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Am Flughafen München

Bundespolizei vollstreckt drei Haftbefehle an Heiligabend und kassiert über 8000 Euro ein

An Heiligabend (24. Dezember) hat die Bundespolizei am Flughafen München drei Haftbefehle vollstreckt und hierbei 8000 Justizschulden einkassiert.

Die Polizeimeldung im Wortlaut:

Flughafen München – Bereits um 7 Uhr morgens stellten Beamte der Bundespolizei bei der Ausreisekontrolle nach London eine Fahndungsnotierung bei einem 42-jährigen Österreicher fest. 1500 Euro Geldstrafe – oder 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe – so hoch waren die Justizschulden des Mannes beim Amtsgericht München, welches den Mann wegen Diebstahls verurteilt hatte. Nachdem die Bundesbeamten den Gesuchten am Münchner Airport festgenommen hatten, bezahlte er den verhängten Geldbetrag umgehend auf der Wache der Bundespolizei. So durfte er das Gewahrsam auch schnell wieder verlassen und konnte seinen Flug nach London noch erreichen.


Ein 31-jähriger Deutscher ging den Beamten bei der Ausreise nach Amsterdam ins Netz. Das Amtsgericht Passau hatte den Mann wegen Urkundenfälschung zu 6000 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 120 Tage Haft verurteilt. Nachdem der Mann nicht den vollständigen Betrag aufbringen konnte, half ihm ein Familienangehöriger mit dem Rest aus. Der Deutsche konnte so seine geplante Reise nach Amsterdam fortsetzen.


Am Nachmittag des Heiligabends ging ein 36-jähriger Rumäne auf dem Weg in sein Heimatland den Fahndern der Bundespolizei ins Netz. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein wegen Betrugs vor. Die Beamten stellten die Fahndungsnotiz fest und brachten den Mann auf die Wache der Bundespolizei am Münchner Flughafen. Erst nach Begleichung der Geldstrafe in Höhe von 750 Euro durfte der Mann die Wache wieder verlassen und die Heimreise nach Rumänien antreten.

Pressebericht der Bundespolizei Flughafen München

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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