayern hat ausländische Wurzeln

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Die Bevölkerung in Deutschland ändert sich. 

Die Bevölkerung in Deutschland mit Migrationshintergrund steigt. Wer denkt, das liege vor allem an Asylbewerbern, irrt: Flüchtlinge stellen dabei nicht den größten Anteil dar. 

Bayern - Von den knapp 13 Millionen Menschen in Bayern hat fast ein Viertel ausländische Wurzeln. Der Anteil liegt bei rund 23 Prozent, wie aus Daten hervorgeht, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Deutschlandweit liegt der Wert mit 22,5 Prozent etwas darunter. In der Bundesrepublik leben demnach rund 18,6 Millionen und damit so viele Menschen mit Migrationshintergrund wie noch nie zuvor. In Bayern sind es rund drei Millionen. Als Ursache für den stärksten Zuwachs seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 nennen die Statistiker die hohe Zahl von Zuwanderern und Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016.

Mit 1,43 Millionen besitzt fast die Hälfte der Migranten in Bayern die deutsche Staatsangehörigkeit. Mehr als 650 000 von ihnen haben aber selbst keine Migrationserfahrung. Bundesweit sind etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung mit Migrationshintergrund Deutsche.

Die Türkei ist noch immer mit Abstand das größte Herkunftsland und Europa die wichtigste Region, hieß es. Aber auch Menschen aus Polen und Italien stellen einen Großteil der ausländischstämmigen Bevölkerung dar. Die Bedeutung anderer Regionen wie dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika habe in den vergangenen fünf Jahren aber an Bedeutung gewonnen.

dpa

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