Flixbus will Bahn Konkurrenz machen

Ab 9,90 Euro! "Flixtrain" plant Billig-Zug von München nach Berlin

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Premierenfahrt des Fernzugs Flixtrain
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München - Dass es Flixbus als "Flixtrain" nun auch auf der Bahnstrecke gibt, ist nicht neu. Geplant ist jedoch auch eine Verbindung von München nach Berlin - ab 9,90 Euro.

Der Fernbus-Anbieter Flixbus bringt zwei weitere Fernzüge auf die Schiene und verdoppelt so sein Angebot. Ab 21. Juni soll der Flixtrain dann Stuttgart und Berlin bis zu zwei Mal täglich verbinden, wie Flixbus am Dienstag ankündigte. Das Angebot wird damit einen Monat früher ausgeweitet als geplant. Auf der Strecke Köln-Hamburg kommt der zweite Zug am 19. Juli. Ab Juli können Fahrgäste gegen eine Gebühr auch Sitzplätze reservieren.

Ab Dezember Verbindung München - Berlin?

München gehört bisher nicht zum Netz, das soll sich jedoch - geht es nach dem Unternehmen - im Dezember ändern. Das berichtet die Münchner Abendzeitung. Demnach habe das Unternehmen beantragt, Zuge auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke von München nach Berlin einsetzen zu dürfen. Die Züge sollen dann zunächst einmal pro Tag in jede Richtung fahren mit Option auf mehrere Verbindungen täglich. So der Bericht weiter. Man könne zwar nicht ganz so schnell fahren wie der ICE, wolle aber mit entsprechenden Ticketpreisen deutlich günstiger sein. Geplant sei, dass es die Tickets für die Strecke München - Berlin ab 9,90 geben soll.

Im Schnitt gut 70 Prozent der Plätze belegt

"Drei Monate nach Einführung ist die Resonanz auf Flixtrain überwältigend", sagte Geschäftsführer André Schwämmlein. "Wir rechnen damit, dass wir unser bisher gestecktes Ziel von 500.000 Zuggästen bis Endes Jahres noch deutlich übertreffen können." Im Schnitt sind demnach gut 70 Prozent der Plätze belegt, das ist mehr als in Intercity und ICE der Deutschen Bahn.

Die grünen Züge sind im Schienenfernverkehr derzeit die einzige Konkurrenz für den Staatskonzern, der im vergangenen Jahr 143 Millionen Fahrgäste in seinen Fernzügen zählte. Zugfahrkarten verkauft das Unternehmen nicht mehr nur online, sondern auch an eigenen Ständen in den Bahnhöfen von Stuttgart, Berlin und Düsseldorf.

mh mit Material von dpa

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