Wie im Film: Verfolgungsjagd auf der A8

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Holzkirchen - Eine wilde Verfolgungsjagd lieferte sich die Polizei am Mittwoch auf der A8 mit einem 47-jährigen Georgier. Der Grund für die Flucht des Georgiers ist ebenfalls filmreif!

Am Mittwoch, 4. Mai, gegen 13.35 Uhr, wollte die Fahndungskontrollgruppe der Verkehrsüberwachung auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg einen Mercedes-Fahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen.

Der 47-jährige Fahrzeuglenker reagierte jedoch nicht auf die Anhaltesignale der Beamten, die sich in einem zivilen Polizeifahrzeug befanden. Stattdessen überholte er unter Benutzung aller drei Fahrstreifen die auf der Autobahn fahrenden Fahrzeuge.

Die Verfolgung zog sich bis zur Anschlussstelle Weyarn, wo schließlich ein ziviles und ein uniformiertes Einsatzfahrzeug des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd versuchten, den Mercedes-Fahrer auszubremsen.

Der Georgier wollte daraufhin zwischen Mittelschutzleitplanke und einem der Polizeifahrzeuge hindurchfahren. Hierbei kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt und beide Fahrzeuge leicht beschädigt wurden.

Bei der anschließenden Vernehmung stellte sich heraus, dass es sich beim Fahrzeugführer um einen ehemaligen Polizeibeamten aus Georgien handelt, der nicht an die Existenz ziviler Polizeibeamter geglaubt hatte. Vielmehr habe er aus „Angst vor möglichen Straßenräubern“ die Anhaltung ignoriert.

Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro und der Sicherstellung des Mercedes der C-Klasse wurde der 47-Jährige wieder entlassen. Ihn erwarten mehrere Anzeigen wegen verschiedener Verkehrsvergehen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Rubriklistenbild: © pa

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