Finanzspritze für alte Gemäuer

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Landkreis - Der Bezirk Oberbayern will mit rund 400.000 Euro die Denkmalpflege fördern. Das Geld ist für die Renovierung und Restaurierung denkmalgeschützer Gebäude gedacht.

Der Kulturausschuss des Bezirkstags von Oberbayern hat im Juli zum zweiten Mal in diesem Jahr Fördermittel für die Denkmalpflege in Oberbayern bewilligt. Den Hauptanteil an der Fördersumme von rund 400.000 Euro erhielten bei dieser Vergabe die Landkreise Weilheim-Schongau, Mühldorf, Eichstätt, Rosenheim und Traunstein sowie die Stadt Ingolstadt.

Im Landkreis Mühldorf kommt die Förderung des Bezirks drei Gotteshäusern zugute. Von insgesamt 73.000 Euro gehen 30.000 Euro nach Egglkofen für die Innenrenovierung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, 41.000 Euro nach Au im Markt Gars am Inn für die Instandsetzung der Filialkirche St. Peter und die restliche Summe nach Mettenheim (Ortsteil Kirchisen) für die Dachsanierung an der Filialkirche St. Pankratius.

Der Landkreis Rosenheim erhält einen Gesamtzuschuss von rund 34.000 Euro. Der Bezirk Oberbayern fördert damit in Amerang (Ortsteil Evenhausen) die Innenrenovierung der Pfarrkirche St. Peter und Paul; in Aschau im Chiemgau die Restaurierung des Laubensaals im Schloss Hohenaschau und in Kolbermoor die Sanierung und Modernisierung von Mietsgebäuden der ehemaligen Spinnerei.

Rund 33.000 Euro fließen in den Landkreis Traunstein. Der Bezirk Oberbayern fördert dort Sanierungsarbeiten am „Knaller-Gut“ in Kirchanschöring (Ortsteil Güßhübel) und an einer Villa aus dem Jahr 1902 in der Herzog-Friedrichstraße in Traunstein. In Ruhpolding gibt es Geld für Sanierungsarbeiten an der Filialkirche St. Valentin und am Stadler- Kaser auf der Sackgrabenalm.

Den Erhalt der zahlreichen historisch wertvollen Bauwerke in Oberbayern zu fördern gehört zum Aufgabenbereich des Bezirks Oberbayern. Zuständig ist dafür die Fachberatung Heimatpflege mit Sitz in Benediktbeuern. Insgesamt stellt der Bezirk heuer zwei Millionen Euro für die Denkmalpflege zur Verfügung. Mit der Förderung sollen die höheren Kosten, die bei der Renovierung oder Restaurierung denkmalgeschützter Gebäude entstehen, kompensiert werden. Der Bezirk übernimmt bis zu zwanzig Prozent dieser Mehrkosten, jedoch nur bis zu einer Höhe von 50.000 Euro. Über die Vergabe weiterer Mittel entscheidet der Kulturausschuss Oktober.

Pressemeldung Bezirk Oberbayern

Rubriklistenbild: © dpa

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