Neue Abstandsregel gilt nicht

Oberfränkische Windkraftflächen stehen fest

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Welche Flächen in Oberfranken für den Bau neuer Windkraftanlagen vorrangig genutzt werden dürfen, steht nach jahrelanger Planung jetzt fest. Die Regionalpläne wurden im Amtsblatt veröffentlicht und sind damit in Kraft.

Das teilte die Energieagentur Nordbayern in Kulmbach am Donnerstag mit. 0,7 Prozent der Gesamtfläche Oberfrankens sind für den Windkraft-Ausbau ausgewiesen. Den Plänen sei eine in dieser Form einmalige Bürgerbeteiligung vorausgegangen. Die von der Staatsregierung angestrebte Mindestabstandsregel, wonach eine 100 Meter hohe Anlage 1000 Meter von den benachbarten Wohnhäusern entfernt sein muss, spielt in den Regionalplänen noch keine Rolle, weil die Kriterien hierfür bereits vor rund fünf Jahren erarbeitet worden waren. Die Anlagen dürfen in den ausgewiesenen Flächen somit auch näher an Wohnhäusern stehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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