Fliegerbombe legt Hauptbahnhof lahm

München – Verkehrs-Katastrophe kurz vor Ostern: Eine Fliegerbombe in der Nähe der Donnersbergerbrücke hat Donnerstagmittag den Bahn- und Autoverkehr um den Münchner Hauptbahnhof lahm gelegt.

Die zehn Zentner schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Morgen bei Bauarbeiten im Neubaugebiet Arnulfpark an der Erika-Mann-Straße (zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke) entdeckt worden. Die Entschärfung vor Ort und der Abtransport der Bombe war für 13 Uhr geplant. Gegen 14 Uhr war die Aktion beendet, der Bahn- und Autoverkehr wurde wieder freigegeben.

Kurz vor den Osterfeiertagen waren die Folgen für den Verkehr jedoch erheblich: Der komplette Bahnverkehr zum Hauptbahnhof war unterbrochen worden. Betroffen waren neben dem Regional- und Fernverkehr auch sämtliche S-Bahn-Linien, die über die Stammstrecke fahren. Mit Verspätungen und Zugausfällen ist laut Bahn bis in die Nachmittagsstunden zu rechnen. Außerdem wurden die beiden S-Bahnhöfe an der Hacker- und der Donnersbergerbrücke abgeriegelt. Die Tramlinie, die über die Arnulfstraße fährt, wurde ebenfalls angehalten.

Auch der Autoverkehr kam zum Stehen: Die Hacker- und Donnersbergerbrücke wurden laut Polizei komplett gesperrt. Auch die Arnulf- und die Landsbergerstraße waren abgeriegelt.

Die anliegenden Gebäude im Arnulfpark wurden evakuiert. 200 Polizisten, 80 Feuerwehr- und Rettungskräfte waren im Einsatz.

Auktuelle Berichterstattung bei tz-onlinde.de.

Rubriklistenbild: © pa

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