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Rettung mit unüblicher Methode

Feuerwehr-Leute aus Bayern werden "Feuerwehrteam des Jahres"

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Die siegreichen sechs Feuerwehren aus dem Nürnberger Land.

Ulm - Gemeinsam befreiten sie einen Mann auf unübliche Art aus einem Autowrack: Wegen ihres guten Teamworks teilen sich nun sechs Feuerwehren aus dem Nürnberger Land den Titel „Feuerwehrteam des Jahres 2015“.

Der Preis wurde am Freitagabend verliehen. Der „Oscar der Feuerwehrbranche“ wurde in diesem Jahr von den „White Helmets“ überreicht, einer syrischen Organisation zur Katastrophenhilfe.

Der Unfall, bei dem die "Oslo-Methode" zum Einsatz kam.

Ein 40-Jähriger Mann war im Mai 2015 bei einem schweren Verkehrsunfall so massiv im Fußraum seines Wagen eingeklemmt worden, dass die Feuerwehrleute zu einem ungewöhnlichen Verfahren griffen: Bei der skandinavischen „Oslo-Methode“ zieht die Feuerwehr das Autowrack mit Ketten an Front und Heck auseinander. Der Mann konnte befreit werden und überlebte. Die Methode kommt zur Anwendung, wenn etwa die Befreiung mit Rettungsschere und Spreize zu lange dauern würde.

Beim bundesweiten Wettbewerb um den „Conrad Dietrich Magirus Preis“ treten seit 2013 Feuerwehrteams aus ganz Deutschland an. Brandbekämpfer aus knapp 100 Städten und Gemeinden hatten sich laut Veranstalter beworben. Eine Fachjury wählte zehn Teams aus, über ein öffentliches Online-Voting wurde dann der Sieger bestimmt.

„Die meisten Menschen haben ein Bild von der Arbeit der Feuerwehr. Oft entspricht es aber nur in Ansätzen dem, was es tatsächlich bedeutet, tagtäglich rund um die Uhr bereitzustehen und unter Einsatz des eigenen Lebens andere Menschen zu retten. Genau deshalb rückt der Conrad Dietrich Magirus Preis dieses Engagement in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit“, betonte Andreas Klauser, Interims-Geschäftsführer des Brandschutztechnik-Unternehmens Magirus.

Der Preis wurde zum vierten Mal verliehen. Von Conrad Dietrich Magirus aus Ulm ging 1853 die Initiative zur Gründung des Deutschen Feuerwehrverbandes aus. Er gründete die Firma Magirus, die Fahrzeuge und Geräte für den Brand- und Katastrophenschutz herstellt.

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dpa

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