Life-Hacks für die Autopflege

Flecken auf den Autositzen? Mit diesen Hausmitteln wird es wieder sauber

Verschiedene aufgereihte Putzmittel in Flaschen und Sprühflaschen
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Jede Menge Putzmittel - doch sind sie für die Reinigung von Autositzen geeignet?

Schnell mit dem Auto in die Waschanlage, dann ist das Fahrzeug wieder rundherum sauber. Doch wie schaut es innen aus? Mit Staubsaugen allein bekommt man keine Flecken aus den Sitzen. Und egal ob durch Wasser, Kalk oder anderen Schmutz: Viele Flecken auf Autositzen lassen sich ruckzuck mit Hausmitteln entfernen, die jeder daheim hat.

Man mag es eigentlich kaum glauben, aber ja: Auch Wasser kann Flecken hinterlassen. Vor allem auf Sitzpolstern im Auto verursacht die Flüssigkeit hässliche Flecken und Ränder. Doch wie soll man die Rückstände loswerden? Doch nicht etwa, indem man mit Wasser nochmal darüber putzt? Und was ist mit anderen Fett- oder Dreckflecken?

Auf den Bezug achten

Bevor Ihr Euch zum Putzschrank begebt, solltet Ihr genau überlegen, welche Reinigungsmittel überhaupt verwendet werden dürfen. Ledersitze brauchen logischerweise eine andere Pflege als Sitzbezüge aus Fasergewebe, denn sie sind generell etwas robuster und lassen sich auch mit schärferen Hilfsmittel reinigen.

Fasergewebe hingegen sind so hergestellt, dass sie einer langwierigen Abnutzung standhalten - weshalb das Putzen oft zum Problem wird und herkömmliche Putzmittel versagen. Schlussendlich sind es dann wieder die guten alten Hausmittel, die zum Einsatz kommen.

Ein echter Allrounder: Rasierschaum

Rasierschaum ist manchmal ein wahrer Alleskönner - vor allem, wenn es ums Reinigen geht. So kommt er oftmals beim Säubern von Teppichen zum Einsatz und stellt ebenso eine tolle Methode dar, Autositze auf Hochglanz zu bringen. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Flecken es sich handelt - der Rasierschaum entfernt sowohl Wasserflecken als auch Fettrückstände. Der Vorteil von Rasierschaum ist außerdem, dass er keine Gerüche hinterlässt und sich ganz einfach auf das Polster auftragen lässt.

Tipp: Das Mittel eine halbe Stunde lang auf die betroffenen Flecken einwirken lassen und den Sitz anschließend mit einem nebelfeuchten Tuch abtupfen.

Flecken mit Essigwasser loswerden

Im Haushalt ist Essig nicht wegzudenken - weshalb jeder bestimmt einen Vorrat zuhause hat. Den kann man jetzt nutzen, um den befleckten Autositz zu retten. Essigwasser lässt sich sowohl auf Leder, Kunstleder und Fasergeweben anwenden und zeigt auch bei kalkhaltigen Flecken seine Wirkung. Etwas Essig mit Wasser vermischen, auf einen Schwamm tropfen und auf die Flecken tupfen. Nach einigen Minuten Einwirkzeit mit einem nebelfeuchten Lappen nachwischen.

Zitronensaft zum Reinigen von Autositzen

Wer kein Essigwasser benutzen will - entweder wegen des Geruchs oder aus anderen Gründen - kann ebenso Zitronenwasser benutzen, um gegen Wasserflecken oder Fettrückstände vorzugehen. Die Anwendung erfolgt genau wie beim Essig: Zitronenwasser auf Schwamm träufeln und vorsichtig auf die betroffenen Stellen verteilen. Einwirken lassen und mit angefeuchtetem Tuch abwischen - schon ist der Sitz wieder wie neu.

Wundermittel Salz?

Jeder weiß, dass Salz Flüssigkeiten aufsaugt. Deswegen eignet es sich zum Beispiel perfekt gegen Wasserflecken. Die Autositze leicht anfeuchten, etwas Salz darüber streuen und das Ganze zwei Stunden lang einwirken lassen. Danach sollte der Fleck und seine Rückstände verschwunden sein.

Fleckige Ränder: Mit Vereisungsspray bekämpfen

Wenn Ihr das Gefühl habt, dass die fleckigen Ränder nicht nur von Wasserflecken oder anderen fettigen Rückständen, sondern von Kalkablagerungen oder Zucker kommen, benutzt Eisspray. Damit vereist man ganz einfach beim Aufsprühen die lästigen Rückstände. Hinterher lassen sich diese ganz einfach mit einer weichen Bürste entfernen.

So rettet man seine Ledersitze mit Hausmitteln

Bei Ledersitzen ist zwischen Glattleder, Wildleder oder künstlichem Veloursleder zu unterscheiden. Glattleder ist relativ pflegeleicht im Vergleich zu den anderen Materialien und auch das meistverbreitete Leder in der Innenausstattung von Autos. Deshalb lassen sich hier auch viel einfacher Hausmittel anwenden. Eines davon ist farblose Schuhcreme: Es reinigt nicht nur die Oberfläche, sondern verleiht ihr Geschmeidigkeit, die bei der ständigen Abnutzung gerne mal abhanden kommt.

Ist der Schmutz hartnäckiger als gedacht, zunächst mal zur Möbelbürste des Staubsaugers greifen und hinterher mit einem angefeuchteten Tuch über die Sitze gehen. Zeigt dies immer noch keine Wirkung, helfen diese kleinen Tricks:

  •  ein Putzradierer entfernt schonend hartnäckigen Schmutz und Flecken
  • auch ein in Spülmittellösung getauchtes Tuch, das man in leicht kreisenden Bewegungen über den Sitz gleiten lässt zeigt Wirkung
  • danach kommt wieder die Schuhcreme zum Einsatz, die hauchdünn auf den getrockneten Sitz aufgetragen wird und wiederum mit einem weichen, nicht fusselnden Tuch abgewischt wird.
  • Anschließend wird der Autositz mit einem speziellen Poliertuch oder einem Damen-Nylonstrumpf nachpoliert

Achtung: Beim Reinigen der Ledersitze nicht rubbeln oder scheuern, da es dem Material schadet und zu Verfärbungen führen kann.

Gerüche entfernen: Hausmittel sind die Lösung

Wer im Auto Essen auf den Sitz fallen lässt oder einen Hund hat, muss sich nicht nur mit Flecken herumschlagen, sondern auch mit hartnäckigen Gerüchen. Selbst nach ausgiebiger Reinigung lassen sich diese nicht so einfach entfernen: In diesem Fall kommt wieder der Essig zum Einsatz.

Etwas hellen Küchenessig in einem Eimer voll lauwarmem Wasser geben und mit einem Lappen auf die Autositze auftragen. Zwar hinterlässt auch der Essig einen unangenehmen Geruch, doch im Gegensatz zu anderen Ausdünstungen verfliegt er innerhalb weniger Stunden - und die unangenehmen Gerüche nimmt er direkt mit.

So verhindert Ihr Flecken auf den Autositzen

Nie wieder Wasser oder Essen im Auto mitzunehmen, lässt sich schwer umsetzen - doch wer mag kann sich Decken unterlegen, die wenigstens einen Teil des Wassers oder andere Flüssigkeiten abfangen. Es bieten sich auch Schutzüberzüge an, die zwar oft nicht so schön sind wie der eigentliche Autositz, aber ihren Dienst tun. Am besten immer ein paar Reinigungstücher bereit halten, damit kann man einen frischen Fleck gleich entfernen.

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