Finanzminister Fahrenschon auf LGS

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Rosenheim - Am Mittwoch hat der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon die Landesgartenschau besucht und erwischte dabei gleich einen der besucherstärksten Tage seit der Eröffnung.

Der Staatsminister zeigte sich begeistert und absolut überzeugt, dass die öffentlichen Gelder, die für die Rosenheimer Gartenschau investiert wurden, mehr als gut angelegt wurden: "Vor zwei Jahren hatte ich die Gelegenheit, die Baustelle der Landesgartenschau zu besichtigen. Da war es jetzt für mich ein Muss, der Einladung von Oberbürgermeisterin Gabi Bauer zu folgen und mir auch das Ergebnis anzuschauen. Und ich kann sagen: es hat mich vollends überzeugt! Besonders gelungen finde ich die Einbeziehung von Inn und Mangfall: hier schafft die Landesgartenschau eine Brücke zwischen Altstadt und Wasser und wird auch nach ihrem Ende zur Steigerung der Lebensqualität von Rosenheim beitragen."

Nachdem Georg Fahrenschon die Aussicht auf Inn und Mangfall genossen hatte und auch dem Bambushaus, dem Pavillon des Bund Naturschutzes und den Imkern einen Besuch abstattete, ließ er sich nicht nehmen, sich mit der "Kult-Oma" der Rosenheimer Gartenschau fotografieren zu lassen. Schließlich hatte sich schon Ministerpräsident Horst Seehofer mit der alten Dame gezeigt.

Für ein Foto mit der Oma musste man gestern sogar anstehen. Der Finanzminister und die Rosenheimer Oberbürgermeisterin wurden aber großzügig vorgelassen. Auch sonst nahm Georg Fahrenschon beim Gang übers Gelände sprichwörtlich "ein Bad in der Menge", denn alle Wege waren enorm frequentiert.

Mehr als 11 000 Menschen kamen bei idealem Gartenschauwetter - Sonne, leichter Wind, noch nicht zu heiß - auf das Gelände. So voll war es selten! Nur am Muttertag wurde diese Rekordzahl getoppt. Damals kamen 12 000 Gartenfreunde, viele auch um sich das Schmidtbauer-Konzert anzuhören.

Dass es gestern - anders als am Muttertag - verstärkt zu Staus auf den Straßen in und um Rosenheim, am Shuttlebus und an den Kassen kam, ist damit zu erklären, dass wesentlich mehr Individualreisende mit dem eigenen PKW ankamen und das auch noch an einem Wochentag.

Am Muttertag handelte es sich um einen Sonntag, an dem in Rosenheim grundsätzlich wenig Verkehr herrscht. Außerdem reisten im Mai wesentlich mehr Reisebusse und weniger PKW an.

Gestern war der Park & Ride Parkplatz in Happing voll. Es konnte aber auf das Weko Parkhaus ausgewichen werden. Die Shuttlebusse setzten dann größere Gelenkbusse ein, was aber bedeutete, dass pro Busladung über 100 Besucher auf einmal am Kassenbereich landeten.

Zum Glück zeigten die meisten Besucher trotz längerer Wartezeiten Verständnis und wurden durch ihren Gang über das neugestaltete Parkgelände bei schönstem Wetter, die vielen schattigen Bachgärten und Themengärten am Mühlbachbogen entschädigt.

Pressemitteilung LGS 2010 Rosenheim

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