Brandwachen in der Nacht

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Bayrischzell -  Aufgrund der eingebrochenen Dunkelheit mussten die Helikopter ihre Flüge über das weitestgehend eingedämmte Feuer einstellen.

Polizeipressesprecher Andreas Guske im Interview:

O-Ton

Gegen 8 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über den Brand in dem unwegsamen Gelände in der Nähe der Klarer Hochalm informiert. Etwa 100 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen der Feuerwehren, sowie von Rettungsdienst, Forst und Polizei begaben sich in die Nähe des Brandortes. Auf einer Fläche von etwa 150 x 150 Metern konnten in den Wiesen eine Vielzahl von überwiegend kleineren Brandherden ausgemacht werden. Bereits nach kurzer Zeit stand fest, dass auf Grund der landschaftlichen Gegebenheiten die Brandbekämpfung allein vom Boden aus nicht erfolgversprechend sein konnte. Insgesamt drei Edelweiß-Helikopter der Polizei wurden darauf zur Unterstützung hinzugezogen. Über einen mit Wärmebildkamera ausgestatteten Polizeihubschrauber wurden auch kleinere Brandherde und Glutnester ausfindig gemacht, die dann mittels der zwei wassertragenden Hubschraubern abgelöscht wurden. Föhnwinde erschwerten die Arbeiten, wodurch auch schon fast erloschene Brandherde wieder angefacht wurden. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Helikopter ihre Flüge einstellen. Die weitestgehend eingedämmten, jedoch bisher nicht vollständig abgelöschten Brand- und Glutherde, werden über Nacht von Brandwachen der örtlichen Feuerwehr überwacht. Derzeit ist geplant, dass am Dienstagvormittag die Flüge wieder aufgenommen werden.

Waldbrand am Seeberg

Ermittlungen zur Klärung der Brandursache hat die Polizeiinspektion Miesbach aufgenommen. Nach momentanem Stand wird davon ausgegangen, dass kürzlich in dem Bereich vorgenommenes Abbrennen von Holzresten (Daxnverbrennen) ursächlich gewesen sein könnte.

Neben der örtlich zuständigen Feuerwehr Bayrischzell waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehren Schliersee, Fischbachau, Miesbach, Waakirchen und Rosenheim im Einsatz.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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