Feuer im Hotel: drei Menschen verletzt - eine Million Euro Schaden

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Ein Feuerwehrmann steht am Dienstag vor dem ausgebrannten Hotel in Lohberg (Oberpfalz).

Lohberg/Adelzhausen - Zwei Brände haben in der Nacht auf Dienstag hohen Sachschaden verursacht. In Adelzhausen brannte ein Bauernhaus nieder, bei einem Feuer in einem Hotel in Lohberg wurden drei Menschen verletzt.

Ein altes Bauernhaus im schwäbischen Adelzhausen (Landkreis Aichach-Friedberg) ist von einem Feuer zerstört worden. Wie die Polizei in Augsburg mitteilte, entstand ein Schaden von mindestens 100 000 Euro. Wie es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Es wurde niemand verletzt.

Rund 40 Menschen kamen bei einem Hotelbrand im oberpfälzischen Lohberg (Landkreis Cham) mit dem Schrecken davon - sie wurden frühzeitig gewarnt. Der Schaden allerdings ist erheblich: anders als zunächst angenommen, beläuft sich der Schaden auf rund eine Million Euro. Am frühen Dienstagmorgen brach das Feuer aus. Für die 42 Menschen in dem Haus - eine Urlaubergruppe aus Hamburg und Angehörige des 41 Jahre alten Hotelbesitzers - endete der Brand  glimpflich. Sie konnten das brennende Gebäude rechtzeitig verlassen.

Löscharbeiten

Hotelbrand im Bayerischen Wald

Eine 51 Jahre alte Touristin sowie ein 28-jähriger Mann und eine 65-jährige Frau aus der Familie des Eigentümers mussten jedoch mit Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden an dem Hotel mindestens 500 000 Euro.

Die Ursache des Brandes habe zunächst nicht festgestellt werden können, erklärte der Regensburger Polizeisprecher Michael Rebele. Die Arbeit der Brandfahnder der Kripo würden wegen der Größe des Schadens voraussichtlich länger dauern.

Ein Passant hatte gegen 01.40 Uhr die Flammen entdeckt. So konnten die Menschen in dem Haus gewarnt werden. Anschließend wurden 22 Feuerwehren aus der Oberpfalz und dem benachbarten Niederbayern alarmiert. “Die Löscharbeiten haben letztendlich sechs Stunden gedauert“, sagte Rebele. Der Grund: Das Dach des dreistöckigen Hotels war mit einer Photovoltaikanlage bebaut. Dadurch konnte das Wasser nicht direkt an den Brandort gelangen.

dpa

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